Do it yourself Evelyn am 16 May 2015 - 12:29

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Diese sind in den letzten zwei Tagen entstanden. Es sind Raglanshirts in 140 fĂŒr das Kindchen. Mit Nummer zwei und vier (vl) können wir nun sogar im Partnerlook gehen.
Je Ă€lter die Kinder werden, um so schwieriger ist auch die Stoffauswahl. Das dritte Shirt z.b. ist so eines, dass durch die “Das trag ich draußen”-QualitĂ€tskontrolle gefallen ist. Eigentlich hatte sich Johann den Stoff sogar selbst ausgesucht aber bald darauf fand er ihn zu kindisch (ein bisschen wundert es mich, dass er die Affen tragen will). Nun ja, dies war das Probemodell fĂŒr den Schnitt und mit einer passenden Hose wird es zum Schlafanzug.

Ein Probemodell war deshalb notwendig, weil ich schon so oft Kindersachen genĂ€ht habe, die dann zu groß (aber unförmig) oder zu klein waren.
Der Schnitt kommt von Burda 151-032013-DL und wenn man die Ärmel und auch den Körper verlĂ€ngert passt das von der Weite aber sehr gut.

Do it yourself Evelyn am 01 May 2015 - 21:38

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Was fĂŒr zwei wunderschöne Stoffe (Baumwolljersey Ökotex von Stoffekontor.de), die nun zu zwei schönen Shirts wurden. Jeweils mit einem experimentellen Schnitt, die ich vielleicht mal einzeln zeige. So ganz schlĂŒssig bin ich mir nicht was die jeweiligen Passformen angeht aber ich werde sie trotzdem seeehr oft anziehen :)

Latita's Life Evelyn am 02 Mar 2015 - 22:08

Auf petapixel gibt es gerade eine Fotoserie einer Fotografin, die sich mit dem Thema “Wie sich frau in einer von MĂ€nner dominierten Welt fĂŒhlt” auseinandersetzt.
“Photographer Captures What Male Entitlement Feels Like to Women Who Experience It”

Vorab sei gesagt, dass mir bewusst ist, dass es MĂ€nner in “typischen Frauenberufen” auch sehr schwer haben können und ganz sicher auch mit Entwertung zu kĂ€mpfen haben. Im nachfolgenden will ich mich aber zunĂ€chst nur mit “meiner” Seite auseinandersetzen.

Beim Betrachten der Bilder fÀllt der Holzhammer auf, der jeweils geschwungen wird. Die Protagonistin wird in jedem Bild begrabscht oder gar angegriffen.
Eins ist dabei unfreiwillig komisch: Sie sitzt an ihrem Computerarbeitsplatz und wird von hinten begrabscht -> der Widerstreit zwischen Ruhe (Pose, Gesichtsausdruck) und die Hektik des Grabschens.
In einem anderen Bild wird sie beim Spiegelei braten gewĂŒrgt. Wobei sich mir an der Stelle die Symbolik nicht gleich erschließt, denn offensichtlich ist sie zu Hause.

Wie dem auch sei, die Serie reduziert die Frau wirklich nur auf das sexuelle Objekt. Doch meiner Meinung nach ist das zu plakativ. Es gibt mehr Formen der Abwertung und in einer ernsthaften Auseinandersetzung mit dem Thema hÀtte dies durchaus Beachtung finden können.

In meinem Beruf als Softwareenticklerin bin ich vorranig von MĂ€nnern umgeben und ich bin glĂŒcklich sagen zu können, dass es nur ganz ganz wenige Situationen gibt, in denen ich mich nicht als Mensch unter Menschen fĂŒhle, sondern als Frau unter MĂ€nnern.
Zwei solcher Situationen möchte ich hier mal schildern. Dazu sei gesagt, dass ich Teil einer sehr großen Firma bin; an meinem Standort gibt eigentlich nur das GefĂŒhl eines Menschen unter Menschen.

In der ersten Situation trafen sich mehrere Kollegen unterschiedlicher Abteilungen, die in einem grĂ¶ĂŸeren Projekt zusammenarbeiteten. Ich war die einzige Frau in der Runde, ca. 1/3 der Anwesenden waren meine direkten Kollegen. Nach einer Weile fiel mir auf, dass ich nicht eine Bewegung in diesem doch eher zĂ€hen Meeting machen konnte, ohne sofort 2/3 der Augen auf mir zu haben. Das war keine Situation irgendeiner sexuellen Aufgeladenheit, sondern ich war einfach das Einhorn. Sehr ungewohnt und unangenehm.

In der nĂ€chsten Situation war ich auf einer Schulung. Auch diesmal war ich neben der Schulungsleiterin wieder die einzige Frau; dazu grad dreißig. Die mĂ€nnlichen Teilnehmer waren im wesentlichen im besten Alter, dazu mit einiger PrĂ€senz und Selbstbewusstsein. Die ganze Zeit ĂŒber fĂŒhlte ich mich wie das kleine MĂ€dchen, das versucht am Erwachsenentisch mitzumischen.
Das interessante an der Situation ist eigentlich, da es mir tatsĂ€chlich wie ein Generationskonflikt vorkam. Der typische Manager oder der althergebrachte GeschĂ€ftsmann hat in seiner Klischeerolle eine ganz eigene Art. Eine Generation, in der Frauen und MĂ€nner in fast jeder Sitation ganz klar als solche wahrgenommen werden und daher auch stĂ€ndig gegen die damit einhergehende Stigmatisierung kĂ€mpfen mĂŒssen. Eine Versammlung von Fossilen möchte ich heute sagen, denn die Gesellschaft hat sich in meinen Augen schon gewandelt. Zumindest in meiner Filterbubble.
Mit einigen dieser Leute habe ich auch heute noch zu tun und es fÀllt mir auf wie ein bunter Stein inmitten gleichfarbiger Fliesen; denn es kommt öfter vor, dass Themen (unbewusst) zu Mann/Frau-Themen gemacht werden, obwohl ich das so gar nicht auf dem Schirm gehabt hÀtte.
Damals hat mich das echt gefuchst, denn da fehlte so komplett die Augenhöhe auf der ich meistens operiere und die in diesem Moment auch hĂ€tte herrschen mĂŒssen. Heute finde ich das eher spannend (zumindest in seiner abgeschwĂ€chten Form).

In beiden Situationen fĂŒhlte ich mich aufgrund meines Geschlechts anders behandelt.
Fallen euch noch weitere nicht-sexuelle Beispiele solcher Abwertungen ein?

Allgemein Evelyn am 10 Feb 2015 - 12:28

Selbst gesehen aber mangels Handy vom Kollegen fotografiert: der Beweis, dass sich der Winter langsam zurĂŒckzieht :)

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Do it yourself Evelyn am 09 Feb 2015 - 22:55

Ein kurzes Lebenszeichen :) aber heute ist GreenMonday und jeder grĂŒne Tag ist ein guter Tag.
Das Schnittmuster ist eine PowpowJuna und nachdem in der NĂ€hszene geschwĂ€rmt wurde musste ich es ausprobieren. Nur dass mangels Reißverschluss ein Pullover draus wurde :)

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Ähem, die Ungereimtheiten auf dem Pullover, so sie denn auffallen, sind Wasserflecken *hust*

Fotografie Evelyn am 17 Dec 2014 - 19:22

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Pflanzen/Blumen Evelyn am 17 Dec 2014 - 08:53

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Dieses NovemberblĂŒmchen stellt mich noch immer vor ein RĂ€tsel. Was ist das fĂŒr eine Pflanze? AuffĂ€llig sind der große gelbe Stempel und die fĂŒnf außerordentlich kleinen weißen BlĂŒtenblĂ€tter.
Meine Kamera hat sich ebenso schwer getan, auch nur halbwegs vernĂŒnftig zu fokussieren

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Fotografie Evelyn am 16 Dec 2014 - 20:11

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Pflanzen/Blumen Evelyn am 20 Nov 2014 - 21:59

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Johann hegt und pflegt in seinem Zimmer seit einer Weile einen Hibiskus. Er wird zwei Mal die Woche gegossen und genießt die Aufmerksamkeit so sehr, dass er wie verrĂŒckt wunderschön blĂŒht und nach jeder BlĂŒte eine Samenkapsel ausbildet. Ist mir noch nie aufgefallen. Offensichtlich brauchen sie auch Monate um zu reifen. Dieser hier ist offenbar noch nicht fertig. Wie sehen ĂŒberhaupt Hibiskussamen aus?

Do it yourself Evelyn am 16 Nov 2014 - 19:09

Ich bin 1a vorbereitet und habe schon alles zusammengesucht / Weihnachten ? Ist nicht noch Sommer ? / Ich such nach Inspiration und guck mal, was die anderen machen / Schnitt da aber kein Stoff oder andersrum ? / Kleine RĂŒckblende : mein Weihnachtskleid 2013/2012/2011

Auf meinem bevorzugten NĂ€hkrĂ€nzchenblog “Me made Mittwoch” gibt es ab und an sog. “Sew Alongs” bei denen jede/r der mag, zu einem bestimmten Thema nĂ€ht. Letztes Jahr beteiligte ich mich bereits am Weihnachts-Sew-Along und dieses Jahr möchte ich es genauso halten :)

*hust* Ich sah ganz schön fertig aus… Jedenfalls das grĂŒne Kleid hatte ich seitdem eigentlich gar nicht mehr an. Ich ĂŒberlege, ob ich es nicht doch noch mal raushole. Die Schwangerschaftsoptik gefĂ€llt mir nach wie vor nicht aber mh. Es soll ja nicht umsonst gewesen sein.

FĂŒr dieses Jahr war mein erster Gedanke dieser Schnitt: Butterick B5984 in der Version C. Allerdings glaube ich, dass es eher ein Halber Teller wird, denn auf diesem Bild sind mir eindeutig zu viele Falten drin.
Ich stelle es mir in einem dunkelblauen leicht elastischen Stoff vor, die Passen (sagt man so dazu) wĂŒrden weiß sein.

Mal sehen, ob sich die Woche ĂŒber noch was anderes in mein Wahrnehmungsfeld drĂ€ngt, aber der erste Gedanke ist oftmals auch der Beste :)
Den passenden Stoff habe ich glaube nicht mehr da, den mĂŒsste ich mir noch besorgen. Mind. jedoch den weißen Stoff fĂŒr den Kragen. Könnt ihr dort eine Stoffempfehlung machen?

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