Latita's Life Evelyn am 02 Mar 2015 - 22:08

Auf petapixel gibt es gerade eine Fotoserie einer Fotografin, die sich mit dem Thema “Wie sich frau in einer von Männer dominierten Welt fühlt” auseinandersetzt.
“Photographer Captures What Male Entitlement Feels Like to Women Who Experience It”

Vorab sei gesagt, dass mir bewusst ist, dass es Männer in “typischen Frauenberufen” auch sehr schwer haben können und ganz sicher auch mit Entwertung zu kämpfen haben. Im nachfolgenden will ich mich aber zunächst nur mit “meiner” Seite auseinandersetzen.

Beim Betrachten der Bilder fällt der Holzhammer auf, der jeweils geschwungen wird. Die Protagonistin wird in jedem Bild begrabscht oder gar angegriffen.
Eins ist dabei unfreiwillig komisch: Sie sitzt an ihrem Computerarbeitsplatz und wird von hinten begrabscht -> der Widerstreit zwischen Ruhe (Pose, Gesichtsausdruck) und die Hektik des Grabschens.
In einem anderen Bild wird sie beim Spiegelei braten gewürgt. Wobei sich mir an der Stelle die Symbolik nicht gleich erschließt, denn offensichtlich ist sie zu Hause.

Wie dem auch sei, die Serie reduziert die Frau wirklich nur auf das sexuelle Objekt. Doch meiner Meinung nach ist das zu plakativ. Es gibt mehr Formen der Abwertung und in einer ernsthaften Auseinandersetzung mit dem Thema hätte dies durchaus Beachtung finden können.

In meinem Beruf als Softwareenticklerin bin ich vorranig von Männern umgeben und ich bin glücklich sagen zu können, dass es nur ganz ganz wenige Situationen gibt, in denen ich mich nicht als Mensch unter Menschen fühle, sondern als Frau unter Männern.
Zwei solcher Situationen möchte ich hier mal schildern. Dazu sei gesagt, dass ich Teil einer sehr großen Firma bin; an meinem Standort gibt eigentlich nur das Gefühl eines Menschen unter Menschen.

In der ersten Situation trafen sich mehrere Kollegen unterschiedlicher Abteilungen, die in einem größeren Projekt zusammenarbeiteten. Ich war die einzige Frau in der Runde, ca. 1/3 der Anwesenden waren meine direkten Kollegen. Nach einer Weile fiel mir auf, dass ich nicht eine Bewegung in diesem doch eher zähen Meeting machen konnte, ohne sofort 2/3 der Augen auf mir zu haben. Das war keine Situation irgendeiner sexuellen Aufgeladenheit, sondern ich war einfach das Einhorn. Sehr ungewohnt und unangenehm.

In der nächsten Situation war ich auf einer Schulung. Auch diesmal war ich neben der Schulungsleiterin wieder die einzige Frau; dazu grad dreißig. Die männlichen Teilnehmer waren im wesentlichen im besten Alter, dazu mit einiger Präsenz und Selbstbewusstsein. Die ganze Zeit über fühlte ich mich wie das kleine Mädchen, das versucht am Erwachsenentisch mitzumischen.
Das interessante an der Situation ist eigentlich, da es mir tatsächlich wie ein Generationskonflikt vorkam. Der typische Manager oder der althergebrachte Geschäftsmann hat in seiner Klischeerolle eine ganz eigene Art. Eine Generation, in der Frauen und Männer in fast jeder Sitation ganz klar als solche wahrgenommen werden und daher auch ständig gegen die damit einhergehende Stigmatisierung kämpfen müssen. Eine Versammlung von Fossilen möchte ich heute sagen, denn die Gesellschaft hat sich in meinen Augen schon gewandelt. Zumindest in meiner Filterbubble.
Mit einigen dieser Leute habe ich auch heute noch zu tun und es fällt mir auf wie ein bunter Stein inmitten gleichfarbiger Fliesen; denn es kommt öfter vor, dass Themen (unbewusst) zu Mann/Frau-Themen gemacht werden, obwohl ich das so gar nicht auf dem Schirm gehabt hätte.
Damals hat mich das echt gefuchst, denn da fehlte so komplett die Augenhöhe auf der ich meistens operiere und die in diesem Moment auch hätte herrschen müssen. Heute finde ich das eher spannend (zumindest in seiner abgeschwächten Form).

In beiden Situationen fühlte ich mich aufgrund meines Geschlechts anders behandelt.
Fallen euch noch weitere nicht-sexuelle Beispiele solcher Abwertungen ein?

Allgemein Evelyn am 10 Feb 2015 - 12:28

Selbst gesehen aber mangels Handy vom Kollegen fotografiert: der Beweis, dass sich der Winter langsam zurückzieht :)

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Do it yourself Evelyn am 09 Feb 2015 - 22:55

Ein kurzes Lebenszeichen :) aber heute ist GreenMonday und jeder grüne Tag ist ein guter Tag.
Das Schnittmuster ist eine PowpowJuna und nachdem in der Nähszene geschwärmt wurde musste ich es ausprobieren. Nur dass mangels Reißverschluss ein Pullover draus wurde :)

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Ähem, die Ungereimtheiten auf dem Pullover, so sie denn auffallen, sind Wasserflecken *hust*

Fotografie Evelyn am 17 Dec 2014 - 19:22

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Pflanzen/Blumen Evelyn am 17 Dec 2014 - 08:53

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Dieses Novemberblümchen stellt mich noch immer vor ein Rätsel. Was ist das für eine Pflanze? Auffällig sind der große gelbe Stempel und die fünf außerordentlich kleinen weißen Blütenblätter.
Meine Kamera hat sich ebenso schwer getan, auch nur halbwegs vernünftig zu fokussieren

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Fotografie Evelyn am 16 Dec 2014 - 20:11

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Pflanzen/Blumen Evelyn am 20 Nov 2014 - 21:59

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Johann hegt und pflegt in seinem Zimmer seit einer Weile einen Hibiskus. Er wird zwei Mal die Woche gegossen und genießt die Aufmerksamkeit so sehr, dass er wie verrückt wunderschön blüht und nach jeder Blüte eine Samenkapsel ausbildet. Ist mir noch nie aufgefallen. Offensichtlich brauchen sie auch Monate um zu reifen. Dieser hier ist offenbar noch nicht fertig. Wie sehen überhaupt Hibiskussamen aus?

Do it yourself Evelyn am 16 Nov 2014 - 19:09

Ich bin 1a vorbereitet und habe schon alles zusammengesucht / Weihnachten ? Ist nicht noch Sommer ? / Ich such nach Inspiration und guck mal, was die anderen machen / Schnitt da aber kein Stoff oder andersrum ? / Kleine Rückblende : mein Weihnachtskleid 2013/2012/2011

Auf meinem bevorzugten Nähkränzchenblog “Me made Mittwoch” gibt es ab und an sog. “Sew Alongs” bei denen jede/r der mag, zu einem bestimmten Thema näht. Letztes Jahr beteiligte ich mich bereits am Weihnachts-Sew-Along und dieses Jahr möchte ich es genauso halten :)

*hust* Ich sah ganz schön fertig aus… Jedenfalls das grüne Kleid hatte ich seitdem eigentlich gar nicht mehr an. Ich überlege, ob ich es nicht doch noch mal raushole. Die Schwangerschaftsoptik gefällt mir nach wie vor nicht aber mh. Es soll ja nicht umsonst gewesen sein.

Für dieses Jahr war mein erster Gedanke dieser Schnitt: Butterick B5984 in der Version C. Allerdings glaube ich, dass es eher ein Halber Teller wird, denn auf diesem Bild sind mir eindeutig zu viele Falten drin.
Ich stelle es mir in einem dunkelblauen leicht elastischen Stoff vor, die Passen (sagt man so dazu) würden weiß sein.

Mal sehen, ob sich die Woche über noch was anderes in mein Wahrnehmungsfeld drängt, aber der erste Gedanke ist oftmals auch der Beste :)
Den passenden Stoff habe ich glaube nicht mehr da, den müsste ich mir noch besorgen. Mind. jedoch den weißen Stoff für den Kragen. Könnt ihr dort eine Stoffempfehlung machen?

Garten Evelyn am 08 Nov 2014 - 19:47

Kohlweissling

Der Kohlweißling macht sich im Garten noch immer zu Hauf über den restlichen Rosenkohl her. Während im Gartenhaus eine Puppe hing (überwintern die so?), hing am Schuppen folgendes:
Ein parasitär befallener Kohlweißling, aus dem sich Brackwespenlarven* entließen (die Raupe reagierte noch), um sich gleich darauf ebenfalls zu verpuppen.
Ewww.

Brackwespe

* man nennt sie auch Kohlweißling-Schlupfwespen

Ganz ehrlich, Insekten finde ich genauso gruselig wie Roboter (in distopischen Welteruntergangsszenarien) und hoffe, dass keiner von beiden mal Macht über den Menschen erlangt (Erstere z.B. in Form von Supermutation oder Alieninvasion) *Science fiction geschädtigt*
Warum das so gruselig ist? Weil ich beide für völlig unempathisch halte und damit auch frei von Mitleid. *grusel*
Das ist das zweitschlimmste nach einer Zombieapokalypse.

Pflanzen/Blumen Evelyn am 01 Nov 2014 - 14:51

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Erneut brauche ich eure Hilfe :) zu welchem Baum gehört das Blatt? Weiteres weiß ich leider nicht mehr dazu, also wie die Rinde war oder der evtl. Fruchtstand.

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