Film dokumentiert das Sterben eines Durstenden
Die Tagesschau bringt einen Bericht über einen umstrittenen Beitrag Francesco Uboldis zum DOK-Filmfestival. Darin wird ein Mann “Jean Paul” gezeigt, gefesselt im Kameruner Busch, verurteilt zum Sterben durch verhungern und austrocknen. Im Film selbst wird nicht viel zu den Umständen gesagt, nur, dass der Mann wenige Stunden später tot ist.
Wer auf dem Festival mit Uboldi spricht wird über Hintergründe zum Film aufgeklärt. Dass dieser Mann in Verdacht von böser Magie stand usw.
(Nur kurz nebenbei: die Aussage H.J. Börners (Journalist), dass man ihm ein Glas Wasser hätte geben müssen ist absoluter Quatsch. Damit hätte man die Qual noch ins Unermessliche gesteigert)
Ich weiß jetzt nicht so recht, was ich von dem Filmchen halten soll. Letztendlich ist es eine Dokumentation über den Vollzug einer Todesstrafe.
Im Bericht wird die ethische Frage aufgeworfen, ob man das Sterben eines Menschen so zeigen darf.
Ist Nicht-Zeigen totschweigen und Zeigen Sensationslust? Zeugt Nicht-Zeigen von Missbilligung des Tuns? Aber wen interessiert das denn? Ich glaub den Kameruner, der da an der Kette gezuppelt hat interessiert das wenig.
Hm, was sagt ihr dazu, zum Film und zu den anderen Aussagen?
2 Kommentare zu “Film dokumentiert das Sterben eines Durstenden”
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Schön dass du auf meine Seite gefunden hast :) Mein Name ist Evelyn oder Eve, im Netz aber nur als Latita anzutreffen. Dies ist ein Blog bevorzugt über mich und alles was mich interessiert.
Falls du sofort viel mehr wissen willst, gibt es an dieser Stelle ein ausführlicheres '




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am 07 Nov 2007 um 14:52 Daniel
Ich finde es schlimm, so etwas zu zeigen. Wie kann man das überhaupt ertragen so etwas zu filmen oder sich anzuschauen?
Sicherlich hätte man nichts geändert, wenn man ihm etwas zu trinken gegeben hätte und sicher ist es nicht unwichtig, einer breiten Masse so etwas zu zeigen, um sie auf ein Prblem hinzuweisen.
Aber ich kann mich trotzdem nicht damit anfreunden, jemanden hilflos sterbend zu filmen oder mir so etwas anzuschauen.
am 07 Nov 2007 um 21:05 latita
@Daniel ja das stimmt. Es ist schon ein Überschreiten einer Hemmschwelle. Der Regisseur dieses Films hat sicher schon so viel schreckliches gesehen, dass er da ziemlich nüchtern rangeht. Durch den Beitrag der Tagesschau hat man ja gesehen, dass man hier nicht so abgebrüht ist.
Ich weiß immer noch nicht so recht was ich davon halten soll. Gut finde ich dieses Video nicht, aber ich frag mich auch, ob es nicht gezeigt werden muss; damit sich was ändern kann.