Martin schrieb letztens, dass es ihm half mit einem Freund über das Thema zu sprechen, als er und dieser sich in einer Fotografie-Krise befanden.
Hier sind seit einer Weile keine Bilder fürs Projekt52 mehr gezeigt worden und es sind auch keine entstanden. Ich möchte definitiv noch mitmachen und denke auch oft darüber nach (wie man etwas umsetzen kann) aber ich komme zu keiner Aktion.
In diesem Bereich zeigt es sich also am stärksten, dennoch, betrifft meine Krise irgendwie meine gesamte Fotografie. Bzw. das fotografieren.

Angefangen hat es mit dem Videointerview Robert Kneschkes, der darüber sprach, was Stockfotografie überhaupt ist usw. Alles rund ums Thema halt. Während des Interviews kam er natürlich auch darauf zu sprechen, was guten Absatz findet und sagte, dass es Blumenbilder nicht tun würden. Denn: jeder Amateur fängt mit Blumenfotografie an. Ist auch klar, die halten still und man kriegt “schnell” schöne Bilder. (Ist jetzt aus der Erinnerung heraus aufgeschrieben)

Und wie heißt es so schön? Jede unbequeme Wahrheit ist die eigene.
Jedenfalls nagt es an mir. Es war auf keinen Fall angreifend oder abwertend vom Robert gemeint und so habe ich es auch gar nicht aufgefasst. Der springende Punkt ist: Ich sitze also vor Blumen.

Es gibt nun allerlei Gründe, die mich quasi rechtfertigen. Meine Gründe, warum ich “nur” das fotografiere. Aber irgendwie kann ich mich nicht mal selbst überzeugen. Wieso hat mich das so getroffen?
Warum macht es mir so viel aus, nur irgendwo ganz unten zu sein, wenn ich doch eigentlich nie nach oben wollte und mit meinem Blog ganz unten auch total zufrieden bin?