Ich stöbere ja gern mal auf MSN um mir den neusten Klatsch zu gönnen. Ernsthafte Nachrichten erwarte ich dort eher nicht, aber der folgende Artikel ist schon interessant.
Es geht darum, dass die Kleidung heute, im Gegensatz zu früher, bei ziemlich geringen Temperaturen gewaschen wird. Das ist natürlich schön, weil so an Ressourcen gespart werden kann. Auch die Klamotten sind länger farbfrisch. Aber werden sie wirklich sauber?

Nein. Die Temperaturen um 30°C sind zu niedrig um Bakterien wirklich abzutöten (auch kein Wunder. Schon unser Körper ist wärmer)

Ausgesprochen hartnäckig verhalten sich Noroviren in der Wäschetrommel. Dies könnte ein Grund sein, weshalb Durchfallerkrankungen mit Noroviren zunehmen.

Besonders viele Bazillen tummelten sich in gewaschenen Windeln und Geschirrtüchern, während Socken und Stofftaschentücher im Vergleich dazu reiner waren. Besonders bedenklich: Die Kleinstlebewesen können sich im Restwasser der leeren Maschine vermehren und bei der nächsten Nutzung auf die Wäsche übertragen werden. Nach einem Gang bei 60 Grad hängen immerhin zehn- bis hundertmal weniger Keime in der Wäsche als bei 40 Grad Celsius, wie Terpstra herausfand. Aber: «Sogar mit diesen Programmen bleiben die Textilien kontaminiert», hält er fest.

Das Problem, wie auch im Artikel festgestellt, ist, dass die Sachen oft gar nicht wärmer gewaschen werden können. Aus Gewohnheit wasche ich unsere Wäsche schon immer bei 40°C aber auch da habe ich gemerkt, dass sich manches einfach schneller abnutzt. Grad 10°C. Wir baden oft bei 40°C, aber die Klamotten gehen dabei kaputt. :|

Eine gute Erklärung dafür, dass die Waschmaschine meist nach einer Zeit zu müffeln anfängt und wir dann mit diversen Mitteln dem zu Leibe rücken müssen