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Kategorie-ArchivDie Ducks – Psychogramm einer Sippe
Ich betone ja immer wieder, wie gern ich Bücher lese, eine Rezension eines Buches ist hier aber schon lang nicht mehr erschienen. Da fällt mir auch siedend heiß meine Buchdatenbank ein, die schon seit einer ganzen Weile wieder brach in der Ecke liegt.
Jetzt aber zu “Die Ducks – Psychogramm einer Sippe”
ISBN: 9783499114816
Aufmerksam auf die Thematik wurde ich durch Etes Hausarbeitsthema, dass sich um ein von Frank Schätzing geschriebenes Essay zu den Comics von Carl Barks dreht. Irgendwie kam ich dann zu o.g. Buch und hab ob des günstigen Preises gleich mal zugeschlagen. (Ehrlich gesagt haben mich auch die ganzen Kritiken an Frank Schätzing abgehalten. Ich fand den Schwarm gut, aber man liest meist nur negatives über seine Person)
Jedenfalls, ich kann es nicht empfehlen. Absolut nicht. Abgesehen, dass es mit seinen 85 Seiten viel zu kurz ist um einen etwas eindeutigen Blick auf die wichtigsten Figuren (Dagobert, Donald, Tick, Trick und Track, Daisy und Gustav Gans) zu geben, ist außer ein paar losen Behauptungen nicht viel herauszulesen.
Ganz prima fand ich diese Passage, die den grenzenlosen Hochmut des Verfassers verdeutlicht, aber auch seine Unfähigkeit eine Beweisführung darzulegen:
Es geht um Dagobert, und wie er zu seinem Ruhm kam:
Die simple Erklärung für die Anhäufing des größten Privatvermögens der Welt heißt Waffenhandel. Obgleich es bei der Schlüssigkeit dieser Erklärung einer weiteren Beweisführung nicht bedarf, seien die Zweifel schlichterer Gemüter mit weiteren Indizien widerlegt.
Auf Dagoberts Neigungen zu unsauberen Geschäftspraktiken haben wir bereits hingewiesen (Fußnote). Hinzu kommt, dass ihn die “Schatzsuche” häufig in Spannungsgebiete des Nahen Ostens führt [...]. Lückenlos geschlossen wird unsere Beweiskette durch die zynische Behauptung, die Ducksche Hochseeflotte sei bei ihren Fahrten nach Madagaskar mit alten Zeitungen beladen.
Ah ja.
Hat jemand einen Literaturtipp zu einer guten Psychoanalyse des Duckschen Clans?
Rezension: Twitter – Mit 140 Zeichen zum Web 2.0
Derzeit ist die Menge an Literatur zum Thema Mikroblogging allgemein noch sehr klein, aber es gibt immerhin bereits die ersten Bücher zu Twitter zu kaufen – ein untrügliches Zeichen dafür, dass Twitter auf dem besten Weg ist, sich dauerhaft in der Webgemeinde zu etablieren. Nicole Simon hat sich nun als eine der ersten die Mühe gemacht, ein Buch zu Twitter auf Deutsch zu veröffentlichen.
In insgesamt 10 Kapiteln wird alles beschrieben, was ein Twitter-Neueinsteiger wissen muss, aber auch für Leute, die schon länger in der Twittersphäre unterwegs sind, gibt es noch den einen oder anderen Aha-Effekt.
Was bietet also der Inhalt? Über den Einstieg in Twitter, ein bißchen Entwicklungsgeschichte, Tipps und Tricks, ein Abriss über Twitter-Mashups bzw. Tools, mit denen man unabhängig von der Webseite twittern, die Integration in andere Seiten wie das eigene Blog oder Facebook und – das ist wohl für Unternehmen der interessanteste Teil – wie man Twitter in seine PR bzw. ins Marketing einbindet.
Fazit: Ein sehr unterhaltsames und keineswegs belehrendes Buch, das man auch lesen kann, wenn man schon erste Gehversuche mit Twitter gemacht hat.
Rezension – Karrierefalle Internet
“Sie könen das Internet ignorieren. Aber das heißt noch lange nicht, dass es auch Sie vergisst”.
“Jede noch so vermeintlich private Nachricht findet ihren Weg ins Netz, ohne dass Sie dieses im Vorfeld wirklich effektiv verhindern können.”
“Je stärker Sie im Internet sind, desto stärker profitieren Sie in den Suchmaschinenergebnissen davon.”
“In der Krise sond die eigenen Webseiten der beste digitale Schutzschild, die einem zunächst einmal niemand nehmen kann”.
Diese vier Sätze sind Zitate aus dem Buch “Karrierefalle Internet” von Klaus Eck, auf das ich bei meiner vorletzten Amazon-Buchbestellung aufmerksam wurde. Und im Grunde geben sie auch tadellos wieder, worum es in dem Buch geht – sogenanntes Online Reputation Management, das man laut Autor verwenden soll, um sich selbst im Netz optimal zu präsentieren.
In gewissem Sinn propagiert Eck sogar die Flucht nach vorne: Jeder User sollte gezielt mit verschiedenen Informationen im Netz vertreten sein, um dem Missbrauch der eigenen digitalen Identität und Rufmord im Internet vorzubeugen. Die Frage nach dem Datenschutz beantwortet er mehr oder weniger mit der Gegenfrage, ob wir überhaupt noch Privatsphäre haben, wo es heutzutage nichts leichter als das ist, Gesprochenes oder Gesehenes ins Netz zu bringen …
Assoziationen
Ich bin derzeit beim 9. Band von Perry Rhodan – Der Schwarm und darin kommt ja auch Gucky, der Mausbiber/Ilt vor.
Auf einem der Bücher ist er auch auf dem Cover abgebildet, aber dennoch schwebt mir immer folgendes Bild vor Augen:

Kennt ihr den?
Die Abrafaxe und -faxinnen
Nun will ich heute mal mit meinen Leichen im Keller aufräumen. Den Beitrag hab ich ja vor Eeeewigkeiten angekündigt.
Fällt euch was auf?

Ja genau, im rechten Bild ist Glitzer im Titel!
Nein, schon im September (Die Abrafaxe erscheinen monatlich) erschien das 393. Heft der Abrafaxe, in deren Geschichtsverlauf, bzw. schon zum Ende des 392. Heftes Anna, Bella und Caramella auftreten. Die irgendwie genau dem weiblichen Typus der Abrafaxe entsprechen.
Hier mal ein Ausschnitt aus dem Abrafax-Heft:

Die sehen da nicht sehr nett gezeichnet aus
. Interessant finde ich allerdings, dass zeitgleich ein Sonderheft herausgegeben wurde, gewidmet ganz allein den Abenteuern von Anna, Bella und Caramella.

Und anscheinend völlig losgelöst von den Ereignissen mit und von den Abrafaxen. Auch der Zeichenstil unterscheidet sich recht stark. Die Figuren kommen skizzierter rüber, schwungvoller und mit einer Eigendynamik. Allerdings gefällt mir das.
Im Heft 1 landen die Drei unfreiwillig im prachtvollen Schlossgarten des Baron von Haxthausen, der sehnsuchtsvoll die Ankunft des österreichischen Kaisers Franz und seiner Mutter Sissy
erwartet, in der Hoffnung das Amt des “Generalshofmarschalls für die k.u.k Gartenanlagen” angetragen zu bekommen. Der kleine Baron ist außer sich wegen der Zerstörung, die die Mädels mit ihrem Ballon angerichtet haben und will sie sogar ins Verließ werfen. Sie schaffen es allerdings einen Deal auszuhandeln.
Währenddessen erfährt man, dass Clara, Bella und Caramella auf der Flucht sind und die bösen Häscher auch im Nacken haben.
Irgendwie ein netter Mädelscomic. Nicht aufdringlich, nicht zu püppihaft, auch wenn ich die Darstellung von Caramella, als einzig und allein an Essen(zubereitung) Interessierte, nicht so schön finde. Aber irgendwas ist ja immer. Auch bisschen blöd ist, dass die Drei keinen eigenen “Gruppennamen” haben. Abrafaxinnen wäre jetzt auch total blöd
aber irgendwas muss sich doch finden lassen. “Clara, Bella und Caramella” ist nicht grad mundtauglich.
Sie haben jedenfalls eine eigene Seite bekommen, die, wenn auch recht mager, mit einem Blog ausgestattet ist, welcher sogar schon über 2(!!) Einträge verfügt. Der letzte Eintrag ist vom September und verweist auf das Oktoberheft. Da könnte man sicher noch mehr machen.
Ich weiß ja nicht, wie die Kinder heute so Comics lesen, ob die auch die Augen mal von dem Mangakram wegkriegen… aber ich sehe darin Potenzial.
PS.: An die MOSAIK Steinchen für Steinchen Verlag + PROCOM Werbeagentur GmbH: Wenn ich jeden Monat das Heft kostenlos kriege, dann würd ich mir stark überlegen das Blog gerne mit Leben zu füllen
Ythaq #1: Terra Incognita
Die Schiffbrüchigen von Ythaq, Band 1: Terra Incognita
Für die Urlauber des Luxusraumschiffes ‘Kometenstaub’ endet die Reise nicht am Strand ihrer Träume, sondern als Schiffbrüchige am Boden des unbekannten Planeten Ythaq. Die unerschrockene Navigatorin Granit, der nette Bordtechniker Narvarth und die zickige Passagierin Callista versuchen, sich zum Rest der Havarierten durchzuschlagen. Quer über einen Planeten, dessen Bewohner durchaus eigene Vorstellungen davon haben, was man mit dem Wrack und den Überlebenden anstellen könnte.
Nicht leichter wird die Sache auch dadurch, dass das ungleiche Trio bei der Notlandung ein paar Hütten der einheimischen Banfoo plattmacht, was diese mit ihrer Lieblingsbeschäftigung quittieren: Sie machen ihnen den Prozess. Und der kann schon mal ziemlich kurz sein…
Die Reihe umfasst derzeit fünf Bände, der sechste wird im Februar 2009 erscheinen. Ich bin ein totaler Comicfreak und immer auf der Suche nach was schönem neuen. Nach dem vorzeiten Ableben von “Kylion” und der Weigerung des Verlages das Flehen zahlreicher Fans zu erhören (hab auch schon mal an den Verlag geschrieben, mehr als bisschen Tröstung kam da nicht), bin ich ein bisschen vorsichtig. Aber der visuelle Input-Prozessor muss gefüttert werden und so nutzte ich einen Spontankauf beim Onlinebuchhändler meines Vertrauens zum Stöbern, um die 20,00 Euro-Marke zu knacken. (Bücher kostenfrei, aber andere Artikel nicht). Für diesen Band gabs durchweg positive Meinungen und darum ging es ab in den Einkaufskorb.
Das Buch enthält wenige Gewaltszenen und ist auch nicht sonderlich sexistisch. Eigentlich fallen mir nur drei einzelne Panels ein, die eine sexuelle Andeutung enthalten. Nicht, dass ich sonderlich prüde wäre, sondern einfach nur gelangweilt von den ewiggleichen Versuchen sich in der Gewalt- und Sexdarstellung zu übertrumpfen.
Es ist äußerst liebevoll gezeichnet und illustriert (kein Mangastil *juhuu*) und das Ende dieses ersten Bandes macht richtig Lust auf mehr. Bis im Februar der sechste Band herauskommt, hab ich die ersten Fünf auf jeden Fall durch.
Rezension "Mobiles Webdesign"
Ich hatte mir das ja schon länger vorgenommen, eine Rezension zu diesem Buch zu schreiben – aber zwangsläufig geht das natürlich erst, wenn man das Buch zu Ende gelesen hat :-D .
Gleich mal vorweg, die Anzahl von Fachbüchern zu diesem Thema ist derzeit noch sehr überschaubar, deswegen fiel mir dieses Buch schon ziemlich früh auf … Da Galileo bei mir einen recht guten Ruf hat, was Fachbücher angeht, ließ ich es mir schlussendlich bestellen, um mir mein eigene Meinung bilden zu können …
Preislich ist es eher an der Obergrenze angesiedelt, für 35 Euro bekommt man in anderen Büchern mehr Lesestoff als 300 Seiten …
Worum geht es also? Werfen wir mal einen Blick auf die Kurzbeschreibung von Amazon:
Lange wurde es prognostiziert, jetzt ist es Realtität: Das mobile Internet. Für Webdesigner bedeutet das, sie müssen sich mit dem Thema auseinandersetzen. Denn mit dem Erstellen von Webseiten für mobile Endgeräte sind eine ganze Menge Fragen verbunden: Wann ist eine mobile Fassung unabdinglich? Was sollte vorher beachtet werden? Und natürlich: Welche Techniken muss man beherrschen? Worauf muss man achten, wie sehen die Ausgabegeräte aus? Dieses Buch ist die Rettung für alle Webdesigner und das weltweit erste umfassende Buch über mobiles Webdesign. Es versetzt Sie in die Lage, einen bestehenden oder geplanten Webauftritt für mobile Devices zu konzipieren und umzusetzen. So wählen Sie die richtigen Inhalte aus, nutzen die bestehenden Möglichkeiten optimal und halten sich an die Standards und Best Practices des W3C.
Im Großen und Ganzen hält das Buch, was es verspricht. In acht Kapiteln geht es um genau die genannten Dinge … Allerdings ist das achte Kapitel meiner Meinung nach inhaltlich mehr Geplänkel als wirkliche Information. Ganz am Ende gibt es noch einen Index mit Html-Tags, die man beim mobilen Webdesign verwenden darf. Für den Designer interessant sind davon die Kapitel 4 bis 7, wo es um “Mobiles Website-Design”, “Webseitenentwicklung”, “Mobile Web Best Practices” und um die Berücksichtigung des “User Agent Profile” geht.
Was ich in diesem Buch etwas schmerzlich vermisst habe, ist die konkrete Umsetzung der genannten Regeln und Ideen anhand von Beispielen … Vieles bleibt nur Theorie, wo man als Designer selbst nach der Lektüre wieder überlegen muss, wie man das umsetzen soll. Ich muss gestehen, dass ich mir da mehr erhofft habe … Kapitel 7 kommt in dieser Hinsicht auf jeden Fall zu kurz, denn darin reißt der Autor nur kurz an, was man tun kann, um serverseitig auf mobile Endgeräte einzugehen … Darüber hinaus sind viele Dinge nicht wirklich neu für mich gewesen, da das mobile Web im Grunde denselben Prinzipien der Usability folgt wie das “normale” Web.
Fazit: Eine interessante Lektüre für alle, die sich mit Webentwicklung noch nicht so lange beschäftigen, für einen “alteingesessenen Hasen” aber sehr viel Information, die er im Grunde schon durch andere Bücher kennt. Und – das Preisleistungsverhältnis könnte besser sein …
Gelesen: Gevatter Tod
Vor einer ganzen Weile schon, als es mich mal wieder nach einem Chatgespräch mit fremden Menschen gelüstete, traf ich auf einen, der selbst gerne Fantasy liest. Er empfahl mir dabei Terry Pratchett. Zunächst konnte ich kein Buch finden, dass meine Aufmerksamkeit erregte, bis dann meinem letzten Zwergenband eine kleine Broschüre beilag. Und so bestellte ich “Gevatter Tod”.
Der Tod beschließt sich einen Lehrling zu suchen und wählt dafür den leicht schussligen Mortimer, von allen Mort genannt. In seinem Dienste mausert sich der junge Mann und so beschließt Tod ihm drei PFLICHTEN zu überlassen, die er eigenverantwortlich auszuführen hat. In der Zeit nimmt sich Tod einfach mal frei. Doch es kommt zu Komplikationen, die sogar die Realität durcheinander bringen. Während Tod gefallen an seinem Urlaub findet und sich nach neuen Beschäftigungsfeldern umschaut, versucht Mort alles wieder ins rechte Lot zu bringen.
Dieses Buch ist zwar nur 329 Seiten stark enthält aber eine recht amüsante Geschichte ohne Schwächen oder Längen. Und am Ende ist alles genau so, wie mein Märchenfeeherz es braucht.





Schön dass du auf meine Seite gefunden hast :) Mein Name ist Evelyn oder Eve, im Netz aber nur als Latita anzutreffen. Dies ist ein Blog bevorzugt über mich und alles was mich interessiert.
Falls du sofort viel mehr wissen willst, gibt es an dieser Stelle ein ausführlicheres '




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