Interessante Sachen

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Latita's Life und Videoslatita am 01 Jan 2010 - 14:26

Dieses Jahr gibts eigentlich nicht viel zu erzählen, bzw. grad jetzt hab ich keine Lust dazu und dann vermutlich niemals (kenn mich ja inzwischen)
Aber, ein Glück, das Jahr lässt sich in einem Lied zusammenfassen. Vielleicht nicht unbedingt anhand des Textes. Dafür aber anhand des Gefühls, dass es vermittelt.
Zur Einstimmung die Szene aus “Futurama – The Luck of the Fryish”, in der das Lied vorkommt, welche auch imho sehr aussagekräftig ist:

Und nun: “Simple Minds – Don’t you forget about me”

Schön, dass du da warst, aber auch schön, dass du vorbei bist.

Interessante Sachen und Videoslatita am 25 Dec 2009 - 20:34

Artikel: Man lebt nur x-mal
Blöder Titel für eigentlich interessantes Thema. Es gibt nicht nur ein Universum, es gibt Multiversen. Mit einem Kollegen hatte ich die Diskussion schon einmal. Ich kann mich aber nicht mehr an den genauen Wortlaut erinnern. Demanch träfen sich alle Universen aber im Urknall. Let’s think about it.
An sich finde ich den Gedanken nicht abwegig, für mich ist alles möglich. Es würde sich für mich noch nicht mal mit der Schöpfungstheorie beißen.

Gute Frage: Was ist der Unterschied zwischen Ironie, Sarkasmus und Zynik?

Artikel: Why do people dance?
durch bs_de drauf gestoßen
Interessant dazu auch das Video ^^

Foto: Let me huggin’ you (Catcontent, aber shoooo shweeeeet!) via the Junktion

Foto: Knapp vorbei ist (zum Glück) daneben via kwerfeldein

Foto: Physalis

Video: Ohne Worte – Eine wunderschöne Liebesgeschichte

Artikel: Japan will Sonnenkraft im All einfangen
Ich bewundere die Japaner ja dafür, dass die eine so hohe Bevölkerungszahl haben, dass sich ein Mensch einfach mal quasi als Lebensaufgabe dem Studium einer kleinen Aufgabe widmen kann. Mein Statement am Rande. Nun haben sie sich jedenfalls ausgetüftelt, wie man an mehr Energie kommen kann. Ich zweifle auch gar nicht, dass das umsetzbar ist. Lustig find ich aber den Satz:

Doch die Raumfahrtbehörde räumt ein, dass in der Öffentlichkeit noch einige Sorgen zerstreut werden müssten – unter anderem vor unkontrollierten Laserstrahlen, die auf ihrem Weg vom Weltall zur Erde Vögel verbrennen oder Flugzeuge durchtrennen könnten.

:lol:

Viel Spaß beim Lesen/Schauen :)

Interessante Sachenlatita am 25 Dec 2009 - 12:20

Da Faz berichtet heute unter dem Titel “Das Huhn zu töten, um den Affen zu erschrecken”, dass Liu Xiaobo für 11 Jahre ins Gefängnis muss, weil er öffentlich mehr Demokratie und Menschenrechte in China forderte. Ihm wird damit Subversion (Unterwanderung einer bestehenden Ordnung) und Aufstachelung zum Umsturz vorgeworfen.

Irgendwie habe ich keine Hoffnung, dass es für ihn ein gutes Ende gibt. Sein Fall wird vermutlich bald vergessen sein, auch wenn europäische Staaten und die USA seine sofortige Freilassung forderten. That’s reality.

Im Folgenden ein sehr wichtiger Ausspruch:

„Der Mensch ist frei und gleich geboren. Versklavung weltweit und Ungleichheit liegen niemals daran, dass die Herrschenden zu mächtig oder großartig sind, sondern daran, dass die Beherrschten sich beugen.“
Liu Xiaobo

Interessante Sachenlatita am 24 Dec 2009 - 11:23

In der modernen Mathematik ist es sicher das bekannteste und imho mit Abstand das ästhetischte: die Mandelbrotmenge, auch bekannt als Apfelmännchen.
Die Wikipedia hat dazu sogar absolut wunderschöne Bilder (ich such ja noch das Programm, womit man das erstellt hat, bzw. werde irgendwann mal selbst so eines schreiben. Gehört ja zu den Grundübungen eines Informatikers (echt jetzt))

Jetzt hab ich in der FAZ gelesen, dass es dem “Computerexperten” Daniel White und dem Mathematiker Paul Nylander gelungen ist, ein dreidimensionales Fraktal zu finden. Beschrieben wird es in der Klickstrecke:
Fraktale – Die Höhlen der Mathematik

Interessante Sachenlatita am 22 Dec 2009 - 13:43

Hör schon die ganze Zeit folgenden Sender aus den USA. Er spielt die ganze Zeit schöne Songs aus den 60ern *von gelbem Petticoat träumt*

All Oldies 101

Foto von pedrosimoes7

Educating Life und Interessante Sachenlatita am 20 Dec 2009 - 20:17


Bei erschien heute mein Beitrag zu Konnas Blogjulklapp
Weihnachten, wie man es sich wünscht

Videoslatita am 20 Dec 2009 - 13:33

Amazing. Bin ja nicht so der Filmegucker, aber das ist absolutly awesome.

schon 03/09 auf Nerdcore zu sehen. Manche Sachen sind einfach zu gut, um sie vergessen zu lassen. Lest euch unbedingt auch die Geschichte zu dem Kunstwerk durch. Wieder einmal ein Beweis dafür, dass über Urheberrechte und Nutzungsrechte nachgedacht werden muss.

Interessante SachenBea am 10 Dec 2009 - 20:23

Hallo,
ich freue mich sehr, dass ich heute hier in Latitas Blog einen Gastbeitrag posten darf. Lange habe ich überlegt, was ich denn schreiben könnte. Bei meinen Recherchen zum Thema Weihnachten bin ich auf folgenden Artikel aufmerksam geworden und habe mich dazu entschlossen, statt eines „eigenen“ Beitrages, diesen Artikel hier zu posten. Ich finde, dieses Thema hat jede Menge mehr Aufmerksamkeit verdient, als ich mit einem „eigenen Beitrag“ je verdienen könnte und ich wünsche mir, dass dieser Artikel an niemandem, der hier liest, spurlos vorbei geht.

Stille Nacht, gewalttätige Nacht

Heiligabend und die Festtage sind Anlass für Familien-Streitigkeiten, die bisweilen mit offener Aggression enden. Alkohol ist dabei nicht selten im Spiel. Deshalb kommt eine nüchterne «weiße Weihnacht» in Mode.

Horst Cerni wird den Heiligen Abend des Jahres 1974 nie vergessen. Der damals junge Polizeikommissar wurde Zeuge eines besonders grausigen Familiendramas im hessischen Korbach: Nachdem ein Familienvater, der in Trennung von seiner Frau lebte, seine sechsjährige Tochter mit Schlaftabletten betäubt hatte, schnitt er ihr die Pulsadern auf. Als Cerni eintraf, war das Mädchen bereits tot. Ein schlimmer Ritualmord sei das gewesen, sagt der pensionierte Kriminaloberrat heute.

Mord und Totschlag zum Fest der Liebe. 2007 stritten sich am zweiten Weihnachtstag im Frankfurter Stadtteil Riederwald ein 54-Jähriger und seine 22-Jährige Tochter. Nachdem der Vater mehrmals auf die junge Frau eingestochen hatte, übergoss er sie mit einer brennbaren Flüssigkeit und versuchte, sie anzuzünden. In München brachte ein Mann seinen Sohn und danach sich selbst um, während die Polizei im nordrhein-westfälischen Kreis Mettmann an Weihnachten im vergangenen Jahr insgesamt zwölf Mal wegen brutaler häuslicher Gewalt gerufen wurde. Einige der männlichen Schläger sagten, sie hätten sich durch ihre Frauen provoziert gefühlt.

«Das kann auch nerven»
«Die Menschen müssen sich darüber im Klaren sein, dass Weihnachten zu Hause eine besondere Situation ist», sagt Cerni. Die Familie verbringe dann einen längeren Zeitraum zusammen auf engerem Raum. «Völlig klar, dass das auch nerven kann. Das ist der gleiche Effekt wie im Urlaub oder bei Leuten, die in Rente gehen», ist er überzeugt. Seit der Polizeibeamte pensioniert ist, arbeitet er ehrenamtlich für die Opferhilfeorganisation «Weißer Ring». Exakte Zahlen oder eine Statistik zu häuslicher Gewalt an Weihnachten liege dem «Weißen Ring» allerdings nicht vor.
Auch das Polizeipräsidium in Frankfurt am Main führt keine Statistik. Aus der Erfahrung heraus sei allen Polizeibeamten aber bewusst, dass es in dieser Zeit vermehrt zu «partnerschaftlichen Auseinandersetzungen» komme. Das verstärke sich besonders, wenn kräftig Alkohol getrunken werde. Ein Mann aus Nordrhein-Westfalen hatte seine eigene Mutter mit einem Küchenmesser und 3,4 Promille im Blut bedroht.

Mit persönlichem Scheitern umgehen
«Alkohol ist ein typisches Verdrängungsinstrument an Weihnachten», erklärt Götz Mundle von den Oberbergkliniken. An Weihnachten werde vielen Menschen bewusst, was im zu Ende gehenden Jahr alles nicht geklappt hat und wo Enttäuschungen seien. «Die Ursache einer Krise liegt also nicht an dem Fest Weihnachten, sondern in der Frage, ob es gelingt, eine gewisse Balance im Alltag hinzukriegen.» Dazu gehöre auch, mit dem persönlichen Scheitern umzugehen, sagt der Psychotherapeut.

Am meisten litten unter dem Alkoholkonsum in der Familie die Kinder, ist Frank Lindemann von der Kampagne «Weiße Weihnacht» überzeugt. 2,65 Millionen Kinder und Jugendliche wüchsen hierzulande mit alkoholkranken Eltern auf. «Dieses Thema wird viel zu sehr verharmlost. Für mich gehört Alkohol ins Betäubungsmittelgesetz», sagt Lindemann. Dazu gehöre auch, die Werbung für alkoholische Getränke umgehend zu verbieten. «Wir müssen den Alkoholkonsum in Deutschland dringend senken», fordert er.

Symbolischer Vertrag über Abstinenz
Dazu kann man auf der Webseite von «Weiße Weihnacht» einen symbolischen Vertrag schließen, in dem man sich verpflichtet, über die Weihnachtstage keinen Alkohol zu trinken.
Auch die Bundesdrogenbeauftragte Sabine Bätzing (SPD) unterstützt die Kampagne und hat bereits einen «Weiße-Weihnacht-Vertrag» unterschrieben. Natürlich ließen sich alkoholabhängige Eltern durch so eine Aktion nicht vom Trinken abhalten. «Es geht darum, Vorbild für seine Kinder zu sein», sagt Lindemann.
Bätzing fordert Eltern auf, ihrem Beispiel zu folgen. Bätzing sagte, die Erwachsenen sollten sich ihre Vorbildfunktion öfter bewusst machen. «Das gilt besonders für die Weihnachtsfeiertage, wo die Familie zusammen ist.» Der Kampagne «Weiße Weihnacht», die Bätzing unterstützt, gehe es um ein stärkeres Bewusstsein für einen maßvollen und verantwortungsbewussten Umgang mit Alkohol, sagte die Drogenbeauftragte. Niemandem solle das Glas Wein oder Bier verleidet werden. Doch müsse sich jeder gelegentlich fragen, ob er auf Alkohol auch verzichten könne.

Drei Tage lang keinen Tropfen
Die Kampagne «Weiße Weihnacht» kommt aus Schweden. Über 11.000 Schweden unterzeichneten erstmals 2007 eine Selbstverpflichtung, während der drei Weihnachtsfeiertage keinen Alkohol zu trinken, darunter auch die schwedische Gesundheitsministerin Maria Larsson.
In diesem Jahr beteiligen sich auch Norwegen, die Schweiz und Deutschland. In Deutschland ruft der Bund für drogenfreie Erziehung zum Alkoholverzicht auf. Die Aktion wird von weiteren Organisationen unterstützt. Ziel ist besonders der Schutz von Kindern und Jugendlichen vor dem Alkoholkonsum der Erwachsenen, auch dem ihrer eigenen Eltern.

(Martin Meuthen, epd, 18. Dezember 2008)
Quelle: www.netzeitung.de

Ich wünsche Euch allen ein schönes Weihnachtsfest!

Herzliche Grüße aus Kiel,
von Bea
(www.MyBea.de)

[Update] Sry, wegen erhöhten Spamaufkommens, ist dieser Artikel zur Zeit nicht kommentierbar.

Videoslatita am 06 Dec 2009 - 16:42

Ein Ohrwurm, der mir nicht mehr aus dem Kopf geht :clown:

via Nerdcore

Interessante Sachenlatita am 06 Dec 2009 - 14:29

Mal wieder ein paar Links, die mich in der vergangenen Zeit beschäftigt haben:

Artikel: Das Schweigen der Lemmata – Zusammenfassung der Relevanz-Diskussion in der Wikipedia

Foto: Faszinierende Langzeitbelichtungen
via Kwerfeldein (Browserfruits von heute)

Foto: altgediente Schauspieler in bekannten Rollen fotografiert
via Kwerfeldein (Browserfruits von heute)
Ich frag mich, ob es nur mir so geht, aber sobald ich ein Bild von Tom Cruise sehe, läuft mir ein gruseliger Schauer über den Rücken. Der Mann ist absolut unheimlich

Foto: Pferdefotografie von Wojtek Kwiatkowski
auch via Kwerfeldein aus den heutigen Browserfruits
- absolut begeisternde Fotos

Artikel: Du darfst den Hammer kaufen, aber einen Nagel damit einschlagen darfst du nicht neues vom Urheberunrechtswahnsinn

Beitrag: Sido aka Goethe – Sido findet den eigenen Vergleich mit Goethe absolut berechtigt. aha :X

Artikel: Wenn du geschwiegen hättest, Hollywood Von Kinderschändern, Prominenten und dem Sumpf der Doppelmoral

Beitrag: Simon vs David – ein sarkastischer Kampf um ein Minimum an Wertschätzung für Websklaven

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