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WebzeugAscari am 19 Sep 2008 - 21:24

Eines der vielen Schlüsselwörter, welches in letzter Zeit oft durchs Netz geistert, ist der Begriff “OpenID” … Der eine oder andere von euch ist sicherlich schon mal auf einer Webseite gewesen, wo man sich mittels OpenID anmelden und verifizieren konnte (als Alternative zu einem “normalen” Login) – wenn nicht, macht auch nichts, denn ich erkläre ja hier, worum es dabei geht ;-) .

Dass man auf verschiedenen Webseiten sich anmelden muss, ist nichts Neues. Dass man dazu meist einen Account mit Benutzername und Passwort anlegen muss, ist auch nichts Neues … Und fast jeder hat im Lauf der Zeit gestöhnt, dass er nach längerer Abwesenheit auf der bewussten Seite genau diese Daten nicht mehr gewusst hat … OpenID setzt genau hier an, denn es verfolgt das Prinzip, dass man sich im Web auf verschiedenen Seiten immer mit derselben ID anmelden kann. Darüber hinaus gilt OpenID als offener Standard, der damit recht einfach und unkompliziert einer internetweiten Gemeinschaft zur Verfügung gestellt wird.

Wie kommt man nun also an eine OpenID? Nicht schwierig, bei vielen Bloganbietern wie blogger.com oder wordpress.com ist OpenID bereits implementiert und man hat mit einem Blog bereits eine OpenID zur Verfügung (Bei wordpress.com ist dies beispielsweise benutzername.wordpress.com). Wer mehr Details wissen möchte: Auf openiddirectory.com findet man eine vollständige Liste, wo OpenID bereits im Einsatz ist.

Klingt also wunderschön und man fragt sich, warum OpenID im Netz nicht schon viel bekannter ist. Der Haken ist wohl, dass viele der größeren Service-Anbieter nach wie vor auf ihre eigenen Lösungen setzen und OpenID nicht implementiert haben oder auch nicht besonders deutlich darauf hinweisen wie beispielsweise Yahoo respektive Flickr. Schade eigentlich, denn damit ist ein guter Ansatz dazu verurteilt, einen Schattendasein zu fristen, das er nicht verdient hat …

Mehr Infos über OpenID findet ihr entweder auf der offiziellen Webseite von OpenID oder auch in der englischen Wikipedia. Bei ersterer kann man übrigens auch eine OpenID beantragen, wenn man noch keine hat :-D …

WebzeugAscari am 09 Sep 2008 - 14:56

Wer meinem normalen Twitterfeed folgt, wird es schon gemerkt haben: Ich hab dank Cindy wieder mal was Neues zum Ausprobieren gefunden, wo ich das Gefühl habe, das entspricht in etwa meinem Bedürfnis, auf Twitter meine musikalische Berieselung zu posten :-D …

Die Idee, im Internet selbst zu DJ zu werden, ist ja nicht neu (Last.fm gibt’s ja schon länger), aber die Variante, das mit einem Mikrobloggingdienst zu verbinden, erscheint jedenfalls mir recht neu (Wer anderer Meinung ist, darf gern mit einem Kommentar aktiv werden ;-) ).

Auf blip.fm kann man jedenfalls seine Leidenschaften – Musik hören und twittern – auf recht charmante Art verbinden. Ein Account ist schnell angelegt – Namen und E-Mail-Adresse angeben – und schon kann es los gehen. Wie bei Twitter dominiert hier die Idee, dass man sich untereinander vernetzt, “Follower” und “Followed People” werden hier zu “Listeners” bzw. “Favorite DJs”.

Der große Unterschied liegt darin, dass man seine Nachrichten an die Welt gezielt mit einem einzelnen Musiktitel, den man gerade hört, den man mag oder den man gerade empfehlen möchte, verbinden kann. Dazu gibt man im Textfeld entweder Musiktitel oder Band ein, klickt “Search” und das System schlägt einem verschiedene Songs, die auf die Suche mehr oder weniger passen, vor. Den Song, der es einem angetan hat, wählt man aus mit einem Klick auf “Blip” – schon erscheint ein Nachrichtenfeld, in dem man analog zu Twitter noch eine Kurzetextnachricht schreiben kann – ein Klick auf “Ok” produziert dann einen neuen “Blip”.

Was mir allerdings am besten dabei gefällt, ist die Tatsache, dass das System von vornherein ermöglicht, diese Nachrichten an andere Dienste weiterzuleiten, man kann also seine Blips auch bei Twitter, Pownce oder LiveJournal veröffentlichen … Und im Gegensatz zu einigen anderen Diensten funktioniert das Update bei Blip.fm und Twitter relativ simultan :-) .

Wer’s auch mal versuchen möchte: Ich kann jederzeit Einladungen an Interessierte versenden ;-) !

WebzeugAscari am 26 Aug 2008 - 22:50

Das mag jetzt ein wenig banal klingen, manchmal erscheint es mir aber wirklich so :-) … Selbst wenn ich damit “nur” das Schreiben von CSS bzw. HTML-Code meine (Richtige Software-Entwicklung könnte man dann wohl “Überlebenstraining” taufen :-D ). Diese Überlegung geht mir jedes Mal mehr oder weniger durch den Kopf, wenn ich das Design zu einer neuen Seite anfange, so auch jetzt, wo gerade mal wieder ein neues Design meines Blogs vor der Tür steht …

Wenn ich so die Entwicklung der Arbeit eines Webdesigners betrachte, ist sie eigentlich in den letzten Jahren eher komplizierter, weil umfangreicher, als einfacher geworden … Die Programme, die einem beim Erstellen von Webseiten helfen sollen, werden zwar immer ausgefeilter und ausgeklügelter mit der Menge an Funktionen, die sie zur Verfügung stellen, allerdings werden auch die verschiedenen Technologien immer mehr, die in die Erstellung einer Webseite einfließen (Ich denke da als einfaches Beispiel jetzt nur an die verschiedenen Programmier- und Skriptsprachen, mit deren Hilfe Webseiten heute gestaltet werden).

Einer der Eckpunkte eines guten Designs stellt heute auch das Testen in verschiedenen Browsern dar, waren es in der Anfangszeit vielleicht gerade mal Netscape bzw. Internet Explorer, ist man heute gezwungen, auf verschiedenen Betriebssystemen und mit verschiedenen Browsern (und Browserversionen) zu testen, um zu gewährleisten, dass das erstellte Design auch überall gleich oder zumindest fast gleich aussieht.

Und gerade hier beginnt meiner Meinung nach auch das Abenteuer, denn CSS ist schon lange nicht mehr gleich CSS … Gerade die modernen Browser stehen zeitweise auf einem sehr unterschiedlichen Entwicklungsstand, was die Interpretation der CSS-Anweisungen angeht (Bei den alten war’s im Vergleich einfach – die haben CSS meist nur ganz wenig oder gar nicht verstanden :-D ) oder interpretieren die Anweisung schlichtweg auf ihre eigene Art (Wenn ich jetzt nur das Stichwort “IE” sage, wird jeder Designer wissen, was ich meine, und genervt die Augen rollen).

Die verschiedenen Fehler der Browser sind mittlerweile hinlänglich bekannt und auch gut dokumentiert, was einem das Ausbessern ein wenig erleichtert. Und mit der Zeit entwickelt man auch intuitiv bis zu einem gewissen Grad ein Gespür, welcher Fehler das gerade wieder ist und wie man ihn ausbessern muss, um zum Ziel zu kommen. Nichts desto trotz bleibt für mich jedes Mal ein gewisser Rest, wo ich mir nicht sicher bin, warum CSS gerade wieder so interpretiert wird, wie es gerade der Fall ist :-D …

Aber vielleicht ist es auch besser, bestimmte Dinge nicht so genau zu hinterfragen? Sie hinzunehmen, wie sie sind, auch wenn man den Kopf darüber schüttelt? Im Endeffekt bleibt einem wohl nichts anderes übrig … Und hofft darauf, dass die nächste Browser-Version weniger Ungereimtheiten mitbringen wird als die bisherige :-D .

Webzeuglatita am 18 Aug 2008 - 16:49

WordPress gehört mit Recht zu der beliebtesten Software für Blogs, es gibt viele die sich bisher zu den Gründen WordPress zu nutzen geäußert haben. Und weil sowohl Ascari als auch ich WordPress einsetzen, wird es den Anfang unserer Reihe bilden.

Was ist WordPress genau?

Es ist eine Art Content-Management-System (CMS), dazu gedacht, dass der Anwender seine Inhalte in einfacher Form erstellen und verwalten kann, ohne sich großartig um das ganze Drumherum bzw. Dahinter Sorgen machen zu müssen. Um etwas zu schreiben gibt es vorgefertigte Masken, deren Inhalt mit einem Klick vollformatiert dargestellt wird.

Installation

Die Installation ist wirklich schnell erledigt.

  1. Als erstes lädt man sich die aktuellste Version herunter und entpackt das Paket in einen entsprechenden Ordner.
  2. Bevor man weiter verfährt, muss die Datei wp-config sample.php geöffnet und die entsprechenden Datenbank-Informationen eingetragen werden. Abgespeichert wird diese Datei dann als wp-config.php.
  3. Anschließend lade man alle Dateien über ein FTP-Programm hoch und rufe über den Browser install.php im entsprechenden Pfad auf. Folge den kurzen Anweisungen und schon ist man fertig.

Auf wordpress-deutschland.org gibt es auch noch eine kurze Installationsanleitung, die nur unwesentlich ausführlicher ist als die eben beschriebene :-) .
Nach der erfolgreichen Einrichtung des Blogs wird man auf die Admin-Seite weitergeleitet, auf der man sich mit “admin” und dem mitgeteilten Passwort einloggen kann.

Erste Schritte

Einem normalen Nutzer wird es nicht gefallen, sich mit dem Benutzernamen “admin” einloggen zu müssen, auch wenn der angezeigte Name unter “Benutzer” -> “Dein Profil” geändert werden kann. Denn die Sicherheit des Blogs hängt dann nur vom Passwort ab und das ist taktisch unklug. Vor einer Weile habe ich mir darüber schon einmal Gedanken gemacht und an dieser Stelle eine Namensänderung beschrieben.

Kann man sich mit dem von WordPress zufällig generierten und vergebenem Passwort so gar nicht anfreunden, besteht natürlich die Möglichkeit, dieses auch zu ändern. Auch hier geht man in “Dein Profil” und vergibt ein neues.
Was aber, wenn man sein Passwort vergessen hat, und im schlimmsten Falle die Mailfunktion abgestellt ist? Wie z.B. auf lokalen Testinstallationen? Auch dafür gibt es eine Lösung, welche in diesem Artikel recht gut erklärt wird.

Einen Artikel schreiben

Um einen Artikel zu schreiben, klickt man im Dashboard (siehe Bild oben) einfach rechts auf den Button “Schreiben” und sieht nachfolgenden Editor vor sich, der recht selbsterklärend ist. Beim Verfassen eines Blogartikels und/oder einer Seite gibt es verschiedene Modi: Den What-you-see-is-what-you-get und reines HTML.

Um den geschriebenen Artikel zu veröffentlichen, klickt man rechts neben dem Editorfenster auf “Publizieren”.

Das Aussehen verändern

Je nachdem wo man seinen Blog betreibt, stehen schon verschiedene Designs zur Verfügung. Auf wordpress.com eine ganze Menge, bei einem selbstgehosteten Blog erst mal nur drei. Doch es gibt viele verschiedene Seiten, die kostenlose Themes anbieten. Die “Installation” im eigenen Blog ist dann schnell gemacht.
Hat man sich beispielsweise ein schönes Design ausgesucht und die Dateien heruntergeladen, lädt man den Ordner mit den Dateien per FTP z.B. nach “/blog/wp-content/themes/”. Anschließend geht man in das Adminmenü seines Blogs, wählt den Button “Design” und klickt auf das Vorschaubild seines hochgeladenen Designs, um es zu aktivieren.

Nun erfüllt ein neues Theme in den seltensten Fällen komplett alle Wünsche, doch auch da gibt es bei WordPress eine einfache Möglichkeit, sofern man denn Ahnung von CSS hat. Es gibt noch einen Unterpunkt “Theme-Editor”, in dem man einfach einige Einstellungen und Umbauten vornehmen kann. Der Vorteil an WordPress ist dabei auch seine weite Verbreitung. Es gibt unzählige Foren, Anlaufpunkte und Blogs die sich mit WordPress und seiner Anpassung beschäftigen. Man steht also selten lange vor einem Rätsel.

Erweiterungen

Um mit seinem Blog glücklich zu werden, gibt es eigentlich schon fast alles, was das Herz begehrt. So gibt es z.B. zwei sehr übersichtliche Seiten mit einer Menge an Plugins: Das WordPress Plugin Directory und die WordPress Plugin Database.
Die Installation ist so einfach wie das Ändern seines Themes: Man lädt die Dateien per FTP nach z.B. “/blog/wp-content/plugins/” und aktiviert Entsprechendes im Adminmenü rechts unter “Plugins”. Individuelle Einstellungen können dann unter dem Menüpunkt “Einstellungen” (ebenfalls rechts) vorgenommen werden.

Fazit

Ich für meinen Teil kann WordPress nur empfehlen. Es ist einfach zu handhaben und trotzdem hat man alle Freiheiten, die man möchte. Wenn man sich ein bisschen in die Materie einarbeitet und sich mit den Funktionen von WordPress beschäftigt, ist alles möglich. Für jedes Problem gibt es eine Lösung und die Community ist riesig.

Wie man auf den Screenshots auch schon sieht, gibt es schon wieder ein neues Update, dessen Installation mindestens genauso schwer und aufwändig ist wie die Neuinstallation ;) :D . Wie Robert Basic berichtete, liegt der Fokus der WordPress-Entwickler für 2009 besonders auf leichteren Updates. Ich stelle mir das dann so ähnlich vor wie bei den heutigen Plugin-Updates, die auch schon halbautomatisch ablaufen.

WebzeugAscari am 05 Aug 2008 - 12:01

Derzeit habe ich wohl die Mashup-Phase, aber es ist wirklich ganz interessant, was das Web in Verwendung mit Twitter alles hervorgebracht hat: Twittergram stellt beispielsweise eine Möglichkeit zur Verfügung, jedes Mal, wenn man bei flickr ein neues Foto online gestellt hat, eine Nachricht an Twitter zu schicken. Also so ähnlich wie das bereits von mir vorgestellte Twitterfeed, nur mit dem Unterschied, dass es gezielt flickr-Updates überträgt.

Um loszulegen, muss man nur seinen flickr-Benutzernamen bzw. seinen Twitter-Benutzernamen und Passwort hinterlegen, optional kann man auch angeben, welche Bilder bei Twitter gemeldet werden dürfen (es müssen nicht alle sein) und ob man beim Twittertext noch einen Zusatz angeben will.

Fazit: Noch etwas zum Ausprobieren :-D !

WebzeugAscari am 31 Jul 2008 - 11:19

Ich bin ja immer wieder neugierig und probiere neue Sachen aus :-) … Man kann ja zu Twitter stehen, wie man will, aber wohl kein Mikroblogging-Dienst kennt soviele Mashups wie das Original. Eines dieser Mashups habe ich jetzt eben mal angefangen auszuprobieren: Twitterfeed.

Dieser Dienst bietet an, jeden neuen Beitrag, der in einem Blog geschrieben wird, automatisch bei Twitter zu veröffentlichen in Form eines kurzen Twitter-Beitrags. Bei normalen WordPress-Installationen gibt es für solche Zwecke natürlich eigene Plugins, postet man aber bei einem externen Bloganbieter wie Blogger oder eben wordpress.com, ist man auf solche Dienste angewiesen. Der große Vorteil? Man muss nicht mehr aktiv bei Twitter einen “Tweet” schreiben, um darauf hinzuweisen, dass man einen neuen Blogbeitrag geschrieben hat … Und wie gut das funktioniert, werde ich jetzt in den nächsten Tagen ein wenig testen :-) .

WebzeugAscari am 07 Jul 2008 - 10:40

Unter dem Titel gibt’s bei GMX ein nettes Quiz, wo man sein Wissen überprüfen kann:

10 Fragen gilt es mittels Multiple Choice zu beantworten, dann kann man sehen, wie gut man über die Entwicklung des Internet Bescheid weiß.
Ganz amüsant, wie ich finde :-) . Ach ja, und wenn jemand wissen will, wie gut ich dabei abgeschnitten habe: Eine Frage habe ich auch falsch beantwortet :-) …

Zum Quiz geht’s hier: Quiz bei GMX

Webzeuglatita am 04 Jul 2008 - 13:41

Jeder Blog verfügt über eine solche und bringt darin die unterschiedlichsten Sachen unter.
Ein fester Bestandteil der Sidebar ist z.B. die Blogroll, mit deren Sinnhaftigkeit Robert Basic sich schon einmal beschäftigte. Wieder andere bringen ihre Twitter-Balloons unter oder oder oder. Die Möglichkeiten sind so vielfältig wie Platz vorhanden ist.

Uns würde nun interessieren wie ihr die Sidebars anderer Blogs nutzt. Sind die Sidebars grundsätzlich interessant oder nicht? Welche Widgets finden auf jeden Fall Beachtung, welche eher nicht?

Für mich haben Sidebars stark an Wichtigkeit verloren. Ich würde sie keinesfalls aufgeben wollen, aber die Beachtung sinkt. Durch den großzügigen Einsatz von Feedreadern, kriegt man den originalen Blog nur dann zu Gesicht, wenn man kommentieren will. Und selbst dann hält man sich nicht großartig dort auf, weil man ja den Rest der Inhalte schon kennt :)
Die Sidebar eines Blogs findet bei mir eigentlich nur Beachtung, wenn man Zeit zum Surfen hat. Weil ich mir dann oft die Blogrolls anderer anschaue. Es fallen dann auch am ehesten die ersten drei Widgets auf, weil sie im Blickfeld des neusten Beitrages liegen.

Anregung für dieses Thema ist die Frage, ob man einen Microbloggingdienst einsetzen sollte um kurze Nachrichten bereitzustellen, die evtl. zu kurz für einen eigenen Beitrag wären. Es scheiden sich die Geister, da Ascari begeisterte Twitterin ist, ich dagegen entschieden nicht. :)

WebzeugAscari am 04 Jul 2008 - 12:49

Eine Frage, die sich dem geneigten Weblog-Leser und/oder -Schreiber in letzter Zeit immer öfter stellt, denke ich. Deswegen auch ein guter Zeitpunkt, hier eine kleine Erklärung zu schreiben :-) .

Ich gehe mal davon aus, dass der oder die LeserIn weiß, was ein Avatar im Netz ist, vor allem in Foren ist das ja sehr beliebt. Ein Gravatar ist im Grunde eigentlich das gleiche wie ein Avatar mit einem entscheidenden Unterschied: Das Bild steht einem nicht nur in einer bestimmten Webanwendung, sondern überall im Netz zur Verfügung, es ist also so etwas ein universelles “Passbild” ;-) … Das bedeutet auch der Name, den Gravatar bedeutet “globally recognised avatar“.

Wie kommt man also zu einem Gravatar? Es ist nicht sehr schwer – man geht auf die Webseite von gravatar.com und registriert sich dort. Dann hinterlegt man zur angegebenen E-Mail-Adresse das entsprechende Bild. Das Bild wird als Quadrat mit den Maßen 80 x 80 Pixel gespeichert, ist das Format anders oder das Bild größer oder kleiner, wird es entsprechend angepasst.

Und jetzt zur noch interessanteren Frage: Wie nutze ich das nun auf einer fremden Seite? Als Besucher kann man da eigentlich gar nichts machen, es liegt auf Seiten der Webanwendungsbetreiber, das einzubauen, dass Gravatare beim Namen des Nutzers angezeigt werden. Entscheidend ist für den Nutzer aber, dass er mit der bei gravatar.com hinterlegten E-Mail-Adresse kommentiert bzw. schreibt, damit die Verbindung zum Gravatar-Account hergestellt werden kann.

Da gravatar.com mittlerweile von Automattic, der Firma, die für die Entwicklung von WordPress verantwortlich ist, betrieben wird, erkennt eigentlich jedes wordpress.com-Blog automatisch Gravatare. Bei selbst gehosteten WordPress-Blogs kann es mittels Plugin nachgerüstet werden.

Soweit mein Wissensstand von Gravataren im Zusammenhang mit WordPress, wer hierzu noch etwas in Verbindung mit anderen Webanwendungen sagen kann, ist herzlich eingeladen, sein Wissen im Kommentar zu verbreiten ;-) .

WebzeugAscari am 28 Jun 2008 - 18:14

Wer Zeit hat, sollte morgen Nachmittag ( 29.6.08 ) um 16:30 auf 3sat schalten. In der Sendung geht es um ein sehr interessantes Thema, nämlich “Wieviel Computer braucht der Mensch”.

Hier ein Auszug aus dem Inhalt der Sendung:

Wie viel Computer braucht der Mensch?: Computer können fast alles und das auch noch gleichzeitig. Wir dagegen nicht, doch unsere Aufmerksamkeit wird inzwischen extrem gefordert: Handy, Telefon, E-Mail-Account – und dann noch nebenbei am gleichen Rechner einen Text mit Word verfassen. Stress pur! Alle zwei Jahre erscheint zudem eine neue Version des MS-Office-Programms Word: noch komplexer und mit noch mehr Funktionen als die vorherige. Studien ergaben, dass die Nutzer meist nur einen Bruchteil der Tausenden von Funktionen nutzen, die restlichen kennen die meisten nicht einmal. Glücklicherweise gibt es alternative Programme, die sich auf das Wesentliche beschränken. Auch die Geräte sollten leicht zu bedienen sein. Das iPhone von Apple hat es vorgemacht: Diese sogenannten Multitouch-Displays, die man mit dem Zeigefinger bedient, sind ein großer Trend, auch andere Firmen entwickeln Geräte, die damit leichter zu bedienen sein sollen. Das 3sat-Computainment-Magazin “neues” gibt einen Überblick über bedienungsfreundliche Hard- und Software-Konzepte.

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