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WebzeugAscari am 21 Jul 2008 - 12:53

Wie ich unlängst feststellen durfte, sind RSS bzw. RSS-Feeds für manche immer noch ein großes Geheimnis im Netz :-D . Also werde ich jetzt versuchen, etwas Licht in die Dunkelheit zu bringen :-) …

Frage 1: Was bedeutet RSS überhaupt?

Wie fast alle Dinge im Netz ist RSS eine Abkürzung. Gemein wird es aber erst dadurch, dass es bei RSS keinen einheitlichen Standard gibt, aus diesem Grund bedeutet RSS entweder “Really Simple Syndication” oder “Rich Site Summary”. So viel zur Bedeutung :-D .

Frage 2: Wofür brauche ich RSS?

Ich vermute, jeder kennt das “alte” Prinzip, wie man als Nutzer an regelmäßige Nachrichten zu einem bestimmten Thema im Netz kommt: Man geht auf eine Webseite, meldet sich dort für einen Newsletter an und harrt dann der Dinge – sprich: der Newsletter -, die da ins Postfach kommen.

RSS verfolgt hier einen anderen Ansatz: Ich als User entdecke eine Webseite, die regelmäßig Neuigkeiten veröffentlicht und stelle fest, dass mich diese Nachrichten interessieren. Habe ich ein geeignetes Programm installiert, kann ich die Inhalte dieser Seite direkt abrufen, ohne auf die Webseite des Autors gehen zu müssen, und immer verfolgen, welche Änderungen auf der Seite des Autors passiert sind.

Das bedeutet, dass ich als Leser nicht davon abhängig bin, dass mir jemand regelmäßig die Neuigkeiten schickt, sondern ich kann frei Haus – wann immer mir der Sinn danach steht – die Neuigkeiten laden und lesen, sofern welche vorhanden sind.
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WebzeugAscari am 15 Jul 2008 - 14:42

Der Newsreader spuckte eben bei mir eine recht erfreuliche Meldung aus: WordPress 2.6 ist da, laut Blog der Entwickler sogar gute vier Wochen zu früh :-) .

Es heißt also wieder updaten für alle, die ihre Blogs mit WordPress auf eigenem Webspace betreiben. Die Frage, ob es sich auszahlt, beantwortet wohl das Entwicklerblog von WordPress am besten. Dort gibt es auch ein nettes Video, in dem die Neuerungen im Backend in einer dreiminütigen Übersicht präsentiert werden.

Die deutsche Version ist traditionell meist erst etwas später verfügbar, in der Regel handelt es sich aber meist nur um Stunden ;-) …

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WebzeugAscari am 07 Jul 2008 - 10:40

Unter dem Titel gibt’s bei GMX ein nettes Quiz, wo man sein Wissen überprüfen kann:

10 Fragen gilt es mittels Multiple Choice zu beantworten, dann kann man sehen, wie gut man über die Entwicklung des Internet Bescheid weiß.
Ganz amüsant, wie ich finde :-) . Ach ja, und wenn jemand wissen will, wie gut ich dabei abgeschnitten habe: Eine Frage habe ich auch falsch beantwortet :-) …

Zum Quiz geht’s hier: Quiz bei GMX

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Webzeuglatita am 04 Jul 2008 - 13:41

Jeder Blog verfügt über eine solche und bringt darin die unterschiedlichsten Sachen unter.
Ein fester Bestandteil der Sidebar ist z.B. die Blogroll, mit deren Sinnhaftigkeit Robert Basic sich schon einmal beschäftigte. Wieder andere bringen ihre Twitter-Balloons unter oder oder oder. Die Möglichkeiten sind so vielfältig wie Platz vorhanden ist.

Uns würde nun interessieren wie ihr die Sidebars anderer Blogs nutzt. Sind die Sidebars grundsätzlich interessant oder nicht? Welche Widgets finden auf jeden Fall Beachtung, welche eher nicht?

Für mich haben Sidebars stark an Wichtigkeit verloren. Ich würde sie keinesfalls aufgeben wollen, aber die Beachtung sinkt. Durch den großzügigen Einsatz von Feedreadern, kriegt man den originalen Blog nur dann zu Gesicht, wenn man kommentieren will. Und selbst dann hält man sich nicht großartig dort auf, weil man ja den Rest der Inhalte schon kennt :)
Die Sidebar eines Blogs findet bei mir eigentlich nur Beachtung, wenn man Zeit zum Surfen hat. Weil ich mir dann oft die Blogrolls anderer anschaue. Es fallen dann auch am ehesten die ersten drei Widgets auf, weil sie im Blickfeld des neusten Beitrages liegen.

Anregung für dieses Thema ist die Frage, ob man einen Microbloggingdienst einsetzen sollte um kurze Nachrichten bereitzustellen, die evtl. zu kurz für einen eigenen Beitrag wären. Es scheiden sich die Geister, da Ascari begeisterte Twitterin ist, ich dagegen entschieden nicht. :)

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WebzeugAscari am 04 Jul 2008 - 12:49

Eine Frage, die sich dem geneigten Weblog-Leser und/oder -Schreiber in letzter Zeit immer öfter stellt, denke ich. Deswegen auch ein guter Zeitpunkt, hier eine kleine Erklärung zu schreiben :-) .

Ich gehe mal davon aus, dass der oder die LeserIn weiß, was ein Avatar im Netz ist, vor allem in Foren ist das ja sehr beliebt. Ein Gravatar ist im Grunde eigentlich das gleiche wie ein Avatar mit einem entscheidenden Unterschied: Das Bild steht einem nicht nur in einer bestimmten Webanwendung, sondern überall im Netz zur Verfügung, es ist also so etwas ein universelles “Passbild” ;-) … Das bedeutet auch der Name, den Gravatar bedeutet “globally recognised avatar“.

Wie kommt man also zu einem Gravatar? Es ist nicht sehr schwer – man geht auf die Webseite von gravatar.com und registriert sich dort. Dann hinterlegt man zur angegebenen E-Mail-Adresse das entsprechende Bild. Das Bild wird als Quadrat mit den Maßen 80 x 80 Pixel gespeichert, ist das Format anders oder das Bild größer oder kleiner, wird es entsprechend angepasst.

Und jetzt zur noch interessanteren Frage: Wie nutze ich das nun auf einer fremden Seite? Als Besucher kann man da eigentlich gar nichts machen, es liegt auf Seiten der Webanwendungsbetreiber, das einzubauen, dass Gravatare beim Namen des Nutzers angezeigt werden. Entscheidend ist für den Nutzer aber, dass er mit der bei gravatar.com hinterlegten E-Mail-Adresse kommentiert bzw. schreibt, damit die Verbindung zum Gravatar-Account hergestellt werden kann.

Da gravatar.com mittlerweile von Automattic, der Firma, die für die Entwicklung von WordPress verantwortlich ist, betrieben wird, erkennt eigentlich jedes wordpress.com-Blog automatisch Gravatare. Bei selbst gehosteten WordPress-Blogs kann es mittels Plugin nachgerüstet werden.

Soweit mein Wissensstand von Gravataren im Zusammenhang mit WordPress, wer hierzu noch etwas in Verbindung mit anderen Webanwendungen sagen kann, ist herzlich eingeladen, sein Wissen im Kommentar zu verbreiten ;-) .

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WebzeugAscari am 28 Jun 2008 - 18:14

Wer Zeit hat, sollte morgen Nachmittag ( 29.6.08 ) um 16:30 auf 3sat schalten. In der Sendung geht es um ein sehr interessantes Thema, nämlich “Wieviel Computer braucht der Mensch”.

Hier ein Auszug aus dem Inhalt der Sendung:

Wie viel Computer braucht der Mensch?: Computer können fast alles und das auch noch gleichzeitig. Wir dagegen nicht, doch unsere Aufmerksamkeit wird inzwischen extrem gefordert: Handy, Telefon, E-Mail-Account – und dann noch nebenbei am gleichen Rechner einen Text mit Word verfassen. Stress pur! Alle zwei Jahre erscheint zudem eine neue Version des MS-Office-Programms Word: noch komplexer und mit noch mehr Funktionen als die vorherige. Studien ergaben, dass die Nutzer meist nur einen Bruchteil der Tausenden von Funktionen nutzen, die restlichen kennen die meisten nicht einmal. Glücklicherweise gibt es alternative Programme, die sich auf das Wesentliche beschränken. Auch die Geräte sollten leicht zu bedienen sein. Das iPhone von Apple hat es vorgemacht: Diese sogenannten Multitouch-Displays, die man mit dem Zeigefinger bedient, sind ein großer Trend, auch andere Firmen entwickeln Geräte, die damit leichter zu bedienen sein sollen. Das 3sat-Computainment-Magazin “neues” gibt einen Überblick über bedienungsfreundliche Hard- und Software-Konzepte.

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WebzeugAscari am 25 Jun 2008 - 08:14

Ich schätze, dieser Beitrag ist was für Statistik-Fans :-) : Ich wurde gestern über 3sat auf den neuen (N)Onliner Atlas 2008 aufmerksam. Dieser Atlas listet offensichtlich jedes Jahr Zahlen zur Verbreitung und Nutzung des Internet. Im Web sind die Ergebnisse sogar frei ersichtlich, Details kann man sich in Form eines PDFs herunter laden.

Hier ein paar Ergebnisse davon (ich zitiere jetzt einmal aus den zentralen Ergebnissen):

  • Zwei Drittel der Deutschen sind mittlerweile online.
  • Die Frauen-Männer-Schere nimmt wieder zu, das bedeutet, es sind 72% der Männer, aber nur 58% der Frauen im Web unterwegs.
  • Die Internetnutzung nimmt in allen Altersgruppen zu, bei den über 40jährigen ist der meiste Zuwachs zu verzeichnen.
  • 65% aller Nutzer sind mittlerweile mit einem Breitband-Produkt im Netz unterwegs.
  • Verteilt auf die Bundesländer hat Berlin den höchsten Onliner-Anteil mit 70%, das Saarland den niedrigsten mit knapp 59%.

Ganz interessant, finde ich. Und gibt auch Hinweise für Programmierer und Designer, wie sie in Zukunft Webseiten gestalten bzw. optimieren sollten. Bin ja gespannt, wann es auch mal wieder Zahlen für Österreich geben wird :-) .

Ach ja, und wer sich für ältere Ergebnisse interessiert: Die Ausgaben von 2001 bis 2007 sind ebenfalls im Netz ersichtlich.

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WebzeugAscari am 21 Jun 2008 - 10:10

Jetzt ist es soweit, Firefox 3 ist seit ein paar Tagen als finale Version erhältlich … Wie ich bereits geschrieben habe, hat Mozilla einen sogenannten “Download Day 2008″ propagiert, an dem ich eigentlich teilnehmen wollte. Das ging aber gründlich in die Hose, erst war die deutsche Version nicht verfügbar, dann erkannte die Webseite zwar, dass ich die neue Version für Mac OS X herunterladen wollte, der Link hat aber nicht funktioniert – und dann hab ich es aufgegeben, mein Download-Versprechen einzulösen zu wollen …

Firefox Download-Seite

Auf der englischen Wikipedia findet man bereits einige Infos zu Firefox 3 – Dort steht auch, dass die Probleme mit der Webseite wieder mal mit einem übermäßigen Ansturm auf die Webserver entstanden sind und dass deswegen die Webseite zwischenzeitlich überhaupt nicht verfügbar war … Mmmh, solche Dinge bin ich ja gewöhnt, das stört mich weniger.

Was mich allerdings mehr stört, ist die Tatsache, dass dieses Releasedatum offensichtlich ziemlich krampfhaft eingehalten werden musste – anders sind jedenfalls die vielen kleinen und größeren Probleme, die in den entsprechenden Gougle Groops als Feedback zurückgemeldet werden, nicht zu erklären.

Interessant ist auch die Tatsache, dass Firefox erstmals abhängig vom benutzten Betriebssystem unterschiedlich aussehen wird (Abbildungen der einzelnen Themes sind ebenfalls in der englischen Wikipedia zu finden) Ob mir das gefällt, weiß ich noch nicht, muss ich gestehen, der Screenshot für Mac OS X jedenfalls wirft mich sprichwörtlich nicht vom Hocker :-D …

Ich gestehe, dass ich neugierig bin auf den neuen Firefox, aber ein paar Dinge halten mich derzeit (noch) von der Installation zurück:

  • Verfügbarkeit meiner Add-Ons – Möchte einmal erleben, dass nach einem größeren Update auch die bisher verwendeten und liebgewonnenen Add-Ons anstandslos laufen, das war beim Wechsel auf 2.0 nicht viel anders.
  • Darstellung der Webseiten – Mag sein, dass ich mich da in einer Grauzone bewege, aber ehe ich nicht die ersten Berichte in einem meiner Internet-Magazine lese, wie gut sich FF 3 jetzt mit der Darstellung bewegt, werde ich noch warten.
  • .1-Regel – Mangels eines besseren Namens nenne ich das jetzt mal für mich so ;-) . Aber es ist sicherlich sinnvoll, noch ein wenig zu warten, bis die ersten Bugfixing-Versionen nachgeschoben werden, um bereits weiter oben zitierte Fehler auszumerzen …

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WebzeugAscari am 16 Jun 2008 - 10:49

Ein altes und leidiges Problem mit dem IE ist es, dass man normalerweise nur eine einzige Version von ihm auf einem Windows-Rechner installiert haben kann. Vor einigen Jahren kam aber bereits ein kleines Tool heraus, was dem genervten Designer Abhilfe versprach – Multiple IEs.

Nachdem das Tool aber schon seit einiger Zeit kein Update mehr erfahren hat, läuft es nur unter Windows XP, Vista-Nutzer schauen da durch die Finger …

Durch Zufall bin ich jetzt aber auf ein ähnliches Tool gestoßen, dass sowohl unter XP als auch unter Vista läuft: IETester.

IETester Screenshot

Das Programm befindet sich zwar erst im Alpha-Entwicklungsstadium, enthält aber bereits die Möglichkeit, die erste Beta-Version von IE8 in den Test miteinzubeziehen. Der Entwickler schreibt außerdem, dass als Mindestvoraussetzung bereits IE7 installiert sein muss.

Fazit: Ein interessantes Tool, welches ich sicher im Auge behalten werde – denn der nächste IE-Browser erscheint bestimmt und IE7 ist nicht mehr bei Multiple IEs enthalten.

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Webzeuglatita am 12 Jun 2008 - 07:24

Seit ihrer “Erfindung” Mitte der 90er Jahre haben Blogs einen ungeahnten Boom erlebt. Waren es 1997 noch rund 100 Blogs, so vermeldete Technorati im April 2007 über 70 Millionen Blogs weltweit.

Auch an der eingesetzten Technik hat sich einiges verändert. Derzeit liegt WordPress als Blogsoftware sehr weit vorn (Quelle: Peruns Weblog), doch gibt es noch Alternativen. WordPress und drei ausgesuchten anderen Blogsystemen wollen wir daher in der nächsten Zeit ein wenig näher auf den Leib rücken. Es werden Punkte wie Installation, Einrichtung, Schreiben, Verwalten und Veränderungsmöglichkeiten beleuchtet und am Ende gibt es eine ganz subjektive Einschätzung über das getestete Programm.
Diese Einschätzung wird auch für uns interessant, sind Ascari und ich doch WordPress-verwöhnt und eingeschworen. Ein Blick über den Tellerrand lohnt sich aber allemal.

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