Kunst

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Kunst | wong it!Latita am 11 Feb 2009 - 21:58

In der Buchhandlung gibt es ja oft eine Art “Modernes Antiquariat”, wo Bücher vergünstigt angeboten werden. Heute gab es dort ein Buch mit den 100 einflussreichsten Malern aller Zeiten. Da ich ja ein Fan gemalter Werke bin, musste das Buch gleich mit. Unter anderem ist dort auch Claude Monet enthalten.

Claude Monet wurde im November 1840 in Paris geboren.
Nachdem der “Salon” sich weigerte weitere seiner Bilder auszustellen, nahm er 1874 an Ausstellung mehrer abgewiesener Künstler in einem ehemaligen Fotoatelier teil. Die Ausstellung ernte sehr viel Kritik und man nannte sie abfällig Impressionisten, Künster des flüchtigen Augenblicks.

Auf seinen Reisen lernte er den englischen Kunsthändler Paul Durand-Ruel kennen, der dazu beitrug, dass Monet nach und nach bekannter und erfolgreicher wurde.

Im Jahre 1883 bezog er mit seiner Familie ein Haus in Giverny, daran angrenzend ein großer Garten, den er in liebevoller Arbeit zu einem wahren Paradies umgestaltete. Fortan malte er inmitten seines Gartens und war sehr glücklich. Seine Gartenlandschaften kamen bei der Pariser Stadtbevölkerung wahrlich gut an und noch heute ist Monets Garten ein großer Anziehungspunkt.

Monet hat mich schon immer sehr beeindruckt. Sein Stil trifft genau meinen geschmacklichen Punkt. Man kann sich in seinen Bildern verlieren, sich seinen Tagträumen hingeben, sie sprühen irgendwie eine Freude aus.

Hier seht ein paar unglaublich schöne Bilder und an dieser Stelle gibt es sogar die Möglichkeit sich Kunstdrucke zu bestellen. Mal schauen ob ich fündig werde. *schwelg*

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Kunst | wong it!Latita am 12 Dec 2008 - 14:18

Als ich im Jahre 2000+ das Internet für mich entdeckte, waren Fantasy-Bilder der absolute Renner. Eine Homepage war keine richtige Homepage, wenn nicht mindestens eine ganze Sammlung toller Fantasy-Bilder vorhanden war, umrahmt von ebenso vielen Glitzer- und Blinke-Bildchen und dem obligatorischen “Under Construktion”-Schild :)

In dieser Zeit kam ich mit Luis Royo in Berührung. Den Namen dazu lernte ich aber erst 2001/2002 kennen, als mein damaliger Weggefährte einen dieser Bildbände mitbrachte.

Wer ist Luis Royo?

Luis Royo wurde 1954 in einer kleinen Stadt nahe Teruel (Spanien) geboren, seine Familie zog aber nur wenig später um nach Zaragoza. Wie wahrscheinlich bei vielen Künstlern spielte auch bei ihm das Zeichnen schon immer eine sehr große Rolle, eine seiner ersten Erinnerungen ist, wie er in der Klasse vor einem der großen Schulfenster sitzt und die Bilder nachzeichnet, die ihnen der Lehrer gab.
Da der Mensch aber was ordentliches lernen muss, studiert er zunächst “Technical Drawing for Construction”, ich nehme an, dass das sowas wie Bauzeichner ist. Wie er bald feststellte, konnte ihn dieses Studium nicht befriedigen und so schwang er um auf Zeichnen, Decoration und Innenausstattung an einer technischen Schule, sowie einer Schule für angewandte Kunst. Ich nehme an, dass das sowas wie eine FH für Kunst ist.

Ab 1981 arbeitete er als Comic-Zeichner und Illustrator und brachte dann 1992 sein erstes Werk “WOMAN” heraus. Seither folgten viele weitere, die man sich auf seiner Seite unter dem Punkt “Work -> Books” anschauen kann.

Was macht er?

Seine Zeichnungen widmen sich besonders dem Fantasy-Bereich und sind eigentlich sämtlich erotisch angehaucht. Es werden meist leicht bekleidete Frauen in den verschiedensten Posten dargestellt. Mir fallen jetzt aber besonders kämpferische Szenen ein.
Einige Sachen haben auch okkulten Bezug, was mir persönlich gar nicht gefällt. Aber ein freaky Zeichner muss wohl jede Sparte mitgemacht haben. Das neuste (2004 lt. Wikipedia) in dieser Richtung war ein Tarokartenset mit seinen Illustrationen :|

Inzwischen ist es aber ziemlich ruhig um ihn geworden, jedenfalls sind mir schon lange keine neuen Sachen mehr aufgefallen, was ziemlich schade ist.

Wer dennoch gerne umfassend schmökern möchte, darf sich auf dieser Seite umschauen: fantasy-picture.de
Zur Navigation und Seitenaufbau sag ich mal lieber nichts :lol: es zählt grad nur das Ergebnis. » Direkt zu Luis Royo

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Interessante Sachen und Kunst | wong it!Latita am 16 Oct 2008 - 18:28

heute: Lapinot

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Kunst und Nähen/Basteln/Kreatives | wong it!Latita am 05 Oct 2008 - 00:20

Sie ist noch nicht fertig, aber ich hab grad das Bedürfnis sie online zu stellen:

Ja, das ist abgemalt :)

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Kunst und Nähen/Basteln/Kreatives und Student Life | wong it!Latita am 25 Dec 2007 - 20:21

Markus vom Martialblog hatte ja einen Fotowettbewerb gestartet mit dem Thema Schnee & Eis und wie ich hier berichtetete, hab ich mich mit diesem Bild beteiligt.

Und jetzt ratet mal wer gewonnen hat?
:yeah: diese Person hier :yeah:

Herzlichen Glückwunsch und viel Spaß mit dem wundervollen unglaublich tollen Siegerpreis: einem 15,- Euro Amazon Gutschein. *wohoooo* :D :yeah:

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Kunst und Nähen/Basteln/Kreatives | wong it!Latita am 16 Nov 2007 - 19:02

So, wie schon angekündigt möchte ich einige Worte zu Albrecht Dürer verlieren.
Vor einigen Tagen hat meine Mutti mir Seiten meiner alten Kunstunterrichthefter gescannt und geschickt, weil ich mich ja verstärkt dem Thema Kunst widmen möchte und daher einige Theorie (wieder)erlernen will. Unter anderem fand ich dabei eine gelöste Aufgabe zu einem Werk Dürers, dazu später aber mehr.

Albrecht Dürer wurde im Mai 1471 in Nürnberg geboren (Tod: April 1528), als drittes von später insgesamt 18 Kindern. Er war ein sehr vielseitiger Mann. Von seinem Vater lernte er das Goldschmiedehandwerk und befasste sich später auch mit dem Kupferstich sowie dem Holzschnitt.
Er war als Maler, Grafiker und Kunsttheoretiker tätig. Doch das ist nicht alles.
Er befasste sich in seinen drei veröffentlichten Büchern über Geometrie, Befestigungskunst und menschliche Proportionen auch mit den theoretischen Grundlagen der Kunst und ging dabei insbesondere in der darstellenden Geometrie bis an die Grenzen der damals bekannten Mathematik.

Eine nette Übersicht seiner Werke ist übrigens hier zu finden.
Worauf ich aber im Besonderen hinaus wollte ist die Kohlezeichnung seiner Mutter von 1514.
Wir bekamen damals in der 9. oder 10.Klasse den Auftrag dieses Bild abzuzeichnen und seine Mutter in einem von uns gewählten Umfeld darzustellen. Ist mir heute ein bisschen peinlich, aber ich habe sie als leichtes Mädchen zeigen wollen. Vor dem Hintergrund: “Albrecht Dürer jun. beschrieb seine Mutter als eine emsige Kirchgängerin[...]“* scheint mir das ein wenig unangebracht. War/Ist nun aber geschehen. Hier mein Bild.

* Quellen:
Wikipedia: Albrecht Dürer

TU Freiburg: Dürer und die mathematischen Aspekte
Kunstunterricht.de: Bildertafel Albrecht Dürer

Ps.: Mein Kunstlehrer sagte immer: Ein Auge zu den Kindern, eins zum Kochtopf. Böse, aber bei 18 Kindern nicht abwegig :D

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Kunst | wong it!Latita am 12 Nov 2007 - 14:55

Beim Schreiben über Leonid Afremov fiel mir dieser Künstler ein. Viele kennen ihn wahrscheinlich von BR-alpha, wo seine Sendungen immernoch und seit einer ganzen Weile laufen. Auch ich habe ihn so kennengelernt. Wie ich seit heute weiß, war er aber schon zu diesem Zeitpunkt nicht mehr am Leben.

Robert “Bob” Ross wurde 1942 in Daytona Beach (Florida) geboren und starb 1995 an einem malignen Lymphom (Krebs), ebenfalls in Florida. Viel zu früh, wie so manch anderer.

Berühmt wurde er vor allem durch seine Show “The Joy of Panting” in der er zeigt, auf welch einfache Art und Weise jeder selbst zum ausgezeichneten Künstler werden kann. Auch er hat einiges mit einem Spachtel gemalt.

Besonders lustig fand ich, dass auf jedem Bild entweder ein Berg oder eine große grüne Tanne sein musste. Oder wie er jedes Mal lachen musste, wenn er den Pinsel an der Tischkante ausklofte. Auf jeden Fall sagt das auch schon was über die Themen seiner Bilder aus: Landschaftsmalerei. Sehr idyllische, träumerische Landschaften.

Es gibt hier eine Plattform, die sich eingehend mit Bob Ross beschäftigt. Es gibt z.B. einen sehr ausführlichen Lebenslauf zu Bob Ross; Hinweise zu Tipps und Technik, wo man seine Gerätschaften und Farben kaufen kann und ein Forum, in dem sich ausgetauscht wird.

Eine eigene Galerie seiner Werke habe ich leider noch nicht finden können.

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Kunst | wong it!Latita am 12 Nov 2007 - 11:42

Heute geht es um einen weiteren Künstler, der mich mit seiner Kunst beeindruckt hat: Leonid Afremov. Durch einen Artikel bei Charming Quark wurde mein Interesse geweckt.

Leonid Afremov wurde 1955 in Vitebsk (Belarus -> Weißrussland) geboren und studierte Kunst an der von Marc Chagall gegründeten Kunstschule. Wirklichen Erfolg hatte er mit seinen Werken allerdings erst, nachdem er 1990 nach Isreal übersiedelte.

Sein hauptsächliches Werkzeug beim Malen ist ein Streichmesser oder Spachtel, genannt “Palette-Knife”. Solch ein Spachtel wird normalerweise dazu genommen die Mischpaltte von alter Farbe zu befreien. Leonid Afremov hat im Laufe der Jahre seine Kunstfertigkeit damit soweit perfektioniert, dass er selbst kleinste Details damit getreu darstellen kann. Und er ist sehr stolz darauf :)

Seinen Stil würde ich dem Impressionismus zuordnen. Wie man die Technik seiner Arbeit nennt werde ich noch recherchieren.

Er selbst sagt zu seiner Arbeit, dass jedes Werk seine Gefühle, seine Empfindsamkeit, ja die “Musik seiner Seele” widerspiegelt. Tatsächlich sind seine Bilder frei von Aggression und Gefahr. Sie laden ein zum Verweilen und bringen die Gedanken zum fliegen.

Und nun ein Link zu seiner Gallerie. Auf seiner Seite finden sich auch noch Links zu anderen Art-Seiten, auf denen Bilder von ihm dargeboten werden (unten links)

Das, genau das Bild will muss möchte ich haben. Warum?
An Stralsund liebe ich besonders den Sund. Wäre ich ein Poet, hätte ich schon unzählige Gedichte auf seine Schönheit für mich geschrieben… bin ich aber nicht und so bleibt das Hochgefühl unbesungen. Stralsund ist sowieso eine schöne Stadt und es wäre nicht schlimm, würde ich für immer hier bleiben müssen. Nur eine Wohnung am Sund wäre dann Pflicht. Auf jeden Fall erinnert mich dieses Bild an die Sundpromenade und den ersten Spaziergang von Steven und mir in der Nacht, wo alles begann… Jetzt brauche ich nur noch 25 Freunde und einen Geburtstag… (^^)

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Kunst und Nähen/Basteln/Kreatives und Student Life | wong it!Latita am 28 Oct 2007 - 21:24

Ihr kennt doch alle diese Moleskine-Bücher oder? Nein?… Ich auch nicht wirklich *g*
Soweit ich mitbekommen habe, sind das schwarz eingeschlagene Bücher mit vorzugsweise leeren linienfreien Blättern.
Gedacht für Notizen, werden sie von einigen gebraucht um sich künstlerisch zu betätigen. Und derer widmet sich dieses Blog: Moleskine Projekt
Es wird mehrmals täglich aktualisiert und da sind echte Perlen bei. Also eine Augenweide für mich. :)

Ich hab zwar kein solches Buch, eine künstlerische Anwandlung hatte ich trotzdem mal *höhö*. Und zwar gegen Ende meiner Ausbildung im Fach Baurecht. Das war so staubig trocken und langweilig wie Zement ohne Wasser. Also hab ich mein Namensschild bemalt… Und dementsprechend viel weiß ich heute auch von Baurecht. (Was irgendwie schade ist, aber wenn der Dozent selbst fast bei einschläft kann man auch keinem mehr helfen… meine praktische Prüfung hatte ich zum Glück in Kommunalrecht *yeah*)

Und hier das Werk zahlreicher Stunden:

Ach ja, in Rhetorik war mir auch schon langweilig. Aber das hab ich gut gemeistert *g*

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Kunst | wong it!Latita am 22 Aug 2007 - 15:44

Schade, dass ich nicht mehr wiederfinde, wer mich darauf aufmerksam gemacht hat.

Gemäß der Wikipedia ist

Ron Mueck (* 1958 in Melbourne, Australien) [...] ein australischer Künstler und Bildhauer, der vor allem für seine Menschenplastiken aus Fiberglas und Latex bekannt ist, deren Oberflächenbeschaffenheit sich durch eine zuvor nicht erreichte Naturtreue auszeichnet.

Sein Stil lässt sich dem Hyperrealismus zuordnen, d.h. Dinge werden in überspitzter Wirklichkeit dargestellt. Steht im Fotorealismus noch die Schönheit im Vordergrund, so ist hier die datailgetreue Nachbildung bis hin zum “lebensecht erscheinen” das Ziel.

Hier sind ein paar Bilder seiner Werke. Besonders toll find ich die Darstellung der beiden Omis.
Auf dieser Seite ist dann auch eine Dokumentation über die Entstehung seiner Werke zu sehen. Am Beispiel der “Schwangeren Frau“.

Insgesamt beschäftigt er sich in seinem Skulpturen mit dem Thema Geburt, Leben und Tod.

Die Google Bilder-Suche liefert noch mehr Bilder als Beispiele.

Ich würde gerne mal eine seiner Ausstellungen besuchen

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