Latita's Life
Kategorie-ArchivFernweh
Wenn die Wolken mal wieder dicht gedrängt den Himmel verhängen, stelle ich mir vor, wie strahlend schön und blau es wohl darüber aussieht.
Wann immer ich nach oben schaue und mir Gedanken über das darüber mache, oder an sonnigen Tagen generell den Himmel mit seinen Wolken betrachte, wandern die Gedanken weiter. Über den höchsten Wolkenberg dahin, wo der Himmel immer blauer wird. So blau, dass er irgendwann ins tiefe schwarz abtaucht und unendliche Weiten sich vor meinem Geist erstrecken, während sich unter mir strahlend hell und strahlend schön die Erde dreht.
Wie gern würde ich dann weiterziehen. Die Planeten besuchen und dem Zentrum der Milchstraße einen Besuch abstatten. Immer mit den Sätzen im Kopf:
Weit draußen in den unerforschten Einöden eines total aus der Mode gekommenen Ausläufers des westlichen Spiralarms der Galaxis leuchtet unbeachtet eine kleine gelbe Sonne. Um sie kreist in einer Entfernung von ungefähr achtundneunzig Millionen Meilen ein absolut unbedeutender, kleiner blaugrüner Planet, dessen vom Affen stammende Bioformen so erstaunlich primitiv sind, daß sie Digitaluhren noch immer für eine unwahrscheinlich tolle Erfindung halten.
Ich weiß ja, dass hier bei uns der Uranus ein Gasplanet ist und daher nicht betretbar ist. Trotzdem wünsche ich mir beinahe nichts mehr, als diesen Planeten mal aus der Nähe zu sehen, seit ich mal sehr intensiv von ihm träumte. Einmal gut geschützt durch dessen Atmosphäre fliegen.
Wann immer ich also an den Himmel blicke, wann immer jemand auf den Himmel zeigt, überkommt mich die große Fernweh. Ich möchte mehr sehen, als nur das hier.
Ich mein, es wäre schon ein Leben wert die Erde kennenzulernen. Einmal auf den höchsten Berg zu steigen und den tiefsten Meeresgraben zu erkunden. Aber auch wenn mich das beschäftigen würde, es würde meine Sehnsucht nicht stillen.
Kennt ihr sowas?
Die Gedanken kamen mir, als ich die Trailer zu einer neuen Sendung bei BBC auf Nerdcore sah: Wonders of the Solar System
Kernspeicher
Gestern hörten wir im Fach “Computertechnik” an unserer Berufsschule einen Vortrag über magnetische Speicher. Unser Lehrer dazu ist sehr technikaffin und sammelt schon über Jahre entsprechende Anschauungsmaterialien. Unter anderem ließ er an der richtigen Stelle den Kernspeicher herumgehen. Es ist immer wieder erstaunlich, welche Möglichkeiten es gibt, Daten zu speichern und in der heutigen Zeit aber auch, wie klein inzwischen alles geworden ist.
Was ein Kernspeicher genau ist, kann man an dieser Stelle nachlesen (ziemlich nach unten scrollen): robotrontechnik.de/datenträger
In der kürze der Zeit hab ich mal ein paar Bilder gemacht

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An die Kartenbastelnden Damen
Zumindest von Cindy weiß ich, dass sie verstärkt auf der Suche nach Jungenhaften Motiven ist.
Im “Komma10″, einen dieser 1-Euro-Läden, fand ich heute Moosgummisticker, unter anderem auch mit Autos. Grad Johann ist ja absoluter Klischeejunge
und ein richtig schlimmer Autonarr. Natürlich findet er die Sticker toll und mochte auch sofort alle aufkleben (um dann Papa zu zeigen, dass die gar nicht fahren können
)
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Iss mich
Ich lieg ja grad wieder voll kran danieder. Morgen muss ich auch noch mal zum Arzt und mir anderes Antibiotika geben lassen. Das jetzige schlägt mir extrem auf den Magen. Ich möchte doch am Sonntag nach Gütersloh :/
Sowas erhellt jedoch meinen Tag (neben anderen Sachen)

Scrabble
“wat ne möl’…”
Bei uns um die Ecke schloss ein Realmarkt, und da gab es auf viele Sachen ein paar Prozente, damit die den Laden leer kriegen. Und da lag “Scrabble” im Regal. Das ist so ein tolles Spiel. Es ist anspruchsvoll und der Ausgang immer offen. Natürlich muss man neben dem Wortschatz auch eine Portion Glück mit den Buchstaben haben, aber es kann nie langweilig werden. Das Resultat auf dem Spielbrett ist immer ein anderes 
Das langweilt mich bisschen an anderen Spielen. Immer die eine, gleiche Karte, die selben Schritte usw. Hier kommen mehrere Faktoren zusammen.
Wer kommt auf die Friendlist?
Wenn man in SocialNetworks unterwegs ist, nutzt man eines sicher oft dazu, seine ganzen früheren Kontakte zu sammeln. Zumindest ist das mein Grund, warum ich überhaupt noch ein dem einen angemeldet bin
weil da sogar Leute aus meiner Grundschulzeit angemeldet sind, die ich durch meinen Umzug nach Mecklenburg-Vorpommern aus den Augen verlor.
Bei den meisten hab ich mich einfach gefreut und ne “Freundschaftsanfrage” geschickt. Bei einem hab ich heute aber das Profil angeschaut und da fiel mein Blick auf die Politische Richtung, die man dort auch angeben kann. “Mitte Rechts”. Mitte bis Rechts. Hm. Hätt ich nicht gedacht. Ich hab die Anfrage dann sein lassen.
Er kann ja seine Ansichten haben, aber möchte ich mich damit in Verbindung bringen lassen? Irgendwie nicht.
Was ist, wenn derjenige mich irgendwann entdeckt? Ablehnen?
- Wie haltet ihr das? Wenn ihr alte Bekannte und Kollegen wiederseht, achtet ihr auf das, was aus demjenigen geworden ist?
- Ist die Lebenseinstellung eines einzelnen verbindlich für eine völlig andere Person? Soll heißen, würdet ihr Rückschlüsse aus den Kontakten einer Person ziehen?
- Schaut ihr euch an, mit wem eine Person scheinbar verkehrt?
da kriegt man richtig Lust auf den Sommer
Eben mit Johann ein bisschen im Bildarchiv gewühlt.
Genug vom Winter hab ich noch nicht, eigentlich ist er mir völlig egal
Es ist halt Winter. Und es ist schön, dass mal wieder richtig Winter ist. Irgendwo laß ich in den letzten Tagen: “Auf die knackigsten Winter folgen die schönsten Frühlinge”
Und vielleicht auch wieder so ein schöner Sommer wie der letzte
Newsletter und Spam
Heut hab ich den Newsletter von Ashampoo abbestellt und danach bekam ich eine automail, die nach den Gründen fürs Abbestellen fragte. Man fühlt sich schon bisschen schlecht, schließlich ist so ein Newsletter einer Firma, von der man kostenlos ein nettes Programm zur Verfügung gestellt bekommt, nur ein geringer Preis, den man durchaus ertragen könnte (man konnte das Zeitintervall sogar auf 1x jährlich einstellen)
Für mich zählte in dem Moment nur noch “nicht noch ein Newsletter”. Man wird tagtäglich erschlagen unter der Wucht von Newslettern. Ist man irgendwann man so blauäugig und macht bei einem Gewinnspiel mit, kriegt man von zighundert Firmen, von denen man nie was gehört hat, stündlich neue Mails.
Weil das trainieren des Spamfilters ja aufwendig, zumindest aber einigen gegenüber auch unfair ist, wollte ich dann mal anfangen und mich von den Newslettern abmelden.
Kannste knicken. Es scheint, als hätten einige den Link nur obligatorisch drin. Klickt man drauf, erhält mal zwar eine Abmeldebestätigung “für den ausgewählten Verteiler”, gleichzeitig wird die Adresse aber wohl noch auf zwanzig andere Verteiler rüberkopiert worden sein. Die Flut wird einfach nicht weniger.
Einmal hatte ich schon die Nase voll und wollte so einer Firma (die Links aus zehn verschiedenen Newslettern führten alle zu einer Webseite) eine bitterböse Email schicken, habs dann aber sein gelassen. Aus Angst, dass meine Email dann noch wieder auf irgendeiner Newsletterverteilerliste landet.
Und da sieht man es wieder. Es gibt Firmen, die akzeptieren es einfach, dass man den Newsletter abbestellt. Das sind aber die, deren Newsletter man unter anderen Umständen vll. doch noch behalten und angeschaut hätte. Anständigkeit verliert.
Fotografie – uniformierte Kunst
Es ist ja unglaublich, was man mit heutigen Programmen aus den Bildern alles herausholen kann. Dreht man ein bisschen an irgendwelchen Kanälen erreicht man eine völlig neue Bildwirkung. Selbst verpatzte Bilder kann man noch zu etwas ganz besonderem machen.
Ich frag mich auch manchmal, was man aus meinen Bildern noch machen könnte. Mangels Lust und Zeit hab ich mich mit den Möglichkeiten der Bildbearbeitung nicht weiter beschäftigen können. Schon übertrieben, wenn man ein legales Photoshop nur zum ändern der Bildgröße benutzt (selbst, wenn es nur ca. ein zehntel des üblichen Preises kostete, Studentenvorteil)
Aber wenn man sich mal so umschaut, man sieht heute nur noch bearbeitete Bilder. Überall wird gedreht und bearbeitet wo es nur geht. Nieder mit der Natürlichkeit.
Das soll jetzt kein “wer bearbeitet ist doof”-Post werden. Ich frag mich nur, warum so eine Angst vor natürlichen Fotos umgeht.
Ich mein, die Bilder, die Beachtung finden, erhalten diese auf völlig zu recht. Ich find auch so vieles schön und denk mir, “hach, das würdest auch mal gern machen”. Aber nach dem 20. schönen Foto wirds langweilig. Es ist so eine Einheitlichkeit. Jedes Bild wird in eine Art Uniform gesteckt.
Mh, jetzt wollte ich auf irgendwas hinaus und habs beim Schreiben vergessen bzw. finde keine Worte das vernünftig wiederzugeben.
Man kann die Welt nicht ändern und ich möchte das von meinem kleinen Standpunkt aus auch gar nicht erreichen. Die Bearbeitungswut ist derzeit ein Trend, der entweder irgendwann abflaut, hin zur Natürlichkeit oder noch schlimmer wird und man bald gar keine “echten” Fotografien mehr zu sehen kriegt.
Kunst muss nicht schön sein, da schön rein subjektiv ist.
Kunst muss nicht sinnvoll sein und schon gar nicht nützlich.
Kunst muss nicht mal verständlich sein.
Kunst ist maximale Freiheit, solange es eine Aussage gibt.
Ich finds momentan nur bisschen langweilig. Alles schön, perfekte Welt quasi. Alles fließt auf einem Level, kein Ausbruch in irgendeine Richtung.
Das war jetzt mal etwas unkoordinierter Gedankenkram
Man sehe es mir evtl. auch nach, ich bin noch krank.
Lass dich nicht hängen
kleine Bürospielerei.

btw. da ist nicht mit Colorkey gearbeitet oder sowas, mein Arbeitsplatz schaut in der Ecke tatsächlich etwas monochrom aus 
So eine kleine Unterbrechung ist übrigens ideal um den Kopf wieder frei zu kriegen



Schön dass du auf meine Seite gefunden hast :) Mein Name ist Evelyn oder Eve, im Netz aber nur als Latita anzutreffen. Dies ist ein Blog bevorzugt über mich und alles was mich interessiert.
Falls du sofort viel mehr wissen willst, gibt es an dieser Stelle ein ausführlicheres '




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