Latita’s Life

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Latita's LifeEvelyn am 08 Nov 2011 - 01:50

Es gibt Tage, oder besser Nächte, da traut man sich gar nicht ins Bett.
Letzte Nacht, es war schon gegen Morgen, hatte ich einen Albtraum. Es war sehr schwierig daraus aufzuwachen. Er ging einfach immer weiter. Sogar mit Augen auf.

Ich träumte, dass ich eine Brille fand. Sie war schon sehr alt, rahmenlos, die Gläser rundlich und sehr dick. Das Gestellt war schon ziemlich lose und offensichtlich war sie nicht sehr weich gefallen, da nämlich ein Glas ein Netz aus Rissen aufwies. (Der logische Fehler ergibt sich jetzt, da man sich doch fragt, wieso das Glas dann nicht einfach zerbröselt… aber es war ja ein Traum)

Ich schaute durch das heile Glas und sah sie. Horden von Zombies. Grau; geisterhaft; wie Katzen in der Nacht mit leuchtenden Augen. Es waren unzählige. Sie umzingelten alles und jeden. Sie standen, als wären sie echt, jede freie Fläche nahmen sie ein. Durch das Gedränge war die Masse in Bewegung, aber sie standen nur. Um einen herum. Als wenn sie auf etwas warten.
Es war klar, in dem Zustand könnten sie einem noch nichts anhaben. Das würde sich aber ändern, denn es sei nur eine Frage der Zeit, bis sie an Konsistenz gewinnen würden, und dann auch in der Lage wäre zuzugreifen.

Ich versuchte wegzurennen, meine Familie in Sicherheit zu bringen, aber sie waren immer da. Immer diese wartende graue Menge an Zombies. Wann immer ich durch das Brillenglas sah. Und immer starrten sie einen an.

Latita's LifeEvelyn am 12 Oct 2011 - 20:18

lachend Es tut mir leid, dass hier derzeit nichts steht.

Aber ich hab nichts konstruktives beizutragen.
Nur ganz viel Melancholie und Pessimismus. Nicht mal das Fotografieren macht derzeit Spaß.

Ich weiß nicht mal, wann ich das letzte Mal einfach nur glücklich und unbeschwert war. Jeder Tag ist voller Gedanken. Voller was, wäre, wenn, gewesen und wird.

So, das ist es. Ein Bekenntnis.

Latita's LifeEvelyn am 08 Sep 2011 - 19:31

Ich muss ja zugeben, dass ich regelrecht panische Angst vor Spinnen habe. Dabei ist es egal, ob tot oder lebendig.
Gleichzeitig finde ich sie aber auch unglaublich faszinierend, teilweise niedlich und sogar manchmal sympathisch. Aber wehe sie bewegt sich.

Nun haben wir in der Stadt einen „Buchladen “, der nichts anderes tut, als sog. Geschenkbücher und Kundenfänger zu verkaufen. Da gab es unter anderem auch sehr günstig einen informativen Bildband über Spinnen.
Da ich schon als kleines Mädchen in schlaflosen Nächten in meinen Tierbüchern gezielt die Seiten über unsere achtbeinigen Freunde las, um anschließend im Wissen, dass es die riesigen Giftviecher hier nicht gibt, wieder einschlafen konnte, war klar, dass das Buch mit muss.
Nun sitze ich gerade in der Wanne und leser wieder hochinteressiert ein paar Seiten, als mich irgendwas am Zeh berührt. Vor Schreck hab ich fast das Buch ins Wasser geschmissen.

In your face, Edgar A. Poe. Die Natur ist das beste Gruselkabinett.

War natürlich nichts. Nur meine strapazierte Phantasie.

Latita's LifeEvelyn am 17 Aug 2011 - 21:31

Ich hoffe es folgen noch ein paar, bevor der Sommer dann endgültig vorbei ist

last summer days

Latita's LifeEvelyn am 28 Jul 2011 - 21:08

Dies ist einer der Gründe, warum ich so gern in Rostock lebe:

mosaik

Erkennt ihr es?
den ganzen Beitrag lesen… »

Latita's LifeEvelyn am 23 Jul 2011 - 21:44

sad

Latita's LifeEvelyn am 19 Jul 2011 - 21:01

Das muss ich jetzt unbedingt mal hier festhalten.
Ein Artikel in der Ostseezeitung über Rostock hat es ins BildBlog geschafft: We built this city

Bisschen lustig ist es ja ^^ aber ich kann auch verstehen, dass man hier stolz auf die Überschreitung der 200.000er Grenze ist. Mehr Leute hier heißt weniger Abwanderung :) Es sei denn, es ziehen immer mehr Rentner her, während die Jugend nach wie vor das Land verlässt. Aber das wäre wieder eine eigene Diskussion

Latita's LifeEvelyn am 17 Jul 2011 - 16:09

Das erinnert mich gerade wieder an das, was ich mir am meisten wünsche:
Ein Haus mit Grundstück. Vor allem das Grundstück ist wichtig. Ein großes Grundstück mit sowohl schattigen, als auch sonnigen Bereichen. Mit viel Busch und Baumwerk rundherum und keine Nachbarn, die ständig rübergucken. Es muss also zu allen Seiten genug Platz zum atmen sein. Ich stelle mir dann immer ein schon älteres Haus mit nach hinten gehendem Grundstück vor.
Bei den heutigen Neubauten hat man zu allen Seiten grad eine armeslänge Platz und das preist sich dann als Vorteil zum Plattenbau, wo jedoch die Nachbarn noch schneller auf der Matte stehen, wenn man mal den Grill auspackt und der Besuch etwas länger bleibt.
Ok, war übertrieben, aber so kommt es mir bisher immer vor, wenn ich die zugebauten Miniflächen namens Eigenheimsiedlung sehe.

Educating LifeEvelyn am 08 Jul 2011 - 23:00

Vor einer Weile hab ich mich etwas mehr mit dem Clean Code Developement auseinandergesetzt. Unter anderen auch wir Azubis auf Arbeit und haben angefangen ein schnelles Paper dazu zu entwickeln, um sich die Regeln mit einem kurzen Blick auf knackige Bilder immer wieder in den Sinn zu rufen.
Eins der Bilder seht ihr jetzt:

Clean Code Developement

Ich lieb den Angry Ape. Nun eine Frage an euch: um welche Regel könnte es sich handeln?

Ps. Ich bin manchmal echt verstrahlt. Aber ich lass das jetzt so stehen. Als ewiges Zeugnis meiner selbst.

Fotografie und Latita's LifeEvelyn am 03 Jul 2011 - 17:33

Eine Brennessel, die es sich im Eimer des Ahornbaumes bequem gemacht hat. Das “$$§!°-Ding hat mich sogar schon mal beim gießen gestochen… !

Sommer auf dem Balkon mit Brennesseln

Den einen Tag, ich war eigentlich schon total hinüber, habe mich dann aber dennoch auf mein Idyll jenseits der Balkontür begeben, wo das Kindlein wieder ausgelassen badete. Bewaffnet hatte ich mich mit meiner Kamera und einem Stativ, um auch mal hohe Blenden auszuprobieren.

Ich habe festgestellt, dass ich beim Fotografieren viel zu nervös bin. Ich gebe mir immer keine Zeit, um ein Foto machen zu können. Habe das Gefühl schnell schnell machen zu müssen. Weil sonst jemand die Geduld verliert. :x
Vielleicht hat es auch deshalb so stark nachgelassen (habe keine Zeit für nichts momentan… zumindest empfinde ich das so) Um ein Bild mit einem Makroobjektiv zu machen, muss man sich aber Zeit nehmen. Man muss die Blende einstellen, dann natürlich entsprechend längere Belichtungszeiten und dann Fokussieren und beim abdrücken nicht wackeln (darum das Stativ).

Ich sollte in nächster Zeit mal einen Tag für mich nehmen und dann alles einpacken, mich aufs Fahrrad schwingen und einfach mal raus fahren.
Urlaub. Ja Urlaub wär was. Ich plane das mal.

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