A special day

It's not easy being green.
Für mich war es heute übrigens das erste Mal und damit festhaltenswert (wie so viele andere Dinge, die ich dann aber wieder vergesse… na ja, wer mich kennt, wird sich nicht wundern)
Johann kam heute nach dem Mittagsschlaf zu mir und erzählte mir, dass er von einer Spinne geträumt hätte.
Er weiß also, was träumen ist
Abends meinte er dann auf Nachfrage, dass diese Spinne ein Kind fressen wollte. Aber inwieweit seine ausgeprägte Fantasie da reinspielt, ist nun Spekulation. Zumal er das auch nur so nebenbei erzählte, als sei das ganz normal. o_O
Hinzu kommt, dass er _eigentlich_ keine Angst vor Spinnen hat. Er weiß allerdings, dass ich umso mehr Angst davor habe.
Ich hätte nach dem Mittagsschlaf vll. mehr nachfragen sollen, wollte ihn aber nicht direkt überrumpeln. mh. Aber cool. Kindchen weiß, was träumen ist. Ich hab mich schon lange gefragt, wann er das herausfindet. Die Phrase “Hast du was geträumt?” kennt er ja schon lange.
Laut dem Rostocker Mitarbeiter, der uns zur Firmenweihnachtsfeier “spät” abends im Zoo herumführte, ist der zooeigene Schneeleopard ein sehr scheues und ängliches Tier. Ihn zu Gesicht zu kriegen sei eine Seltenheit und was ganz besonderes. Tatsächlich sahen wir ihn an dem Abend nicht, wo es doch Nachts wahrscheinlicher sei.
Beim letzten Zoobesuch saß er aber in greifbarer Nähe. Und als ich am Gebüsch vorbeiraschelte, weil ich eine bessere Position finden wollte, hab ich wohl tatsächlich sein Jagdfieber geweckt, denn er ging in Hab-acht-ich-springe-gleich-Stellung


Die fünf Jungen erinnern sich nicht, dass sie gefragt worden wären, wie es ihnen geht.
Das zu lesen tut richtig weh.
Jede Partei mag denken, dass sie richtig gehandelt hat. Der Mann hat sicher sehr viele gute Seiten gehabt haben, aber dass man in seiner Sympathie die wahren Betroffenen, um nicht zu sagen Opfer, vergisst…
Haben keine Ahnung vom Leben, haben keine Ahnung ob sie das jetzt schlimm finden dürfen. Fühlen sich ausgenutzt und beschämt, und alle Welt tut, als sei das nur ein Ausrutscher. Nicht weiter erwähnenswert. Passiert halt.
Caschy möchte wissen, was wir so für Musik hören und verlost unter allen Offenbarungswilligen u.a. 5 Philips Ariaz, tolle Mp3-Player, von denen ich ja zu gern einen hätte.
Bei mir läuft momentan Goldfish hoch und runter. Deren letzten beiden Alben “Get busy living” deren gleichnamige Single ich vor kurzem als absoluten Ohrwurm vorstellte und “Perception of Pacha” laufen bei mir seit über einer Woche in Endlosschleife.
Goldfish sind zwei Jungs aus Südafrika, die so Art modern Jazz mit frischen Beats und Saxofon machen. Fröhlich, mitreißend, süchtig machend
so, das wollte ich mal loswerden.
Ganz nach Vorbild von Narziss muss ich mir auch immer wieder die Lieder mit meinem Namen zum Titel anhören, was ich hier schon einmal vorstellte.
Uffie mit Difficult ist auch noch in der Rotation
Ansonsten gibt es bei mir schon seit Jahren Korn auf die Ohren. Man kann sagen, ich hör seit über 10 Jahren die gleiche Musik
deren (vor)letztes Album “Untitled” hat mir bisher am besten gefallen, wo mir vermutlich aber nicht viele zustimmen werden.
Jetzt endlich für mich entdeckt habe ich Knorkator, die ich ja schon immer recht gut fand, aber ob der für meine naiven Ohren doch teilwese etwas krass. Nun bin ich endlich reif genug und wie ich las, sollen Knorkator auch wiederkommen =)
Was bedeutet Musik für mich?
Musik ist das aussagekräftigste, treibendste Medium, dass ich kenne. Die Lieder, die ich höre, spiegeln eigentlich das wieder, was mich gerade beschäftigt.
Eine Zeit lang war meine Playlist voll mit anklagenden, leidenden, wütenden Stücken. Was ich nicht laut sagen konnte, schrie Korn für mich in die Welt.
Was mich bedrückte, sang Within Temptation für mich.
Inzwischen wird die Playlist bunter, fröhlicher. Wieder glücklicher
Ich liebe es Musik zu hören, bei der ich sogar auf dem Bahnsteig mitwippen kann
Was mich zur Beobachtung führte, dass ein bisschen peinliches Benehmen dazu führt, dass alle weggucken.
Wenn man träumt, können diese mitunter sehr real sein. Sind sie bedrückend oder bedrohend, nimmt man das “Erlebte” teilweise mit in den Tag und muss das erst mal verarbeiten.
Mich hat in der vergangenen Nacht ein Traum erschreckt, weil er in mir ein absolut gewaltiges Gefühl ausgelöst hat: Hass. So richtig Hass. Inkl. dem Verlangen demjenigen gleich so richtig weh zu tun.
Das für mich erschreckende daran war eigentlich nicht, dass ich im Traum ein derartiges Gefühl für jemanden entwickeln konnte, sondern die Heftigkeit, mit der sich dieses Gefühl hielt, als ich mich schon längst aus dem Traum hinausgerissen hatte.
Ich war so aufgebracht und voll davon, dass ich mich erst gar nicht wieder beruhigen konnte. Selbst zu wissen, dass es ein Traum war, und derjenige mir hoffentlich nicht mehr unter die Augen kommt hat mich kaum bändigen können. Es hat gefühlt ewig gedauert, bis ich soweit wieder klar war und den Versuch unternehmen konnte weiterzuschlafen, wobei der Traum ironischerweise direkt weiterging. Erst zum Weckerklingeln hin waren alle Wogen wieder geglättet.
Hattet ihr das schon mal, dass ihr ein Gefühl aus einem Traum mit ins wache Leben nahmt? Ein so richtig starkes Gefühl? Kann auch gerne ein positives Erlebnis sein
Als ich ungefähr 5 Jahre alt war, war ich neidisch auf meine Freundin Marina. Aus dem einfachen Grund, weil es ein Lied gab, in der ihr Name besungen wurde. Ich wollte soetwas auch haben.
Heute wurde dieser Wunsch scheinbar Wirklichkeit aber irgendwie hinterlässt es einen komischen Beigeschmack.
Ein Freund zeigte mir heute freudig das Lied Evelyn der Gruppe Hurts.
Es ist sehr komisch, wenn sich Lieder scheinbar an einen selbst richten. Besonders in diesem Kontext. Bitte nicht zu gehen; die gefühlt letzte Rettung zu sein; der letzte Halt.
Jetzt hab ich mich auf die Suche gemacht und noch ein Lied gefunden, dass sich Evelyn Evelyn nennt, von der gleichnamigen “Band” EvelynEvelyn. Auf der Seite kann man sich das Lied auch direkt anhören.
Und ich muss sagen, es erschreckt mich. Es berührt einen sehr empfindlichen Punkt in mir.
Warum sind eigentlich ausgerechnet die Lieder, die sich um meinen Namen drehen so schwermütig?
Man merkt, mir geht es besser
Habe wieder nen Sabbeltag. Jedenfalls: Johann ist zur Zeit ein eher schlechter Esser. Zumindest was das normale Essen angeht, mäkelt er ziemlich rum, bzw. hat plötzlich gar keinen Hunger mehr. Vll. schleppt er auch irgendwas mit sich rum, er sieht bisschen blass aus.
Heute hab ich der Unlust aber abhelfen können und ihn erfolgreich zum Essen animiert:
Es gab u.a. Erbsen und seine Aufgabe war es, die Erbsen auf der Gabel zu zählen. Und siehe da, es schmeckte
Bis 10 kann er inzwischen recht sicher zählen und ich animiere ihn auch ständig
es gibt ja so viel zu zählen auf der Welt
Ich liebe es, einen dreieinhalbjährigen Sohn zu haben, der Interesse bekundet und anfängt Fragen zu stellen 
Johann fand unter seinen Spielsachen ein Turntable, dass es mal bei McDonalds im KidsMenue gab. Er spielte bisschen dran rum, freute sich über die Geräusche und kam anschließend zu mir um mich zu fragen was das sei.
Also hab ich ihm erklärt was es ist, wie es funktioniert und ihm Videos auf Youtube gezeigt, wie ein DJ sowas benutzt.
*Hach* Das ist das schönste an der Kindererziehung: dem liebsten Kleinen sein Wissen vermitteln.
Er war auch ganz aufmerksam und hat alles aufgesogen