Latita's Life und Videoslatita am 09 Mar 2010 - 18:29
Wenn die Wolken mal wieder dicht gedrängt den Himmel verhängen, stelle ich mir vor, wie strahlend schön und blau es wohl darüber aussieht.
Wann immer ich nach oben schaue und mir Gedanken über das darüber mache, oder an sonnigen Tagen generell den Himmel mit seinen Wolken betrachte, wandern die Gedanken weiter. Über den höchsten Wolkenberg dahin, wo der Himmel immer blauer wird. So blau, dass er irgendwann ins tiefe schwarz abtaucht und unendliche Weiten sich vor meinem Geist erstrecken, während sich unter mir strahlend hell und strahlend schön die Erde dreht.
Wie gern würde ich dann weiterziehen. Die Planeten besuchen und dem Zentrum der Milchstraße einen Besuch abstatten. Immer mit den Sätzen im Kopf:
Weit draußen in den unerforschten Einöden eines total aus der Mode gekommenen Ausläufers des westlichen Spiralarms der Galaxis leuchtet unbeachtet eine kleine gelbe Sonne. Um sie kreist in einer Entfernung von ungefähr achtundneunzig Millionen Meilen ein absolut unbedeutender, kleiner blaugrüner Planet, dessen vom Affen stammende Bioformen so erstaunlich primitiv sind, daß sie Digitaluhren noch immer für eine unwahrscheinlich tolle Erfindung halten.
Ich weiß ja, dass hier bei uns der Uranus ein Gasplanet ist und daher nicht betretbar ist. Trotzdem wünsche ich mir beinahe nichts mehr, als diesen Planeten mal aus der Nähe zu sehen, seit ich mal sehr intensiv von ihm träumte. Einmal gut geschützt durch dessen Atmosphäre fliegen.
Wann immer ich also an den Himmel blicke, wann immer jemand auf den Himmel zeigt, überkommt mich die große Fernweh. Ich möchte mehr sehen, als nur das hier.
Ich mein, es wäre schon ein Leben wert die Erde kennenzulernen. Einmal auf den höchsten Berg zu steigen und den tiefsten Meeresgraben zu erkunden. Aber auch wenn mich das beschäftigen würde, es würde meine Sehnsucht nicht stillen.
Kennt ihr sowas?
Die Gedanken kamen mir, als ich die Trailer zu einer neuen Sendung bei BBC auf Nerdcore sah: Wonders of the Solar System