Student Lifelatita am 03 Aug 2007 - 20:52
Es gibt gar nicht genug Ausrufezeichen, um meinen Unmut zu bekräftigen!
War ich hier noch halbwegs traurig, nach jahrelangem Kundendasein bei Vodafone einfach “fremdzugehen”, so würd ich jetzt nicht mal zurückgehen, wenn alle anderen Anbieter minutenpreise von 30 Euro einführen.
Am 05.06.2007 ging ich froh beschwingt in den O2-Laden, um meinen neuen Vertrag abzuschließen. Der Vodafone-Vertrag ende zum 19.06.2007 und ich will ja rechtzeitig alles anleiern, damit ich just zu diesem Tag oder von mir aus auch einen Tag später meine alte Rufnummer unter O2 weiternutzen kann.
Man ahnt es schon: Ich habe sie bis heute nicht.
Wie kommts?
Mein Irrtum, dass ich glaubte, O2 würde alles für mich regeln. Nein, ein Rufnummerwechsel läuft so:
Man sagt dem neuen Anbieter, dass man seine Rufnummer behalten will. Zu diesem Zwecke füllt man ein Portierungsauftrag aus. (Bis hier dachte ich, damit sei alles erledigt)
Aaaaaber da gehört noch ein bisschen Vorarbeit dazu, damit dieser Portierungsauftrag auch abgearbeitet werden kann. Und zwar: Nach Ablauf des Vertragsverhältnisses wird die Vertragsnummer in eine CallY-Karte umgewandelt. Auf diese müssen 25 Euro aufgeladen werden ( eigentlich kostet die sch***Portierung nur 24,95 Euro !). Zeitlgeich füllt man ein Verzichtsformular zur Freigabe dieser Nummer aus… bisschen falsch benannt… aber man kann darunter sowas wie noch einen Portierungsantrag verstehen… nur eben bei Vodafone.
Stimmen die Angaben auf diesem Portierungsantrag an Vodafone mit deren Daten überein, wird die Nummer freigegeben und der neue Anbieter kann sie portieren.
Und hier liegt für mich der Hund begraben.
Irgendein Drecks*piep*pieeeeep*piep!!!!!!* hat einen Antrag zur Kartenübernahme gestellt und sich so meine Nummer geholt. Natürlich ohne meine Zustimmung; noch besser: Ohne mein Wissen!!!!
Ich durfte dann jetzt ebenfalls ein Formular zur Kartenübernahme ausfüllen und versehen mit der beidseitigen Kopie meines Personalausweises und eines Erklärungsschriebs dahinschreiben. Besser gesagt faxen… denn das war mein erster Versuch.
Bis heute keine Antwort.
Ein Anruf war überaus unbefriedigend. Ich soll doch Montag noch mal anrufen, hier steht noch nichts.
Das schlimme: Ein etwaiger Tobsuchtsanfall verhallt einfach. Denn die Stelle, die sich mit meiner Kartenübernahme beschäftigt sitzt ca. 100km weiter… und es gibt gaaaar keine Möglichkeit sich mit denen in Verbindung zu setzen um mir zu helfen.
Wahrscheinlich landen die Faxe dort gleich im Schredder: “Oh erste Zeile bissi undeutlich… Haben wir nie bekommen” *gnargh*
Man merkt vielleicht, dass ich ein bisschen sehr wütend bin. Ich könnt ja noch verschmerzen, dass es eine echt krasse Nummer war. Wichtiger ist, dass diese meine (!!!) Nummer meine einzige Kontaktierungsmöglichkeit ist und daher auch jedem wichtigen Fritzen bekannt. Und ich nun nicht mehr darüber zu erreichen bin… und beim besten Willen nicht 100 000 Leute (übertrieben) von der neuen eigentlich Übergangsnummer in Kenntnis setzen kann und will.
Ich hab noch einmal das ****-Formular ausgefüllt und per Post hingeschickt. Mal sehen, vielleicht wird sie ja mein Weihnachtsgeschenk.
UPDATE: Man hat es hinbekommen
Am 21.08. bekam ich frühs eine Mail mit dem Hinweis, ich hätte meine alte Nummer wieder *yeah*