Student Lifelatita am 31 Dec 2007 - 16:55
Wie ich gesehen habe, geben sehr viele Blogger ihren ganz persönlichen Jahresrückblick zum Besten und daher denke ich schon seit ein paar Tagen darüber nach, was ich denn zum vergangenen Jahr zu sagen habe?!
Lasst mich mal zurückschauen, was sich in diesem Jahr alles ereignet hat:
Die erste Hälfte des Jahres hab ich damit verbracht, auf die bevorstehende Geburt zu warten. Hab meine Zeit zu Hause genossen und sie exzessiv am Rechner verbracht. Über mir schwebend die ewigwährende Frage, ob ich mein Studium fortführen möchte oder nicht. Nebenbei hab ich mich sehr stark meinem kleinen Projekt gewidmet und sehr viele Fortschritte in der logischen Problemlösung gemacht. Jetzt muss ich nur noch den Sprung von der prozeduralen Programmierung hin zur objektorientierten schaffen.
Vor einer ganzen Weile fand ich im Internet mal einen Text über einen Programmierer, der sich im Wandel der Zeit mit C++ befassen muss und über der objektorientierten Denke fast in der Klapse landet. So gehts mir auch. Damals hab ich gedacht: dass kann doch nicht so schwer sein. Heute weiß ich es besser. Natürlich kann ich die Theorie des Objektorientierten, aber ich hab keine Ahnung, wie ich das z.b. bei meinem Projekt umsetzen soll. Wenn ich das geschafft hab, dann schaff ich auch alles andere. Denn die Sprachen sind alle irgendwie gleich. Der Weg ist das Ziel, welche Sprache man benutzt völlig egal, denn ob man nun “printf” oder “echo” nimmt…. *pff*
Da liegt jedoch auch das Problem meines Studiums. Als ich anfing hatte ich große Pläne. Ich hatte die Hoffnung das Programmieren zu lernen, da ich ja eigentlich völlig feldfremd bin. Doch die (meine?) Fachhochschule ist, wie ich inzwischen weiß, der schlechte Ort dafür.
Ich würde jetzt gern wieder arbeiten gehen. Am liebsten zurück in meinen alten Beruf und das Coden nur noch in meiner Freizeit, Grundlagen sind ja gelegt. Aber das ist auch nicht so einfach, denn es muss erst mal Arbeit gefunden werden und zum anderen fällt es mir momentan sehr schwer mich vom kleinen Mann zu trennen.
Der kleine Mann war auch das schönste Ereignis ist diesem Jahr :yes: Nach vier Stunden, in denen ich fast um einen Kaiserschnitt gebettelt hätte (manchmal ist es gut eine unnachgiebige Hebamme zu haben) und eine PDA tatsächlich in Betracht zog (ich bin eine unglaubliche Memme, Wehen vom Wehentropf sollen aber auch schmerzhafter sein), hielt ich das kleine schreiende blaue Bündel in meinen Armen. Der Moment wo es vorbei ist, ist der schönste 
Und seit dem wird jeder Tag mit ihm und durch ihn schöner. Er wird älter, verständiger, wacher, aufmerksamer, wissbegieriger, willensstärker… man möchte ihn die ganze Zeit beknutschen. Leider sieht er das ein bisschen anders
Joa…. das war auch schon mein Jahr. Mehr ist nicht passiert. 
Was das nächste Jahr bringt wird sich zeigen. Anfang des Jahres werd ich jedenfalls erst mal in mein Studium zurückkehren und noch einmal das dritte Semester machen. Da dann aber das vierte läuft kann ich mir viel Zeit lassen und nur die drei wichtigsten Kurse abarbeiten. Das wären Elektrotechnik I, Mathe II und Software-Engineering. Diese Fächer beeinhalten nur Disziplin und Lösen der Übungsaufgaben.
Disziplin ist sowieso eine sehr ausbaufähige Sache.
Zum anderen möchte ich an meinen Mutter-Skills arbeiten
Ich möchte Johann eine sehr gute Mutter sein, ihn lieben, fordern und fördern.
Hm…. man kann das tatsächlich als Vorsatz werten, wobei mir die Jahreszahl und -zeiten eigentlich egal sind, wenn es Entschlüsse zu fassen gilt.