Der Reisende

Ich würde gern mitgehen.
It's not easy being green.
Bin gerade dabei, mal wieder meine unzähligen Bücherregale vom Staub zu befreien (ja, wahnsinnig interessant). Weil dort allerdings der Platz knapp bemessen ist und mir immer wieder Bücher ins Auge fallen, die mir entweder absolut nichts bedeuten, keinen Nutzen haben oder mir gar nicht gefallen, hab ich jetzt ausgemistet und drei große Stapel gebildet, bei denen ich mir noch überlegen muss, was ich mit denen jetzt am Besten mach.
Jedenfalls fielen mir dabei auch drei Bände von Exterminator 17 in die Hände. Und eigentlich hab ich schon überlegt, ob ich die nicht auch weggebe. Ich mein… der Comic ist verstörend, die Handlung findet wohl erst im dritten Band der Trilogie statt und genau den hab ich nicht. Will auch gar nicht wissen, wie viel der heute wohl kostet. 2008 waren es 44 Euro
!
Letztendlich hab ich ihn wieder zurück gestellt. Ich geb ihm noch ein paar Jahre. Vll. bin ich ja doch irgendwann reif dafür.
Für Knorkator musste ich auch erst 27 werden, um ein Faible für diese Musik zu bekommen.
Das Bild der Affen, die sich jeweils Augen, Nase oder Ohren zuhalten, dürften ja jedem ein Begriff sein
Ich wollte sowas mit Dingen darstellen, die man auf dem Bau braucht. Auf die Idee gebracht hat mich die tolle Schweißerbrille, die ich schon lange haben wollte (um damit meine Fliegerbrille zu komplettieren)
Die Unschärfe, oder auch Weichzeichnung, kommt von der schwarzen Strumpfhose, die ich dem Objekt übergestülpt hatte. Der Bearbeitungseffekt ist dem “Sin City Look” zuzuschreiben.
Eigenlob stinkt ja, aber ich steh voll auf das Ergebnis.
Heute Nachmittag war etwas Zeit, um mich mal wieder meinen eigenen Dingen zu widmen und so nahm ich ein Projekt in Angriff, dass ich schon so lange machen wollte. Das Ergebnis werde ich nachher auch zeigen, sofern ihr es nicht schon überall woanders gesehen habt, denn darum geht es jetzt: den Veröffentlichungswahnsinn.
Zuerst habe ich zwei Profilbilder geändert auf Facebook und StudiVZ. Da habe ich sogar noch das ganze Bild hochgeladen, weil ich das Einzelbild nicht einfach so stehen lassen wollte. Dabei neige ich dort 1. zu verstörenden Profilbildern und 2. weiß ich nicht mal, warum ich dort überhaupt noch bin.
Facebook fast schon das gleiche, obwohl ich da noch ein klein bisschen mehr soziale Kontakte pflege.
Dann Flickr und es dort noch gleich diversen Groups zugeordnet, obwohl ich glaube, dass dort ohnehin immer die gleichen Personen drin sind.
Anschließend noch auf DeviantArt, da wollte ich nur die “ernsten” Bilder hochladen. Doch wofür hab ich dann mein (immer noch im Aufbau befindliches) Portfolio? Und was ist mir hier?
Außerdem hab ich es dann noch in Google+ hochgeladen, welches mein momentan präferiertes Netzwerk ist, da es mir so unglaublichen Informationsmehrgehalt bietet.
Habt ihr mitgezählt? Das sind 7 verschieden Plattformen. Das ist doch bescheuert!
Wie kann man sein Bild bekannt machen, ohne alles mit der gleichen Information zu fluten und am Ende gar den Überblick zu verlieren?
Erkenntnis 1: roten Lippenstift aufzutragen ist echt nicht einfach. Man braucht wohl immer so einen speziellen Konturenstift, damit es nicht ausgefressen oder übergemalt aussieht. Speziell bei rotem Lippenstift
Erkenntnis 2: eine schwarze Strumpfhose, die über das Objektiv gezogen und deren Maschen mithilfe eines umspannenden Haargummis schön auseinandergezogen wurden, ist ein prima Weichzeichner.
Traurigerweise finde ich partout nicht mehr, wo ich diesen wunderbaren Tipp gelesen habe. Ich bin derjenigen/demjenigen aber äußerst dankbar. Ich weiß nur noch, dass es im Zusammenhang mit der analogen Fotografie war.
Was so aus einem Kern werden kann 
Die braunen Stellen kamen von Trauermücken, die zum Glück kein Problem mehr sind. Den Umzug in einen größeren Topf hat er anscheinend auch positiv aufgenommen. Bin gespannt, wann die ersten Früchte kommen. Und ob sie überhaupt kommen

Man sollte keine Kirschen über seinem Zeichenblatt essen. Natürlich hats beim draufbeißen schön gespritzt und jetzt ist alles gesprenkelt.
Glück im Unglück: Schön an den Zeichnungen vorbei
Dies ist einer der Momente, in denen ich mir nichts mehr wünsche, als meine Zeit im Weltraum, fernab der Erde mit der Erforschung fremder Welten zu verbringen.
Oder einfach mal dem Nachthimmel folgen zu können und das Band der Milchstraße “entlangzuwandern” *seufz*
Dies ist einer der Gründe, warum ich so gern in Rostock lebe:

Erkennt ihr es?
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