Erwachsen
Unschärfe als Stilmittel ist ja derzeit echt in und ich finde, gerade weil man nicht alles gestochen scharf sieht, wird manches Foto zu einem echten Hingucker. Dieses Foto ist auf der gestrigen Firmenweihnachtsfeier entstanden. Find das total cool. Auch wenn sich jetzt nicht mehr leugnen lässt, dass ich mit 26 nun doch in der Welt der Erwachsenen angekommen bin. Zumindest äußerlich
Was man bei richtig tiefen Tiefs machen kann
Mit Robert Enkes Tod ist die Krankheit Depression derzeit etwas mehr in den Fokus geraten. Und auch wenn ich die Art und Weise, wie darüber geredet, wie das Thema angegangen wird, nicht benicken kann, finde ich, dass ein Auseinandersetzen damit unerlässlich ist.
Da ich persönlichen Bezug zum Thema hab ,möchte ich gern darüber schreiben, wie man sich einen Tag, an dem man ganz alleine ist, schön machen kann. Ohne die ganze Zeit grübeln im Bett zu liegen und sich in sich selbst hineinzusteigern.
Ihr könnt mir gern helfen diese Liste zu vervollständigen
- Aufstehen!
- Schön duschen gehen. (Baden deshalb nicht, weil das zu lange dauert und man in Verlegenheit kommt die Gedanken wieder und wieder kreisen zu lassen)
- was “schnelles” kochen. Statt immer wieder zum Kühlschrank zu tigern und die Tür zu öffnen/schließen etwas kochen, dass nicht Unmengen an Zeit verschlinkt. Nudeln mit Tomatensauce eignet sich hervorragend *mampf* Warum der Fokus auf schnell? In solchen Situationen hat man meist keinen Nerv sich noch ewig mit Kleinigkeiten zu beschäftigen. Anders sieht es natürlich aus, wenn man ein absoluter Genussmensch ist und sich damit was gutes tut.
- Nicht in den gleichen Ecken hocken. Mein Notebook steht gerade auf ner umgedrehten Bierkiste (nicht selbst ausgetrunken
*disclaimer* ) und ich sitz auf dem Boden davor. Aber nur grad, weil ich will mich ja ablenken. Auf der Kiste ist ein strategisch günstiger Punkt um den nächsten Punkt zu realisieren
- Livestreamradio mit einem guten Musikmix. Hier laufen ständig 80er abwechselnd mit neuzeitlicher Musik. Das muntert auf. Hab letztens festgestellt, dass meine Playlist auf dem mp3-plaxer durchaus als “depressiv” bezeichnet werden kann: ruhig, sehnsüchtig, fordernd, anklagend usw. Also das heute mal nicht 
- Rausgehen wäre noch ein Tipp. Als potenzielle Ziele stehen in HRO gerade der Weihnachtsmarkt zur Verfügung. Dann noch der Zoo, der botanische Garten und die Kunsthalle wäre ganz sicher auch einen Exkurs wert. Super Idee übrigens, ich schau mal, wie ich dahin komme.
Dann wollte ich heute noch ein paar Figuren anmalen, die ich beim letzten Mal aus Bastelton geformt habe.
Was würdet ihr noch machen?
Weiße Weihnacht
Hallo,
ich freue mich sehr, dass ich heute hier in Latitas Blog einen Gastbeitrag posten darf. Lange habe ich überlegt, was ich denn schreiben könnte. Bei meinen Recherchen zum Thema Weihnachten bin ich auf folgenden Artikel aufmerksam geworden und habe mich dazu entschlossen, statt eines „eigenen“ Beitrages, diesen Artikel hier zu posten. Ich finde, dieses Thema hat jede Menge mehr Aufmerksamkeit verdient, als ich mit einem „eigenen Beitrag“ je verdienen könnte und ich wünsche mir, dass dieser Artikel an niemandem, der hier liest, spurlos vorbei geht.
Stille Nacht, gewalttätige Nacht
Heiligabend und die Festtage sind Anlass für Familien-Streitigkeiten, die bisweilen mit offener Aggression enden. Alkohol ist dabei nicht selten im Spiel. Deshalb kommt eine nüchterne «weiße Weihnacht» in Mode.
Horst Cerni wird den Heiligen Abend des Jahres 1974 nie vergessen. Der damals junge Polizeikommissar wurde Zeuge eines besonders grausigen Familiendramas im hessischen Korbach: Nachdem ein Familienvater, der in Trennung von seiner Frau lebte, seine sechsjährige Tochter mit Schlaftabletten betäubt hatte, schnitt er ihr die Pulsadern auf. Als Cerni eintraf, war das Mädchen bereits tot. Ein schlimmer Ritualmord sei das gewesen, sagt der pensionierte Kriminaloberrat heute.
Mord und Totschlag zum Fest der Liebe. 2007 stritten sich am zweiten Weihnachtstag im Frankfurter Stadtteil Riederwald ein 54-Jähriger und seine 22-Jährige Tochter. Nachdem der Vater mehrmals auf die junge Frau eingestochen hatte, übergoss er sie mit einer brennbaren Flüssigkeit und versuchte, sie anzuzünden. In München brachte ein Mann seinen Sohn und danach sich selbst um, während die Polizei im nordrhein-westfälischen Kreis Mettmann an Weihnachten im vergangenen Jahr insgesamt zwölf Mal wegen brutaler häuslicher Gewalt gerufen wurde. Einige der männlichen Schläger sagten, sie hätten sich durch ihre Frauen provoziert gefühlt.
«Das kann auch nerven»
«Die Menschen müssen sich darüber im Klaren sein, dass Weihnachten zu Hause eine besondere Situation ist», sagt Cerni. Die Familie verbringe dann einen längeren Zeitraum zusammen auf engerem Raum. «Völlig klar, dass das auch nerven kann. Das ist der gleiche Effekt wie im Urlaub oder bei Leuten, die in Rente gehen», ist er überzeugt. Seit der Polizeibeamte pensioniert ist, arbeitet er ehrenamtlich für die Opferhilfeorganisation «Weißer Ring». Exakte Zahlen oder eine Statistik zu häuslicher Gewalt an Weihnachten liege dem «Weißen Ring» allerdings nicht vor.
Auch das Polizeipräsidium in Frankfurt am Main führt keine Statistik. Aus der Erfahrung heraus sei allen Polizeibeamten aber bewusst, dass es in dieser Zeit vermehrt zu «partnerschaftlichen Auseinandersetzungen» komme. Das verstärke sich besonders, wenn kräftig Alkohol getrunken werde. Ein Mann aus Nordrhein-Westfalen hatte seine eigene Mutter mit einem Küchenmesser und 3,4 Promille im Blut bedroht.Mit persönlichem Scheitern umgehen
«Alkohol ist ein typisches Verdrängungsinstrument an Weihnachten», erklärt Götz Mundle von den Oberbergkliniken. An Weihnachten werde vielen Menschen bewusst, was im zu Ende gehenden Jahr alles nicht geklappt hat und wo Enttäuschungen seien. «Die Ursache einer Krise liegt also nicht an dem Fest Weihnachten, sondern in der Frage, ob es gelingt, eine gewisse Balance im Alltag hinzukriegen.» Dazu gehöre auch, mit dem persönlichen Scheitern umzugehen, sagt der Psychotherapeut.Am meisten litten unter dem Alkoholkonsum in der Familie die Kinder, ist Frank Lindemann von der Kampagne «Weiße Weihnacht» überzeugt. 2,65 Millionen Kinder und Jugendliche wüchsen hierzulande mit alkoholkranken Eltern auf. «Dieses Thema wird viel zu sehr verharmlost. Für mich gehört Alkohol ins Betäubungsmittelgesetz», sagt Lindemann. Dazu gehöre auch, die Werbung für alkoholische Getränke umgehend zu verbieten. «Wir müssen den Alkoholkonsum in Deutschland dringend senken», fordert er.
Symbolischer Vertrag über Abstinenz
Dazu kann man auf der Webseite von «Weiße Weihnacht» einen symbolischen Vertrag schließen, in dem man sich verpflichtet, über die Weihnachtstage keinen Alkohol zu trinken.
Auch die Bundesdrogenbeauftragte Sabine Bätzing (SPD) unterstützt die Kampagne und hat bereits einen «Weiße-Weihnacht-Vertrag» unterschrieben. Natürlich ließen sich alkoholabhängige Eltern durch so eine Aktion nicht vom Trinken abhalten. «Es geht darum, Vorbild für seine Kinder zu sein», sagt Lindemann.
Bätzing fordert Eltern auf, ihrem Beispiel zu folgen. Bätzing sagte, die Erwachsenen sollten sich ihre Vorbildfunktion öfter bewusst machen. «Das gilt besonders für die Weihnachtsfeiertage, wo die Familie zusammen ist.» Der Kampagne «Weiße Weihnacht», die Bätzing unterstützt, gehe es um ein stärkeres Bewusstsein für einen maßvollen und verantwortungsbewussten Umgang mit Alkohol, sagte die Drogenbeauftragte. Niemandem solle das Glas Wein oder Bier verleidet werden. Doch müsse sich jeder gelegentlich fragen, ob er auf Alkohol auch verzichten könne.Drei Tage lang keinen Tropfen
Die Kampagne «Weiße Weihnacht» kommt aus Schweden. Über 11.000 Schweden unterzeichneten erstmals 2007 eine Selbstverpflichtung, während der drei Weihnachtsfeiertage keinen Alkohol zu trinken, darunter auch die schwedische Gesundheitsministerin Maria Larsson.
In diesem Jahr beteiligen sich auch Norwegen, die Schweiz und Deutschland. In Deutschland ruft der Bund für drogenfreie Erziehung zum Alkoholverzicht auf. Die Aktion wird von weiteren Organisationen unterstützt. Ziel ist besonders der Schutz von Kindern und Jugendlichen vor dem Alkoholkonsum der Erwachsenen, auch dem ihrer eigenen Eltern.(Martin Meuthen, epd, 18. Dezember 2008)
Quelle: www.netzeitung.de
Ich wünsche Euch allen ein schönes Weihnachtsfest!
Herzliche Grüße aus Kiel,
von Bea
(www.MyBea.de)
Oli Chang – Are you that woman?
Ein Ohrwurm, der mir nicht mehr aus dem Kopf geht
via Nerdcore
something to read #3
Mal wieder ein paar Links, die mich in der vergangenen Zeit beschäftigt haben:
Artikel: Das Schweigen der Lemmata – Zusammenfassung der Relevanz-Diskussion in der Wikipedia
Foto: Faszinierende Langzeitbelichtungen
via Kwerfeldein (Browserfruits von heute)
Foto: altgediente Schauspieler in bekannten Rollen fotografiert
via Kwerfeldein (Browserfruits von heute)
Ich frag mich, ob es nur mir so geht, aber sobald ich ein Bild von Tom Cruise sehe, läuft mir ein gruseliger Schauer über den Rücken. Der Mann ist absolut unheimlich
Foto: Pferdefotografie von Wojtek Kwiatkowski
auch via Kwerfeldein aus den heutigen Browserfruits
- absolut begeisternde Fotos
Artikel: Du darfst den Hammer kaufen, aber einen Nagel damit einschlagen darfst du nicht neues vom Urheberunrechtswahnsinn
Beitrag: Sido aka Goethe – Sido findet den eigenen Vergleich mit Goethe absolut berechtigt. aha
Artikel: Wenn du geschwiegen hättest, Hollywood Von Kinderschändern, Prominenten und dem Sumpf der Doppelmoral
Beitrag: Simon vs David – ein sarkastischer Kampf um ein Minimum an Wertschätzung für Websklaven
Projekt 52: Groß und Klein
Projekt 52: Schmutzig
Ich bin mal gespannt, ob ich es schaffe alle Bilder noch rechtzeitig bis Ende des Jahres abzuarbeiten. Es ist gar nicht mal so, dass mir das Projekt langweilig geworden wäre. Ich habs einfach nicht hingekriegt. Dieses Jahr hatte mal wieder seine Höhen und Tiefen, nur dass die Höhen und Tiefen extreme Gefälle aufwiesen.
Nun aber zum Bild. Es zeigt eine Art Flur eines verwilderten Hauses in Campusnähe zur FH Stralsund. Die “Tapeten” sind naturbewuchert. Näher ran hab ich mich nicht getraut, weil da lose Kabel rumhingen. Da war bestimmt kein Strom mehr drauf, aber es war mir dann doch zu gefährlich
something to read #2
Fun – Balls 2
Kleines Spielchen, bei dem man Kreise viertelt, sobald man mit der Maus drüber fährt. Hat keinen Sinn, aber ist trotzdem cool. Auch interessant das Spiel “Boxspin”. Dabei muss man ein Feld voller Kreise mit verschiedenen Farben zu einem Feld voller Kreise einer Farbe “umpolen”
Foto – Liu Bolin – the invisible Man
Er bemalt sich und seine Kleidung dergestaltig, dass er fast völlig mit dem Hintergrund verschmilzt. Auf mind. einem Bild musste ich suchen
Lyrik – Seitensprung
Ich glaube ich hab das Gedicht mal beim stöbern über lieblnk.de gefunden. Hab das Gefühl für einen Disclaimer
aber ich lass das einfach mal so stehen. Finde es nicht schlecht.
Foto – Freedom Pt. 5
Erinnert mich irgendwie an die Krombacher Werbung. Insgesamt vermittelt es eine sehr schöne, klare Stimmung. Die Blautöne gefallen mir sehr.
Foto – ohne Titel, aber von Thonk
Wann immer ich das Bild sehe, muss ich an Dranse (bei Wittstock) denken. Wat ne schöne Zeit..
something to read #1
Derzeit voll populär und für mich wirklich interessant, sind die Linkbeiträge, die viele Blogger so gern veröffentlichen. Udo Vetter vom Lawblog macht das schon ganz lange so und ich find da jedes mal fast die ganze Liste lesenswert.
Weil ich ja nun auch sehr viel lese, mir vieles speichere und aufheben will, so ein einfach gespeicherte Link aber eigentlich nur verloren ist, möchte ich das hier auch einführen.
Aber nicht einfach nur den Link hinklatschen, sondern nach Möglichkeit auch ein paar Worte dazu sagen.
Den Anfang machen heute nur zwei Links:
Schlaflos in Cornwall – Der Wachhalterekord des Tony Wright
Tony Wrights Experimente zum Schlafentzug gehen ja nun schon über eine ganze Weile. Ich frage mich ernsthaft, warum nicht ein einziger der ganzen angeschriebenen Wissenschaftler Interesse für ihn und seine Theorien bekundet.
Grace Kelly
Ein Wikipedia-Artikel zu einer herausragenden Persönlichkeit.
Was ich “lustig” finde ist, dass sie den Fürsten erst nicht treffen möchte, ihn am Ende aber heiratet
Wie das Leben manchmal so spielt…







Schön dass du auf meine Seite gefunden hast :) Mein Name ist Evelyn oder Eve, im Netz aber nur als Latita anzutreffen. Dies ist ein Blog bevorzugt über mich und alles was mich interessiert.
Falls du sofort viel mehr wissen willst, gibt es an dieser Stelle ein ausführlicheres '




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