Kunst: Albrecht Dürer

So, wie schon angekündigt möchte ich einige Worte zu Albrecht Dürer verlieren.
Vor einigen Tagen hat meine Mutti mir Seiten meiner alten Kunstunterrichthefter gescannt und geschickt, weil ich mich ja verstärkt dem Thema Kunst widmen möchte und daher einige Theorie (wieder)erlernen will. Unter anderem fand ich dabei eine gelöste Aufgabe zu einem Werk Dürers, dazu später aber mehr.

Albrecht Dürer wurde im Mai 1471 in Nürnberg geboren (Tod: April 1528), als drittes von später insgesamt 18 Kindern. Er war ein sehr vielseitiger Mann. Von seinem Vater lernte er das Goldschmiedehandwerk und befasste sich später auch mit dem Kupferstich sowie dem Holzschnitt.
Er war als Maler, Grafiker und Kunsttheoretiker tätig. Doch das ist nicht alles.
Er befasste sich in seinen drei veröffentlichten Büchern über Geometrie, Befestigungskunst und menschliche Proportionen auch mit den theoretischen Grundlagen der Kunst und ging dabei insbesondere in der darstellenden Geometrie bis an die Grenzen der damals bekannten Mathematik.

Eine nette Übersicht seiner Werke ist übrigens hier zu finden.
Worauf ich aber im Besonderen hinaus wollte ist die Kohlezeichnung seiner Mutter von 1514.
Wir bekamen damals in der 9. oder 10.Klasse den Auftrag dieses Bild abzuzeichnen und seine Mutter in einem von uns gewählten Umfeld darzustellen. Ist mir heute ein bisschen peinlich, aber ich habe sie als leichtes Mädchen zeigen wollen. Vor dem Hintergrund: “Albrecht Dürer jun. beschrieb seine Mutter als eine emsige Kirchgängerin[…]”* scheint mir das ein wenig unangebracht. War/Ist nun aber geschehen. Hier mein Bild.

* Quellen:
Wikipedia: Albrecht Dürer

TU Freiburg: Dürer und die mathematischen Aspekte
Kunstunterricht.de: Bildertafel Albrecht Dürer

Ps.: Mein Kunstlehrer sagte immer: Ein Auge zu den Kindern, eins zum Kochtopf. Böse, aber bei 18 Kindern nicht abwegig 😀

4 Comments

  1. Hey, Latita, das ist aber interessant, was du hier über Albrect Dürer schreibst und über deine Erfahrung als Schülerin im Kunstunterricht erzählst. Übrigens, dein Bild von der Mutter von Dürer ist super… Warum hast du dich eigentlich für Informatik entschieden? Du scheinst ein Talent in Malerei zu sein… 🙂

  2. @joao ich habs ja schon beim Chat geschrieben, will hier aber auch nicht die Antwort schuldig bleiben *g*
    Mein Problem ist, dass ich mich schnell entmutigen lasse. Wenn was nicht in einer von mir geforderten Zeit klappt lass ich es. Verliere die Lust und meine Motivation. Ich bin wohl mein größter Kritiker. Außerdem ist das Können großen Schwankungen ausgesetzt. Es braucht eine richtige Mischung aus “soll” , “will” und “was überhaupt?”. Ergo: Ich kann alles, aber nicht richtig *gg*

    Informatik habe ich deshalb gewählt, weil ich gern alles selber können will. Ich finde kein (Buch)Programm, dass meinen Anforderungen entspricht oder kostet zu viel? Schreib ich mir halt selber eins. 🙂 Und der Mangel einer zur Ausbildung passenden Arbeitsstelle.

  3. :clown: 😀 😆 :yes: 😛 :genauso: :yeah: das ist gut

  4. ursula says:

    ….
    ……..suche gerade nach motiven für “frauen ohne grenzen”

    ……..sooo ein guter gedanken!!!!!!!!!

    ………bringt mich auf eine neue spur……….

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