Eve Green

It's not easy being green

Ich will nicht

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Ich will morgen oder sonstwann keinen Vortrag halten müssen. Auch nicht über mein Lieblingsthema: Bücher.
Manche Dinge bedürfen keiner Worte. Manche Dinge muss man einfach machen.

Ich will nicht reden müssen. Will. Einfach. Nicht.

10 responses to “Ich will nicht”

  1. Tux2000 says:

    Tststs …

    Was ist das Problem?

    Lampenfieber? Dagegen hilft Omas Trick ganz wunderbar: Stell Dir vor, Deine Zuhörer säßen alle nackt vor Dir. (OK, bei manchen Leuten wünscht man sich eher 10 Lagen Klamotten — diese Leute darfst Du gerne aus dem Bild rauslassen.)

    Das Thema ist es nach Deinen eigenen Worten wohl nicht. Da kannst Du aus dem Stehgreif vermutlich stundenlange Vorträge halten.

    Der eigentliche Vortrag? Du hast doch wohl ein paar Spickzettel mit Stichworten für den Vortrag, oder?

    Publikum? Siehe Lampenfieber.

    Prüfungssituation? Nochmal siehe Lampenfieber.

    Angst, rot zu werden? Keine Sorge, die knallrote Birne hält höchstens zwei Minuten an, dann bist Du drin und vergißt dabei völlig, rot zu bleiben. Und die zwei Minuten kannst Du mit einem lockeren Spruch überbrücken. So in der Richtung “Damit ich eure ungeteilte Aufmerksamkeit habe, werde ich jetzt erst einmal knallrot. [Kunstpause] Danke!”

    Oder rechnest Du mit größeren Mengen an A…löchern beim Vortrag? Einfach mal das Selbstbewußtsein aus der Tasche holen und die Leute auffordern, sich entweder zu zivilisiert zu benehmen oder den Raum sofort zu verlassen. Wenn Du nicht “Herr im Ring” bist, bitte den Leiter der Veranstaltung, für Ruhe zu sorgen bzw. die Leute rauszuwerfen.

    Hab ich erwähnt, dass ich Vorträge auch nicht mag und nach allen Regeln der Kunst vermeide? Letztlich ist so ein Vortrag aber nur eine Frage der Technik, und die kann man lernen.

    Tux2000

  2. Evelyn says:

    Danke Tux :love:

    Letztendlich sind es drei Dinge, die ich nicht mag:

    Im Mittelpunkt stehen; über Dinge sprechen, wenn kaum jemand wirklich interessiert zuhören wird und Bewertungsdruck.

    Meine Deutschlehrerin ist eine ganz nette und auch großzügige Person. Es ist eher, dass ich mich mit dem, was ich von mir preisgebe (es geht um ein beliebiges Buch unserer Wahl) ja der allgemeinen Meinung stellen muss. Wird es langweilig sein? Zu trivial? In welche Ecke stellt es mich?

    Während der Zeit wird in der Klasse wohl Ruhe herrschen. Allerdings ist eben auch die Frage, wer davon überhaupt genug Interesse aufbringen wird. Ich “verschwende” mich nicht gern. Von einigen (hab mich auf Facebook auch ausgelassen) kam schon die Rückmeldung, dass sie sehr wohl daran interessiert seien, was mich dann direkt zum nächsten Punkt bringt:

    Ich mag nicht im Mittelpunkt des allgemeinen Interesses stehen.

    Bisher liefen mündliche Prüfungen eigentlich immer recht bis sehr gut. Ich muss mich nur erst Mal überwinden. Es hat vorhin mehr als 2h gebraucht bis ich mich überhaupt durchringen konnte die Notizen anzufangen. Dann hat es sogar Spaß gemacht und werde den geballten Redeschwall nachher gleich einer unbeteiligten Person auslassen ^^

    Der Trick mit der Vorstellungskraft ist sehr lustig 😀 Die Frage ist aber, ob man nicht anfängt zu starren und vergisst, was man sagen wollte 😆

    Das Angst vorm Rot werden ist gar nicht mal so schlimm. Es werden sogar gestandene Männer rot, und das zu völlig unsinnigen Anlässen. Und da sich dann auch keiner daran aufhält, ist das nicht mehr so schlimm.
    Der Spruch ist allerdings schön schlagfertig *g* vielleicht stolpert ja mal ein Hilfesuchender über deinen Rat und kann seinen Vortrag damit wunderbar einleiten 🙂

    Ps.: Das vorgestellte Buch wird Niemalsland von Neil Gaiman sein

  3. Blogs aus Mecklenburg-Vorpommern im Wikio-Ranking November 2011 | world wide Brandenburg says:

    […] 32. thinkaholic.net (Greifswald/5760) 33. Antifaschistische Aktion Greifswald(Greifwald/5903) 34. Latita`s Life (Rostock/5926) 35. Rote Hilfe Greifswald (Greifswald/6031) 36. Tanneneck (6520) 37. Rostock Sailing […]

  4. Anette says:

    Ich hab früher Vorträge auch gehasst, weil ich einfach immer viel zu nervös war. Mein ganzer Köper zitterte ununterbrochen und ich konnte absolut nix dagegen machen 🙁 Aber desto öfter ich einen Vortrag gehalten habe, desto ruhiger wurde ich. Wie heißt es denn so schön? ” Übung macht den Meister” 🙂 Ich wünsch dir jedenfalls viel Erfolg bei deinem Vortrag. Liebe Grüße Anette

  5. Tux2000 says:

    > Es ist eher, dass ich mich mit dem, was ich von mir preisgebe (es geht um ein beliebiges Buch unserer Wahl) ja der allgemeinen Meinung stellen muss.

    “Bleib zu Haus / Schließ dich gut ein / So wirst du immer ganz sicher und geborgen sein / Doch wenn du / Das Leben suchst / Dann mußt du raus …” (Draußen ist es wirklich heiß, Peter Maffay, Carambolage, 1984)

    Der eine Vortrag wird kaum Einfluß auf Dein weiteres Leben haben – wie fast jeder Vortrag. Sieh ihn als Übung, einen Vortrag zu halten.

    > Wird es langweilig sein? Zu trivial?

    Das liegt an Dir. Willst Du einen langweiligen, trivialen Vortrag halten? Dann mach 10 Seiten A4 eng beschrieben mit einer langatmigen Inhaltsangabe in bestem Beamtendeutsch fertig, die Du dann ohne jede Betonung runterleierst. Ich garantiere Dir, dass Du spätestens nach Seite 3 rausfliegst.

    Pick Dir raus, was Dir Spaß macht, was Dich bewegt, oder schlicht, was Dir auffällt. Konzentrier Dich darauf, halt Dich daran fest.

    > In welche Ecke stellt es mich?

    In welche Ecke läßt Du Dich schubsen? Läufst Du schon freiwillig in die Ecke? Und wie lange willst Du da bleiben?

    > Während der Zeit wird in der Klasse wohl Ruhe herrschen. Allerdings ist eben auch die Frage, wer davon überhaupt genug Interesse aufbringen wird.

    Das hängt am Vortrag. Nicht nur, aber auch. Irgendwelche Eierköppe würden wahrscheinlich auch dann noch gelangweilt in der Nase popeln, wenn direkt vor ihrer Nase ein UFO landet.

    > Ich “verschwende” mich nicht gern.

    Nachvollziehbar. Andererseits: Ein Vortrag mit freier Themenwahl ist eine saugeile Gelegenheit, Vortragstechniken auszuprobieren. Ob das Thema beim Publikum ankommt oder stumpf an ihnen vorbei geht ist eigentlich völlig egal, denn Du hast Gelegenheit, Deine Techniken zu verbessern, gratis und mit Publikum. Du hast schon gewonnen, bevor Du den Mund aufmachst.

    Was das “Verschwenden” angeht: Einige meiner Kollegen “verschwenden”, zerstören jeden Tag sehr wertvolle Produkte, in die viele andere Leute viel Arbeit gesteckt haben. Sie arbeiten in der Qualitätskontrolle. Und ihre Arbeit sorgt dafür, dass unsere Produkte niemanden umbringen.

    > Ich mag nicht im Mittelpunkt des allgemeinen Interesses stehen.

    Und da ist der wunde Punkt. Die graue Maus möchte grau bleiben, nur nicht auffallen, nur nicht angreifbar machen. Auch das kann ich sehr gut nachvollziehen, denn genau damit hab ich mich auch sehr, sehr viele Jahre rumgeschlagen. Ich hatte und habe immer noch viele Punkte, an denen ich angreifbar bin. Aber mittlerweile ist mir ein etwas dickerer Pelz gewachsen, und ich bin mir meiner Stärken viel mehr bewußt. Also zeige ich meine starke Seite und ignoriere die kleineren Stiche.

    > Der Trick mit der Vorstellungskraft ist sehr lustig. Die Frage ist aber, ob man nicht anfängt zu starren und vergisst, was man sagen wollte.

    Der Trick ist für die ersten 10 Sekunden, damit Du Dich traust, den Mund aufzumachen. Und für den Einstieg ins Thema hast Du einen (nicht 10!) ausformulierten Satz auf Deinem Spickzettel/Karteikarte, mit dem Du anfängst. Danach hangelst Du Dich von Stichwort zu Stichwort.

    > Das vorgestellte Buch wird Niemalsland von Neil Gaiman sein.

    Kenne ich nicht, ist auch nicht ganz meine Richtung. Aber allein das, was ich mir mit zwei Minuten Google zusammengesucht habe, verspricht mehr als genug Material für zwei bis drei Vorträge. Und Möglichkeiten ohne Ende.

    U-Bahn London. Hey, das gibt einen genialen Einstieg! Ich würde mir das Kursbuch des örtlichen Nahverkehrs oder der DB ausleihen und damit den Vortrag anfangen. “Ich möchte Euch heute etwas über U-Bahnen erzählen.” Kursbuch hochhalten. Kunstpause, bis auch der letzte Idiot das Kursbuch als solches erkannt hat, und langsam Panik im Publikum entsteht. “Huch, das war das falsche Buch.” Niemalsland aus einer Tasche oder unter dem Tisch hervorzaubern. Der Rest liegt an Dir …

    Tux2000

  6. Anette says:

    Na erzähl mal…wie lief denn dein Vortrag? 🙂

  7. Evelyn says:

    Ich danke euch sehr für eure Anteilnahme :love:

    Zusammenfassend: es war schlimm.

    Ich stand eine Weile vor der Klasse, bevor ich beginnen konnte, da die Lehrerin noch was in ihr Klassenbuch einzutragen hatte. So konnte sich die Nervosität etwas legen.
    Hab den Vortrag damit begonnen (vor mir gab es noch einen anderen Vortrag), dass ich jetzt über das Buch Niemalsland reden möchte und mit dem Geständnis angefangen, dass ich erst nicht so recht wusste, wie man 15min über ein Buch reden kann, ohne alles verraten zu haben. So konnte ich dann auch zum Inhalt des Vortrages wechseln und loslegen.
    Ich hab frei und klar und deutlich gesprochen. Und weil meine Stimme recht leise ist (hab mir trotzdem Mühe gegeben lauter zu sein ^^), war die Klasse auch still.

    Das Buch war für die meisten nicht so interessant und letztendlich hätte ich vll. doch nicht zuerst die Protagonisten vorstellen, sondern erst was von der Handlung erzählen sollen. So war es stellenweise vll. etwas verwirrend.

    Ich glaube, der Vortrag war unglaublich langweilig, jedenfalls fand ich mich selbst langweilig. Ich kann so gut spannend erzählen, wie ich auch Witze lustig erzählen kann. Nämlich gar nicht.

    Ich mein, es gab einige, die haben wirklich konzentriert zugehört. Und es kamen danach auch sinnvolle Fragen.

    Aber irgendwie war ich danach trotzdem am Boden zerstört.

  8. Tux2000 says:

    “Hinterher ist man immer klüger.” Das muß ich mir wohl vorwerfen lassen. Aber so ganz unkommentiert kann ich das nicht stehen lassen.

    > Ich stand eine Weile vor der Klasse, bevor ich beginnen konnte, da die Lehrerin noch was in ihr Klassenbuch einzutragen hatte. So konnte sich die Nervosität etwas legen.

    Wie will ich das werten? Entweder ist das absolut unhöflich, die Vortragende so zu ignorieren, oder bewußt und gezielt eingesetzt, um Dir Zeit zu geben, ruhig zu werden.

    > Hab den Vortrag damit begonnen (vor mir gab es noch einen anderen Vortrag), dass ich jetzt über das Buch Niemalsland reden möchte

    Keinen Mut gehabt, frech anzufangen?

    > und mit dem Geständnis angefangen, dass ich erst nicht so recht wusste, …

    *stöhn!*

    Selbst wenn das wirklich so ist, fang einen Vortrag nicht mit “ich weiß, ich bin Scheiße, aber haut mich bitte nicht so doll” an. Das kannst Du einer guten Freundin vor dem Vortrag zuflüstern, wenn Du es unbedingt loswerden willst. Aber so hast Du Dich gleich selbst in die Ecke gestellt und noch jedem einen Sack Steine in die Hand gedrückt.

    Du hast (hoffentlich) einiges an Arbeit investiert, um zu einem EXPERTEN für das Thema zu werden. Dann trittst Du aber nicht als Expertin auf, sondern wie ein Vorschulkind, das mit der Hand in der Keksdose erwischt wurde.

    Zu einem Vortrag gehört auch immer etwas Schauspielerei. Natürlich bist Du Dir über das Thema zu 100% sicher, und natürlich bist Du zu mindestens 100% überzeugt, dass das, was Du erzählst, 100% richtig ist. Mit 5% gewinnst Du keinen Blumentopf. Wie es beim Vortrag in Dir aussieht, ist etwas völlig anderes, aber nach außen muß die Mindestens-100%-Sicherheit kommen.

    > … wie man 15min über ein Buch reden kann, …

    Ich vermisse ein “nur” in dem Satz. Du offenbar nicht.

    > ohne alles verraten zu haben.

    In 15 Minuten kannst Du über einen Roman mit 350 Seiten Inhalt kaum die Inhaltsangabe vortragen.

    > So konnte ich dann auch zum Inhalt des Vortrages wechseln und loslegen.

    An der Stelle hast Du Dein Publikum bereits überzeugt, dass die nächsten 15 Minuten der Inbegriff der Inkompetenz und Langeweile sein werden.

    > Ich hab frei und klar und deutlich gesprochen. Und weil meine Stimme recht leise ist (hab mir trotzdem Mühe gegeben lauter zu sein ^^ ), war die Klasse auch still.

    Eigentlich würde ich Dir recht geben, ein etwas leiserer Vortrag sorgt relativ schnell für Ruhe im Raum. Aber – bewußt böse formuliert – war Dein Publikum nach der einleitenden Katastrophe wohl eher im Tiefschlaf.

    > Das Buch war für die meisten nicht so interessant

    Dein Publikum kennt das Buch mit hoher Wahrscheinlichkeit gar nicht. Schließlich hast Du nicht die Nummer 1 irgendeiner Bestseller-Liste (*hust* Harry Potter *hust* Der Schwarm *hust*) ausgesucht.

    Das Problem liegt woanders:

    (Ich spring mal etwas weiter)

    > Ich glaube, der Vortrag war unglaublich langweilig, jedenfalls fand ich mich selbst langweilig.

    Warum? Warst Du einfach nur schlecht drauf? Oder hat Dich das Buch nicht begeistert? Zu einem Thema, das mir emotional komplett am A… vorbeigeht, kann ich nicht viel sagen. Frag mich nach etwas, das mich begeistert oder das ich abgrundtief hasse, und ich rede stundenlang. Bzw. habe genug Stoff, um 15 Minuten Vortrag locker zu füllen.

    Um bei Büchern zu bleiben. Es gibt Bücher, die kann man nicht aus der Hand legen, die muß man an einem Stück lesen, auch wenn man sich anschließend nach nur 2 Stunden Schlaf zur Arbeit schleppen muß. Das ist der einfachste Fall.

    Auch noch leicht sind Bücher, bei denen man sich zwingen muß, nach den ersten paar Seiten weiter zu lesen. Sei es, dass der Autor sich in endlosen langweiligen Beschreibungen ergießt, oder eine dermaßen wirre und unverständliche Welt aufbaut, das man überhaupt keinen Zugang findet. Da wird aus dem Vortrag dann ein Verriß, in dem man das Buch zerfetzt und am Autor kein gutes Haar läßt.

    Dann gibt es aber auch noch Bücher, bei denen man sich bis zur letzten Seite einfach nur fragt, wann es losgeht. Textlich gut, aber inhaltlich flach wie ein Brett, keine Ideen, einfach nur Durchschnitt. Dazu etwas vorzutragen ist richtig schwer.

    Ich hatte nach der kurzen Recherche eigentlich den Eindruck, dass Niemalsland mindestens interessant ist, vielleicht sogar ein Schlafräuber. Aber anscheinend war es für Dich eher der letzte Fall.

    > Ich kann so gut spannend erzählen, wie ich auch Witze lustig erzählen kann. Nämlich gar nicht.

    Was war denn die Aufgabe? Buch nacherzählen oder Buch vorstellen?

    “Buch nacherzählen” nennt man Inhaltsangabe und erledigt man im schulischen Umfeld in aller Regel schriftlich.

    “Buch vorstellen” heißt entweder, Werbung für das Buch zu machen oder es als größtes Übel für die Menschheit in den Giftschrank zu verbannen.

    > Ich mein, es gab einige, die haben wirklich konzentriert zugehört.

    Also hast Du Dein Publikum wenigstens nicht bis zum Koma gelangweilt. 😉

    > Und es kamen danach auch sinnvolle Fragen.

    Von den Strebern, die Angst vor der 1- und erst recht vor der 2+ haben?

    (wieder zurück)

    > und letztendlich hätte ich vll. doch nicht zuerst die Protagonisten vorstellen, sondern erst was von der Handlung erzählen sollen.

    Bei einem Rahmen von 15 Minuten hast Du nur Zeit für eines von beiden. Entweder erschlägst Du die Handlung ganz grob in ein bis zwei Minuten und konzentrierst Dich dann auf eine wichtige Figur, ihre Eigenschaften, ihre Entwicklung; oder aber Du stellst ganz kurz zwei oder drei der Hauptfiguren vor und schilderst dann die Handlung. Was Du wählst, hängt sehr davon ab, wie das Buch geschrieben ist.

    > So war es stellenweise vll. etwas verwirrend.

    Das klingt so, als hättest Du selbst keinen sauberen Plan für Deinen Vortrag gehabt.

    (und noch ein Sprung vor zum Ende)

    > Aber irgendwie war ich danach trotzdem am Boden zerstört.

    Das wundert mich nicht. Du hast Dir auch alle Mühe gegeben, Dir selbst in den Fuß zu schießen.

    Allerdings muß ich auch sagen, dass die Kunst, einen Vortrag zu halten, in der Schule praktisch nicht gelehrt wird. Und das ist richtig übel.

    Ich hab mit im Studium ein Wahlpflichtsemester dazu “gegönnt”, das hat schon einiges gebracht. Den letzten Feinschliff gab es dann bei meinem ersten Arbeitgeber in Form einer intensiven Schulung, in der einem nicht zuletzt jede Menge Unsinn aus der Schule wieder mühsam abgewöhnt wurde.

    Dazu gehören so nette Daumenfaktoren wie “nicht mehr als fünf bis sieben Punkte auf einer Folie”, “fünf bis zehn Minuten pro Folie”, “mit der Hauptaussage anfangen und dann in Details gehen”. Gerade der letzte Punkt kann einem den Hintern retten, wenn man mal einen Vortrag von 30 Minuten auf 5 Minuten kürzen muß – man läßt einfach die Detail-Folien aus, notfalls legt man nur eine einzige Folie mit der Zusammenfassung auf.

    Mit dem 15-Minuten-Rahmen hast Du also drei, maximal vier Inhaltsfolien, eine “Hallo”-Folie vorweg und eine “Danke, noch Fragen?”-Folie hinterher. Du kannst also drei bis vier große Themen im Vortrag haben, und zu jedem der Themen fünf bis sieben Punkte / Aussagen machen.

    Die Folien mußt Du noch nicht einmal zeigen, Du kannst auch die “Folien” auf Karteikarten schreiben/drucken und als Spickzettel benutzen.

    Tux2000

  9. Anette says:

    Hey Tux2000 du sollst hier bestimmt keinen Vortrag halten! Hättest dich ruhig kürzer fassen können! 🙂

  10. Latita says:

    Och, ich finde es schön, wenn man sich so viel Mühe mit mir gibt 🙂
    Ich muss nur überlegen, was ich darauf antworte. Recht hat er ja :X

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