Category Archives: Latita’s Life

Lustige Schriftarten für MS Word

Dass man in der ersten Klasse sehr viele Vorgaben hinsichtlich der notwendigen Materialien kriegt, fand ich ok. Das Schreiben usw. soll ja erlernt werden und die Blätter dazu passen.
Jetzt ist Johann aber in der 5.Klasse und es gibt immernoch so viele Vorgaben, dass mich das echt annervt. Aus meiner Schulzeit kann ich mich daran überhaupt nicht erinnern.

Die Schule hat ein eigenes Hausaufgabenheft entwickelt. Das haben Schüler und Lehrer gemeinsam getan und sie sind (zurecht) sehr stolz darauf. Darum ist die Verwendung des 3,5€ kostenden Heftes auch obligatorisch.
Problem an der Sache: auch wir haben ein selbst erstelltes Hausaufgabenheft, auf das wir sehr stolz sind. Johann ist jetzt also der einzige Junge seiner Klasse, der ein anderes benutzt und ich finde, da wurde schon recht viel Druck auf ihn ausgeübt.
Cool: Johann hat sich durchgesetzt. 🙂 Er findet seinen Timer nämlich obercool. Ist ja klar, wir haben ihn zusammen entwickelt.

Dann die Hefter. Dadurch, dass die Grundschule so strenge Farbvorgaben in den Heftern hatte, haben wir einen Berg Plastehefter zu Hause, den man über die Jahre erst mal abarbeiten müsste. (Bei uns hat ab der 4. Klasse schon kein Hahn mehr danach gekräht, wie die Hefter aussehen müssen). Die neue Schule möchte aber unbedingt Papphefter. Weil man da die Blätter andersherum einlegen könne.
Bisher waren die Hefter immer so organisiert, dass das älteste unten war, jetzt soll das älteste aber oben sein. Ja meine Güte, kriegt man mit den Plasteheftern auch hin. Die Diskussion darüber ist wohl aber noch nicht beendet *grr*

Heute dann also bitte computergenerierte, farbige Deckblätter für (erst mal) ein Fach.
Farbig kann unser Drucker nicht, aber es gibt ja coole Schriftarten im Outline Format und davon haben wir uns ein paar ausgesucht.

Geographie (um das Fach ging es) hat einen Knochenschrift bekommen:

Die Schrift heißt Serpents

Für Schulgarten (hat sich das Kind alleine ausgesucht 🙂 ) haben wir auch gleich eins gemacht, da gab es nämlich auch eine tolle Schrift

Die Schrift heißt 101 In my Yard

Hoodiejacke im Minecraft-Stil

Diese Jacke wird des Kindes neues Lieblingsstück, sagt er. Was schöneres kann man seiner Mutter, glaube ich, nicht sagen 🙂

Das Schnittmuster ist von einer Kaufjacke grob abgenommen und dann noch mal überarbeitet. Ich habe sowohl die Ärmel asymmetriert (und damit komplett neu konstruiert) (d.h. beim Armausschnitt ist es für eine gute Passform notwendig, dass der vordere Bogen kürzer ist, als der hintere. Denn als Mensch hat man seine Arme ja öfter nach vorne gestreckt) als auch die Kaputze komplett neu gezeichnet sowie den Ausschnitt.

Johann steht nach wie vor total auf Minecraft und grün und schwarz stehen ihm auch hervorragend. Das auf seiner Brust ist ein Slime.

Auf dem Rücken hat er einen stilisierten Creeper. Sein Liebling unter allen Geschöpfen

Damit passt die Jacke wunderbar zum Tshirt, das wir beide schon mal gemeinsam nähten. (Johann hat hierbei gut 70% selbst gemacht 🙂 )

Dass die Jacke so schön gefüttert ist, liegt an der sehr guten Beschreibung für die PowPowJuna, nach der ich mir vor kurzem selbst eine Jacke nähte. Gelerntes also gleich angewandt 🙂

Und zu guter letzt: Das Kind wünschte sich Reißverschlüsse an den Taschen. Vor kurzem hab ich Endlosreißverschlüsse für mich entdeckt, die aber nur in blau. Damit man die nicht so sieht, habe ich sie unter Paspeln versteckt. Das istgar nicht so schwer und auch hier kommt man klar, wenn man schon mal eine PowPowJuna genäht hat 🙂

Zu guter Letzt noch Lessons Learned; was ich ändern würde:

  • Die Ärmel sind einen Tick zu kurz. Beim nächsten Mal verlängere ich den Hauptärmel noch etwas. Die Länge von 6cm für das Bündchen finde ich ganz gut
  • Wenn man eine Kordel einzieht, empfiehlt sich ein kompletter Tunnel, dann hätte Johann auf dem ersten Bild keine grünen Augenränder
  • Die Ösen unbedingt mit einer festen Zwischenschicht befestigen. Ich hatte zuerst nur Vlies angebügelt und dann die Ösen so auf den Stoff gehämmert. “Zum Glück” fielen sie ab, nachdem ich fertig war. Jetzt habe ich veganes Leder dahinter gesteppt und neue Ösen eimgeschlagen. Sieht man zum Glück nur, wenn man nah herangeht.
  • Die Tascheneingriffe ruhig noch etwas größer machen. 11cm hören sich zwar viel an, und Johann kriegt seine Hände auch okay durch aber so zwei/drei cm mehr wären vorteilhafter

Pflaumenbaumvermehrung

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Unseren schönen Zwetschgenbaum hats beim Sturm gespalten. Obs ein Blitz war oder “nur” der Wind war lässt sich nicht sagen; nun ist er nur noch halb so groß. Und dabei waren dieses Jahr endlich mal wieder richtig viele schöne Pflaumen dran :'(
In meiner Verzweiflung starte ich ein Experiment und habe zwei Äste in Kattoffeln gesteckt und eingegraben. Mal sehen ob es vll was hilft. Bei Rosen soll es zumindest funktionieren.

#parentinggoals

Eigentlich wollte ich dem Kind (9) nur kurz den Unterschied zwischen grafischen Betriebssystemen und Kommandozeilen-Betriebssystemen erklären und dabei sind wir über künstliche Intelligenz bei der Frage nach dem Bewusstsein und was Leben ausmacht gelandet und endeten dann bei der Frage nach der Seele und wo sie nach dem Tod hingeht.

Nachdem nun sein Kopf raucht die Fragen in Kurzform auch mal hier:

  • Wann IST man?
  • Was macht etwas Lebendiges aus?
  • Kann eine Maschine leben? Was müsste erfüllt sein, damit man es Leben nennt?
  • Würde ich mein Gehirn exakt nachbauen, mit allen darin enthaltenen Informationen und den Verknüpfungen untereinander; wäre mein Bewusstsein gedoppelt?
  • Wenn nein, wohnt dem Körper eine Seele inne?
  • Wo geht sie nach dem Tode hin?

Kröte

Wir fanden heute eine Kröte im Garten 🙂 Sie war vermutlich auf dem Weg zum Wasser, scheiterte jedoch an den Zäunen der Gartenanlage. Wir haben sie daher zum nahegelegenen Weiher getragen und sie hat es ohne Angst hingenommen.

kroete

Traubenhyazinthe

Die Zierde eines jeden Frühlingsgartens ist die Traubenhyazinthe. Obwohl ebenfalls eine Zwiebelpflanze, ist sie den Wühlmäusen noch nicht zum Opfer gefallen.

traubenhyazinthe

Ich merke mit diesen Fotos wieder, dass ich meine Kamera viel zu selten in die Hand nehme. Ich fotografiere an sich sehr gerne und ganz besonders Pflanzen, die ja an sich ein dankbares, weil meist stillhaltendes Motiv sind. Ich sollte mich einfach öfter mal daran erinnern.