Eve Green

It's not easy being green

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Einzeller sind intelligent

Vor einer Weile bin ich durch Zufall auf einen tollen Blog gestoßen.
Die Seite grauezelle.net ist vielleicht mehreren von Euch ein Begriff, dort kann man sein Wissen in levelbasiertes kniffeligen Runden testen.

Dieser Seite ist auch ein Blog angeschlossen, der Grauezelle Wissensblog, auf dem immer mal wieder spannende Wissenswertigkeiten präsentiert werden.
So wie heute, in dem ausführlich über die Anpassbarkeit und Intelligenz von Einzellern berichtet wird.

Der dort beschriebene Physarum-Forscher Nakagaki (Japaner) kam durch diverse Untersuchungen an Einzellern zu dem Schluss, dass diese Intelligenz besitzen und stößt damit auf großen… Widerstand. Sicher sogar Entrüstung. Anders als in Japan sind wir restlichen Menschen doch stark darauf geprägt, dass nur Menschen wirklich intelligent sein können.
Das erinnert mich auch gleich wieder an Frank Schätzings Roman “Der Schwarm”, in dem die Menschheit von einem Schwarm intelligenter Einzeller für ihr Handeln zur Rechenschaft gezogen wird. Am Ende des Buches wird die Verwirrung beschrieben, die diese Erkenntnis besonders auch unter religiösen Menschen auslöst. Der Mensch, erschaffen worden um über diese Erde zu herrschen, niemand der ihm gleichkommt.

Interessantes Thema zum Nachdenken finde ich.

Internetnutzung in Deutschland

Ich schätze, dieser Beitrag ist was für Statistik-Fans 🙂 : Ich wurde gestern über 3sat auf den neuen (N)Onliner Atlas 2008 aufmerksam. Dieser Atlas listet offensichtlich jedes Jahr Zahlen zur Verbreitung und Nutzung des Internet. Im Web sind die Ergebnisse sogar frei ersichtlich, Details kann man sich in Form eines PDFs herunter laden.

Hier ein paar Ergebnisse davon (ich zitiere jetzt einmal aus den zentralen Ergebnissen):

  • Zwei Drittel der Deutschen sind mittlerweile online.
  • Die Frauen-Männer-Schere nimmt wieder zu, das bedeutet, es sind 72% der Männer, aber nur 58% der Frauen im Web unterwegs.
  • Die Internetnutzung nimmt in allen Altersgruppen zu, bei den über 40jährigen ist der meiste Zuwachs zu verzeichnen.
  • 65% aller Nutzer sind mittlerweile mit einem Breitband-Produkt im Netz unterwegs.
  • Verteilt auf die Bundesländer hat Berlin den höchsten Onliner-Anteil mit 70%, das Saarland den niedrigsten mit knapp 59%.

Ganz interessant, finde ich. Und gibt auch Hinweise für Programmierer und Designer, wie sie in Zukunft Webseiten gestalten bzw. optimieren sollten. Bin ja gespannt, wann es auch mal wieder Zahlen für Österreich geben wird 🙂 .

Ach ja, und wer sich für ältere Ergebnisse interessiert: Die Ausgaben von 2001 bis 2007 sind ebenfalls im Netz ersichtlich.

Firefox 3

Jetzt ist es soweit, Firefox 3 ist seit ein paar Tagen als finale Version erhältlich … Wie ich bereits geschrieben habe, hat Mozilla einen sogenannten “Download Day 2008” propagiert, an dem ich eigentlich teilnehmen wollte. Das ging aber gründlich in die Hose, erst war die deutsche Version nicht verfügbar, dann erkannte die Webseite zwar, dass ich die neue Version für Mac OS X herunterladen wollte, der Link hat aber nicht funktioniert – und dann hab ich es aufgegeben, mein Download-Versprechen einzulösen zu wollen …

Firefox Download-Seite

Auf der englischen Wikipedia findet man bereits einige Infos zu Firefox 3 – Dort steht auch, dass die Probleme mit der Webseite wieder mal mit einem übermäßigen Ansturm auf die Webserver entstanden sind und dass deswegen die Webseite zwischenzeitlich überhaupt nicht verfügbar war … Mmmh, solche Dinge bin ich ja gewöhnt, das stört mich weniger.

Was mich allerdings mehr stört, ist die Tatsache, dass dieses Releasedatum offensichtlich ziemlich krampfhaft eingehalten werden musste – anders sind jedenfalls die vielen kleinen und größeren Probleme, die in den entsprechenden Gougle Groops als Feedback zurückgemeldet werden, nicht zu erklären.

Interessant ist auch die Tatsache, dass Firefox erstmals abhängig vom benutzten Betriebssystem unterschiedlich aussehen wird (Abbildungen der einzelnen Themes sind ebenfalls in der englischen Wikipedia zu finden) Ob mir das gefällt, weiß ich noch nicht, muss ich gestehen, der Screenshot für Mac OS X jedenfalls wirft mich sprichwörtlich nicht vom Hocker 😀 …

Ich gestehe, dass ich neugierig bin auf den neuen Firefox, aber ein paar Dinge halten mich derzeit (noch) von der Installation zurück:

  • Verfügbarkeit meiner Add-Ons – Möchte einmal erleben, dass nach einem größeren Update auch die bisher verwendeten und liebgewonnenen Add-Ons anstandslos laufen, das war beim Wechsel auf 2.0 nicht viel anders.
  • Darstellung der Webseiten – Mag sein, dass ich mich da in einer Grauzone bewege, aber ehe ich nicht die ersten Berichte in einem meiner Internet-Magazine lese, wie gut sich FF 3 jetzt mit der Darstellung bewegt, werde ich noch warten.
  • .1-Regel – Mangels eines besseren Namens nenne ich das jetzt mal für mich so 😉 . Aber es ist sicherlich sinnvoll, noch ein wenig zu warten, bis die ersten Bugfixing-Versionen nachgeschoben werden, um bereits weiter oben zitierte Fehler auszumerzen …

Tanken mit dem Gartenschlauch

Eben hab ich auf MSN einen Artikel über eine Antriebsstudie eines japanischen Unternehmens gelesen.
Das Auto wird über Wasser und Luft betrieben. Wie das möglich ist, erklärt der Nissan Fan Blog schon ein wenig.
Einen etwas auführlicheren Artikel dazu gibt es in englischer Sprache auf TechOn

Meine Meinung: Absolut unterstützenswert. Ich hoffe es findet sich ein ausreichend bekannter großer Automobilkonzern, der die Idee unterstützt und weiterentwickelt.
Angesprochen wurde im Fan Blog, dass mehr Energie verbraucht wird, als tatsächlich genutzt werden kann. Wäre ja  sonst auch ein Perpetuum Mobile. Aber eigentlich ist es doch wurst, oder?

Urlaub

Hallo meine Lieben,

es ist ja schon seit ein paar Tagen still und es werden sicher noch ein paar hinzukommen.
Mich hat irgendwie eine Krise gepackt.
Ich möchte schreiben, aber ich kann mich nicht aufraffen.

Eigentlich hätte ich einen Urlaub nötig. So komplett mal raus aus dem Alltag irgendwo ins Ausland (kenn ja alles nicht) und neue Sachen entdecken. Denn diese Lustlosigkeit… Handlungsunfähigkeit erstreckt sich auch bis ins Real Life. *seufz*

Alles blöd grad.
Körperlich gehts mir gut ^^ und auch so kann ich nicht klagen, würde ich mich nur nich grad ausgebrannt fühlen.

Mehrere IE-Versionen auf einem Rechner

Ein altes und leidiges Problem mit dem IE ist es, dass man normalerweise nur eine einzige Version von ihm auf einem Windows-Rechner installiert haben kann. Vor einigen Jahren kam aber bereits ein kleines Tool heraus, was dem genervten Designer Abhilfe versprach – Multiple IEs.

Nachdem das Tool aber schon seit einiger Zeit kein Update mehr erfahren hat, läuft es nur unter Windows XP, Vista-Nutzer schauen da durch die Finger …

Durch Zufall bin ich jetzt aber auf ein ähnliches Tool gestoßen, dass sowohl unter XP als auch unter Vista läuft: IETester.

IETester Screenshot

Das Programm befindet sich zwar erst im Alpha-Entwicklungsstadium, enthält aber bereits die Möglichkeit, die erste Beta-Version von IE8 in den Test miteinzubeziehen. Der Entwickler schreibt außerdem, dass als Mindestvoraussetzung bereits IE7 installiert sein muss.

Fazit: Ein interessantes Tool, welches ich sicher im Auge behalten werde – denn der nächste IE-Browser erscheint bestimmt und IE7 ist nicht mehr bei Multiple IEs enthalten.

Alles können, aber nichts richtig

Wenn ich so in mich hineinhorche finde ich, dass ich ein kluger Kopf bin ^_^ Und sicherlich wäre ich in dem, was ich so tue auch recht bis richtig gut, wenn… tja wenn das Wörtchen “wenn” nicht wär.
Eine meiner schlechtesten Eigenschaften ist meine Unstetigkeit. Ich fang hundert Sachen an, die mich alle richtig doll interessieren, bringe aber nichts davon zu Ende. Ich denke da nur mal an mein Buchprogramm, das schon lange keine neuen Bücher mehr bekommen hat (eingepflegt) und noch diverse Tools auf Umsetzung warten. Unsere Clanseite, die auch noch ein paar Gimmicks bräuchte…. usw.
Ich will vieles, aber kümmer mich nicht

Nun bin ich schon wieder Feuer und Flamme für eine neue Idee: Ich will ein Buch schreiben. So einen fast typischen Groschenroman. Ihr glaubt gar nicht wie kitschig ich sein kann, auch wenn ich nach außen hin gar nicht so rüberkomme und bin… eigentlich. Im tiefsten Inneren meines Kopfes gibt es aber eine kleine Kitschfabrik und die hat derzeit ihre Produktion aufgenommen. Einen wohlformulierten Handlungsfaden gibt es auch schon (in meinem Kopf) und nun überlege ich, ob ich ihn zu “Papier” bringe. Richtig ausformuliert, recherchiert und mehr als nur eine Kurzgeschichte umfassend.

Lohnt sich das überhaupt? Reich kann man damit nicht werden, was mich nicht stört. Allerdings würde ich mich nicht getrauen das Buch unter meinem richtigen Namen zu veröffentlichen. Vielleicht ist es mir sogar so peinlich, dass ich es mir nicht mal getraue hier bekannt zu machen ^^ (Sag ja, bin nicht so der Kitschtyp)
Würde dass dann überhaupt ein Verlag abnehmen? Was mach ich, wenn ich den “Wälzer” hier liegen hab, und niemand interessiert sich dafür?

Blogsoftware Teil 1: Einführung

Seit ihrer “Erfindung” Mitte der 90er Jahre haben Blogs einen ungeahnten Boom erlebt. Waren es 1997 noch rund 100 Blogs, so vermeldete Technorati im April 2007 über 70 Millionen Blogs weltweit.

Auch an der eingesetzten Technik hat sich einiges verändert. Derzeit liegt WordPress als Blogsoftware sehr weit vorn (Quelle: Peruns Weblog), doch gibt es noch Alternativen. WordPress und drei ausgesuchten anderen Blogsystemen wollen wir daher in der nächsten Zeit ein wenig näher auf den Leib rücken. Es werden Punkte wie Installation, Einrichtung, Schreiben, Verwalten und Veränderungsmöglichkeiten beleuchtet und am Ende gibt es eine ganz subjektive Einschätzung über das getestete Programm.
Diese Einschätzung wird auch für uns interessant, sind Ascari und ich doch WordPress-verwöhnt und eingeschworen. Ein Blick über den Tellerrand lohnt sich aber allemal.

RSS-Feeds dynamisch erstellen

Was braucht es, um einen RSS-Feed dynamisch zu erstellen? Na, auf jeden Fall weniger als es aussieht 🙂 .

1) Man muss den Feed von der Hauptseite verlinken, damit der Browser erkennt, dass überhaupt ein Feed vorliegt, den der User abonnieren kann – hier beispielsweise ein RSS 2.0-Feed (Entsprechend muss man das natürlich für die anderen RSS-Versionen oder für Atom anpassen):

<link rel="alternate" type="application/rss+xml" 
  title="RSS 2.0" href="feed.php" />

2) Das Erstellen der XML-Datei anhand der RSS-Kritierien selbst. Diese sind auf den Webseiten des W3C-Konsortiums in den Docs ausführlich beschrieben, egal ob Atom- oder RSS-Spezifikation, ein Blick in die Sample Files lohnt auf jeden Fall, um einen schnellen Überblick zu bekommen, wie so eine RSS-Datei aussehen kann.

Hier beispielsweise ein Auszug, wie die XML-Datei für RSS 2.0 aussehen kann:

<?xml version="1.0"?>
<rss version="2.0">
  <channel>
    <title>Scripting News</title>
    <link>http://www.scripting.com/</link>
    <description>A weblog about scripting and stuff like
      that.</description>
    <item>
      <description>With any luck we should have one or two
        more days of namespaces stuff here on Scripting
        News. It feels like it's winding down.</description>
      <pubDate>Mon, 30 Sep 2002 01:56:02 GMT</pubDate>
      <guid>http://scriptingnews.userland.com/
        backissues/2002/09/29#When:6:56:02PM</guid>
    </item>
    ...
    <item>
      <description>I think we solved the problem, have
        reached a consensus, and will be ready to move
        forward shortly.</description>
      <pubDate>Mon, 30 Sep 2002 01:56:02 GMT</pubDate>
      <guid>http://scriptingnews.userland.com/
        backissues/2002/09/29#When:6:56:02PM</guid>
    </item>
  </channel>
</rss>

3) Im Code muss man dann eigentlich nur noch ausprogrammieren, dass die Skriptsprache diese RSS-Datei erstellt. Ein gutes Tutorial, wie das gehen kann, gibt es auf webwicked.com mittels PHP und MySQL.

4) Als allerletztes sollte man nicht darauf vergessen, seinen Feed validieren zu lassen! Analog zum HTML- oder CSS-Validator analysiert dieser Validator die fertige XML-Datei auf Fehler und hilft damit, Fehler, die einem beim Programmieren unterlaufen sind, zu entdecken. Einen allerletzten Test sollte man schlussendlich im Browser bzw. in einem Feedreader durchführen, um entsprechende XML-Tags zu kontrollieren und im Zweifelsfall zu ändern.