Gelesen:latita am 01 Feb 2006 - 01:15
Gestern ging ich so mit meinem Freund einkaufen, als mir am Grabbeltisch bei Citti ein Buch sofort ins Auge stach *immernochwehtut* *lach*
Es nennt sich Otherland – Stadt der goldenen Schatten von Tad Williams. Ich musste es gleich kaufen. Ich hatte es mir vor langer Zeit mal aus der Bücherei in Wolgast ausgeliehen konnte es aber nicht zu Ende lesen und seit dem geisterte mir die Geschichte im Kopf herum.
ich kann ja mal zitieren was als Beschreibng steht:Otherland – ein virtuelles Universum, in dem die Phantasie Realität wird. Erschaffen von einer geheimnisvollen Gralsbruderschaft, mit dem Ziel, Unsterblichkeit zu erlangen. Nur wenige wissen, welche Ausmaße das Netz bereits erreicht hat. Und nur wenige erkennen die tödliche Gefar….Na ja, viel sagt das nicht aus… finde ich. Also noch mal mit meinen Worten… jedenfalls bis dahin, wo ich bis jetzt schon gelesen hab:
es gibt ein neues Internet, in das man sich völlig einklinken kann. Man bekommt einen Helm auf, hängt sich in irgendwelche Seile und versinkt mit allen Sinnen in die virtuelle Welt. Dort kann man sich ungehindert bwegen, Sachen erleben, schmecken und riechen. Sogar fühlen. Ist klar, dass viele süchtig werden. Die Kinder fangen schon früh an, den Umgang damit zu lernen und müssen dementsprechend mit zwei Welten aufwachsen… und dürfen nicht vergessen, wo überhaupt der Unterschied besteht.
Erlich gesagt, genauso empfinde ich heute auch schon das Internet. Vieles ähnelt sich, bzw kann man auch heute schon finden… Nur dass es natürlich eine krassere Erfahrung ist, wenn man mit allen Sinnen eintaucht.
Das Buch ist an einigen Stellen sowieso bissel krass… na mal sehen wies noch wird. Ich meine, manche Seiten im Netz sind ja auch schon krass.
Momentan, wird abwechselnd von der Erlebnissen dreier unterschiedlicher Leute berichtet: einem Soldaten mitten im ersten Weltkrieg (einem Briten), der in den Wirren des Krieges verrückt geworden zu sein scheint, da er Sachen sieht und erlebt, die normalerweise nicht da sein dürften. einem 14 Jährigen Jungen, der fast ausschließlich im Netz lebt und fast völlig mit seinen Online-Rollenspiel verschmolzen ist. Dies findet jedoch ein jähes Ende, als seine Figur getötet wird, als er mitten im Spiel abgelenkt wird, weil er durch einen Riss im Spiel, oder wo auch immer, eine goldene Stadt erblickt, die realer nicht sein könnte…
Und, Renie, einer 24/25 Jährigen Dozentin an einer Technischen Hochschule, deren fast netzsüchtiger Bruder auf einmal im Koma versinkt. Und sie versucht halt herauszufinden warum. Denn an einen Zufall bzw Unfall kann sie nicht glauben, und es gibt genug Anzeichen, dass dies auch nicht der Fall ist…
So viel mer weiß ich bis jetzt noch nicht. Aber es ist sehr spannend, mal sehen wies weiter geht. Das Buch lohnt sich ja endlich mal. 990 Seiten für 9,95Euro… find ich gut… (ich lese ziemlich schnell, von daher sind dünnere Bücehr rausgemschmissenes Geld… finde ich.. muss man immer so schnell ein neues kaufen) den ganzen Beitrag lesen… »