Vergiss Eclipse, nimm NetBeans
Lange hab ich gesucht und immer wieder verworfen: Einen Editor, der alle Funktionalitäten bietet, die man zur Webentwicklung braucht. Unter anderem hab ich es mit Eclipse pobiert. Eclipse ist schon recht gut, aber ich hab es nie hinbekommen, das der Aptana Sync Manager auch funktioniert. So war das Bearbeiten von Dateien live per FTP auf einem Server nicht möglich. Und neben einklappbaren Funktionen ist das für mich unerlässlich.
Mit NetBeans wurde ich jetzt endlich fündig. Es gibt ein Plugin namens Remote File System und im folgenden will ich beschreiben, wie man es installiert und nutzt. Beschreiben deshalb, weil ich selbst noch mal googlen musste.
Plugin installieren:
-> Plugin herunterladen und das Archiv entpacken
-> NetBeans starten und unter “Tools” -> “Plugins” in den Reiter “Downloaded” wechseln

-> anschließend wählt man alle nbm-Dateien aus dem Archiv aus und klickt auf install. Nach der Installation ist das Plugin sogleich aktiviert und man kann beginnen sein Projekt einzbinden.
Projektverwaltung per FTP
Zuerst klickt man in NetBeans auf “File” -> “New Project” und wählt aus der Liste an Projekt-Kategorien “PHP” aus. Im rechten Teil des geteilten Fensters sieht man dann eine Liste und wählt dort “PHP Application from Remote Server” aus. Anschließend klickt man auf “Next“.

Im folgenden Fenster gibt man unter “ProjectName” den Namen des Projektes an, dass man bearbeiten möchte. Das kann ein frei gewählter Name sein.

Im letzten Fenster mit den ganzen Einstellmöglichkeiten kommt man nun endlich zur eigentlichen Verbindung auf den FTP-Server.
“Project URL” ist der Link, unter dem das Projekt nachher online aufgerufen wird. z.B. “http://www.latita.de…” Richtig toll dabei finde ich, dass hier bei der Eingabe geschaut wird, ob der Link gültig ist.
“Remote Connection” beinhaltet die gespeicherten Verbindungseinstellungen zum Server. Beim ersten Mal muss man hier auf “Manage” klicken und kann anschließend Host Name, User Name und Password eingeben. Dazu das “Initial Directory“, welches bei mir “/html/” heißt, bei manchen z.b. “httpdocs”.
“Upload Directoy” beinhaltet das Verzeichnis, in dem die ganzen Projektdaten liegen
Das wars schon. Anschließend werden alle Dateien importiert und man kann direkt loslegen. So geil!

4 Kommentare zu “Vergiss Eclipse, nimm NetBeans”
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Schön dass du auf meine Seite gefunden hast :) Mein Name ist Evelyn oder Eve, im Netz aber nur als Latita anzutreffen. Dies ist ein Blog bevorzugt über mich und alles was mich interessiert.
Falls du sofort viel mehr wissen willst, gibt es an dieser Stelle ein ausführlicheres '




© 2012 |
am 17 Jan 2011 um 11:17 Dirk von Rostock-Blogs
Danke für den Tipp.
ich habe ebenfalls lange nach einer derartigen Erweiterung für den Editor gesucht, aber nichts gefunden. Und die “großen” Programme machen so etwas ja zum Teil, liefern dafür aber meistens keinen schönen Code. Also blieb immer nur das speichern und via FTP-Programm hochladen. Dass das jetzt ein Ende hat, finde ich super. Nochmals Danke.
am 17 Jan 2011 um 12:25 Evelyn
Hallo Dirk
Inzwischen bin ich wieder bei Eclipse gelandet, weil ich mit dem Netbeansplugin nicht so recht klar kam. Ich bin der Sache nicht weiter auf den Grund gegangen aber irgendwann wurden meine Änderungen am Projekt nicht mehr ordentlich hochgeladen und es gab Fehlermeldungen.
In Eclipse ist die FTP-Verbindung überraschenderweise aber auch recht einfach: http://www.latita.de/2010/10/dateizugriff-per-ftp-in-eclipse/
am 18 Jan 2011 um 10:13 Dirk von Rostock-Blogs
Hi Evelyn,
mmh, mit Elipse habe ich noch nicht gearbeitet. Aber wenn das Plugin nicht mehr macht, was es soll, ist das ja auch blöd. Daher danke für den Tipp mit Eclipse. Ich werde mir das auch mal anschauen.
am 16 Feb 2011 um 22:14 Latita's Life » » Notepad++
[...] ist im Laufe der Zeit ja direkt eine kleine Serie draus geworden. Ich testete Netbeans, Eclipse, Komodo und nun [...]