Die Kiemenhaare verfärben sich bei Aufregung ins Dunkelrote.
Eben war Fütterungszeit und so bekamen sie jeder einen Rotwurm (ne Art Regenwurm). Und sowohl beim Quetzal, als auch bei Cthulhu haben sich die Kiemenhaare satt rot verfärbt. Beim Albino leuchtend rot, beim dunklen blutrot. Ich glaube Quetzal hat sogar einen roten Kopf gekriegt 😡
Auf Rat des Beraters im Zoogeschäft bekam jetzt jeder einen; eigentlich wurden sie gestern früh zuletzt gefüttert. Ich denke in dem Zusammenhang muss ich mir auch keine Gedanken machen, dass der dunkle grad einen halben verschlungen hat und die andere Hälfte auch gar nicht mehr wollte. Hälfte, weil er sich ohnehin extrem schwer mit dem Wurm getan hat.
Quetzal (Albino) dagegen war total verfressen. Nicht nur, dass er seinem ersten Wurm einen schnellen und gnädigen Tod geschenkt hat, er war sogar hinter Cthulhus Wurm her.
Die überbleibende Hälfte des zweiten Wurms hat er zwar nicht mehr runterbekommen, das hält ihn aber nicht davon ab, ständig an ihm rumzunagen.
Mal weiter beobachten. Um den dunklen mache ich mir gerade ein bisschen Sorgen. Offenbar hat er es schwerer mit der Eingewöhnung. Sowohl an sein neues Heim, als auch an seinen neuen Gefährten. Sie waren zuvor in unterschiedlichen Aquarien, hatten aber wenigstens die gleiche Größe.
Ps.: ich kann grad gewisse Ähnlichkeiten zwischen Johann und “seinem” Axolotl beobachten. Johann quakt grad wie ein Süchtiger nach den heute gebackenen Schokokeksen und Quetzal kann es einfach nicht lassen am Wurm rumzuschnappen.