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Meld

Ab und an kommt es vor, dass man Dateiinhalte vergleichen muss. Unter Windows hätte man dann WinMerger oder WinDiff.
Meld ist ein großartiges Tool für Ubuntu, finde ich. Zumal man Änderungen der einen Seite auf der anderen gleich wirksam machen kann. Auch drei Dateien gleichzeit könnte man miteinander vergleichen.

Datensicherheit 1 – Verschlüsseltes System

ein Gastbeitrag von Heiko Finzel.

Über mich

Hallo,

Vorweg möchte ich kurz etwas zu meiner Person sagen.
Mein Name ist Heiko. Ich bin 26 Jahre alt und komme aus einem kleinen, verträumten Nest in Bamberger Umgebung. Da ich schon früh meine Leidenschaft für Computer und Programmierung entdeckt habe, habe ich mein Hobby quasi zum Beruf gemacht und bin derzeit sowohl Anwendungsentwickler als auch Systemadministrator in einem namhaften Rechenzentrum.
Von diesem Blog habe ich direkt durch Evelyn erfahren, die ich in unserer gemeinsamen Schulzeit sehr zu schätzen gelernt habe. Und so möchte ich nun auch ihren Blog bereichern.

Vorwort

Gerade im Zeitalter des mobile computing ist das Thema Datensicherheit so relevant wie nie. Beinahe jeder ist heute mit einem Note- oder Netbook unterwegs und natürlich möchte man seine wichtigsten Daten da immer dabei wissen. Nicht selten wird man dabei von einem mulmigen Gefühl begleitet, was ist wenn einem das Notebook gestohlen wird oder man es einfach verliert? Möglicherweise befinden sich sogar sicherheitsrelevante Firmendaten auf dem Gerät, die unter keinen Umständen in die falschen Hände geraten dürfen…

Nun finden sich im Internet Unmengen Verschlüsselungstools und auch Howtos, die beschreiben wie man seine Daten auf einfache Weise schützen kann. Betreibt man aber ein Windows und ein Linux System auf demselben Rechner und möchte beide Systemplatten verschlüsseln stößt man schnell auf einige Komplikationen. Stichwort Bootloader. Aus diesem Grund habe ich mich entschlossen, meine Erfahrungen in diesem Artikel für alle zugänglich zu machen.

Das Szenario

Ein Windows 7 und ein Ubuntu 10.10 sollen auf derselben Festplatte auf verschlüsselten Systempartitionen liegen. Beide sollen sich noch eine weitere, ebenfalls verschlüsselte Datenpartition teilen. Continue reading

Grub 1.5 braucht ewig zum laden

Seit dem Upgrade auf 9.10 haut bei dem Rechner so einiges nicht mehr hin. Aber zu einer Neuinstallation bin ich noch nicht gekommen.
Seit kurzem braucht der Rechner aber mind. 30min, bevor er überhaupt Grub geladen hat.

Jetzt las ich in einem Forum, dass es bei dem einen daran lag, dass “Raid” im Bios aktiviert war.

Ich komm nicht mal mehr ins Bios! oO

Hat jemand Lösungsvorschläge? :X

Ubuntu 9.10 und kein Sound

Viele haben derzeit das Problem, dass sie nach einem Upgrade von 9.04 auf 9.10 keinen Ton mehr haben. So ging es auch mir. Die Eingabe von

cat /proc/asound/cards

lieferte mir zwar zwei Soundkarten zurück (auf der Grafikkarte ist ein Soundchip?), aber in den Audioeinstellungen wurde mir nur ein “Dummy”-Sound angezeigt und die Hardwareliste war leer.
Zur Lösung gibt es drei verschiedene Stellen, die ich alle durchprobiert hab. Was nun wirklich die Lösung war, kann ich nicht eindeutig beantworten. Nach zig Installationen verschiedener Dinge half dann die erneute Installation eines Paketes. Aber nun mal langsam:

Erste Anlaufstelle war diese Seite: blog.fitzer.de wo ich alles von Punkt 4 abarbeitete -> keine Veränderung. Dann verwies jemand in den Kommentaren auf monespaceperso, wo das Upgrade auf Alsa 1.0.22 erklärt wird. Half mir in dem Moment nicht, schätze ich aber als unverzichtbar bei der Lösungsfindung ein (hab alles ganz genau befolgt).

Letztendlich half mir dieser Tipp aus dem Forum ubuntuusers.de. Dieses Paket hatte ich zwar schon anfänglich installiert, aber in meiner Ratlosigkeit versuchte ich es einfach noch mal. Ich installierte zwei Pakete:

linux-backports-modules-alsa-karmic-generic
linux-backports-modules-alsa-karmic-pae

Und beim Hochfahren dudelte mir schon die Empfangsmusik entgegen *freu*

Reue?

Am 27.März fragte ich, ob ich den Umsteig zu Linux erneut wagen sollte und konnte es dann gar nicht abwarten ^^. Also wurde Windows runtergeschmissen und Ubuntu installiert.

Wie ist es mir seither ergangen?

Windows habe ich zwischendurch doch wieder installiert, aber nur um ab und an Counterstrike zu spielen. Sollte es das -ich glaub nicht dran- doch mal für Linux geben, dann wird der Windowsnutzungsgrund auch wegfallen. Ich habe absolut nichts gegen Windows. Es ist ein tolles Betriebsystem;  einfach ein BS für jeden. Von daher ist einem Umsteiger Ubuntu auf jeden Fall zu empfehlen.

Sollte es mal ein Problem geben, finden sich im Netz ganz viele leichte Problemlösungen, so dass man sich nicht alleingelassen fühlt. Ich muss aber auch sagen, dass sich das erst in letzter Zeit gewandelt hat. Klar, eine große Community gab es schon immer, aber mit früheren Versionen war man noch viel öfter auf die Hilfe anderer angewiesen.

Webprogrammierung

Zuerst hab ich geheult, dass ich mein geliebtes PSPad hier nicht nutzen kann, und als mit Ubuntu 9.04 auch Filezilla nicht mehr installierbar war, wurde meine Freude ziemlich gedämpft. Völliger Quatsch eigentlich, denn Gedit und Nautilus sind so einfach und umfassend zu handhaben. In Nautilus kann man seine Verbindungen zu FTP-Servern bequem als Lesezeichen speichern und nach hergestellter Verbindung so darauf arbeiten, als wäre es ein Verzeichnis auf dem heimischen Rechner. Man kann umherziehen, von einem FTP-Server zum anderen kopieren, löschen, erstellen usw. Das tollste ist, dass Nautilus Tabs kennt. Wenn man also strg+t drückt, oder aber mit der Maustaste rückt, die normalerweise Links in einem neuen Fenster öffnet, öffnet sich ein neuer Tab. So hat man keine Fensterflut.
HTML, PHP und Textdateien öffnen sich mit Gedit und auf dem FTP befindliche Bilddateien kann man einfach in Gimp öffnen, ohne sich erst mit dem hin und her speichern der Datei beschäftigen zu müssen.

Was ich jetzt nur noch herausfinden muss, ist wie man Dateizugriffsrechte auf dem FTP darüber ändern kann. Bei solchen Fällen muss ich immernoch auf das Firefox-Plugin FireFTP zurückgreifen.

Bildbearbeitung

Zur Bildbearbeitung ist ja Gimp vorinstalliert, das einem mit seinem Leistungsumfang genau wie Photoshop quasi erschlagen kann. Ich muss sagen, ich find Gimp richtig blöd. Man muss mir zu Lasten legen, dass ich auch nicht wirklich Lust habe mich damit zu befassen. Imho leidet beim Speichern manchmal auch die Bildqualität, je nachdem was man wie speichert. Da ich Photoshop mein Eigen nenne und für meine Verhältnisse auch gut damit klar kam, weine ich dem “Verlust” des Programms schon sehr hinterher. Das hat dazu geführt, dass ich derzeit meine Bilder gar nicht mehr bearbeite (nur die Größe), was eigentlich auch nicht schlecht ist. Sicher, man kann durch die richtige Bearbeitung enormes aus einem Foto herausholen und mir gefällt das auch. Mein Schwerpunkt, bzw. mein Gefallen liegt in erster Linie aber in der Abbildung der Wirklichkeit. Es kann mir also nicht schaden, mir gleich beim fotografieren größte Mühe zu geben 😀

Musik/Video

Um Musik anzuhören greife ich am liebsten auf die Rythmbox zurück, für Filme und den ganzen Kram nehme ich den VLC-Player.

Der Umstieg ist mir dieses Mal kein bisschen schwer gefallen und ich hatte zu keiner Zeit Sehnsucht nach dem vermeintlich einfacheren Windows. Inzwischen hab ich mich eingearbeitet, komme auch mit der Shell klar (jedenfalls bei den Sachen, die ich machen will 😀 ) und fühle mich rundum wohl. :ja:

Archive erstellen mit 7-zip

Wem das mit dem Ubuntueigenen Archivmanager nichts ist, kann sich auf 7-zip berufen. Allerdings ist dieses Programm “nur” über die Shell steuerbar. Wenn man das zum ersten Mal benutzt, weiß man natürlich die Befehle nicht. Man könnte sich nun die Hilfe anschauen, man kann aber auch folgende Seite benutzen ^^

How to use 7-zip in Ubuntu Linux without knowing commands

Hier gibt man in einem kleinen Formular einfach alle wichtigen Daten ein und schon wird die Shell-Kommandozeile erstellt.
Ein bisschen enttäuscht bin ich allerdings vom Erfolg der “Ultrakomprimierung”. Ich habe einen Ordner mit 1.1GB, den ich gerne kleinstmöglich komprimiert hätte. Als *.7z spare ich gerade einmal 100MB. Bisschen mager.

Hab dann gedacht, dass bzip2 ja ein sehr gutes Mittel ist um seine Dateien klein zu kriegen, aber erstens weigerte es sich gerade einen Ordner zu packen und zweitens war ein Bild hinterher genauso groß wie vorher. Muss ich noch mal drüber grübeln

freudige Überraschung

Ich bin ja eine Frau der Tat. Und wenn ich mir was ausgedacht hab, dann setz ich das, wenn möglich, auch sofort um. So habe ich heute nachmittag z.B. erst Ubuntu 9.04 runtergeladen und life ausprobiert und als es auch funktionierte hab ich sofort neu installiert. (Upgrade ging nicht, weil 8.10 dazwischen war, und da hätte der Monitor wieder gestreikt) Beim oberflächlichen Sichern der Dateien hab ich natürlich übersehen, die Lesezeichen aus dem Firefox und die ganzen Maileinstellungen und Mails aus Evolution zu sichern. Dabei ist die Exportfunktion schon as komfortabel as possible. Natürlich hab ich auch nicht daran gedacht eine Datensicherung meiner Arbeit unter Xampp (Lampp) zu machen, wodurch zum letzten Backup die zwischenzeitlich getane Arbeit zunichte gemacht wird. Typisch Eve, mag manch einer denken…. :grml:

Zu meiner Verärgerung kann man bisher im neuen 9.04 kein Filezilla installieren. Aber hey, w a y n e 🙂 Filezilla ist total überflüssig. Wenn man in Nautilus ein FTP-Lesezeichen anlegt, kann man auf dem FTP surfen und arbeiten, als wäre man daheim im Dateisystem. Rüberschieben, runterlöschen, Doppelklick zum bearbeiten bzw. ansehen (Bilder). Noch viel bequemer als unter Windows. Und ich hab mir bis dato das Leben mit unnützem Springen in den Programmen das Leben schwer gemacht

[gelöst] Plustek OpticSlim 2400

=) Wie der Titel schon verrät, habe ich meinen Scanner unter Ubuntu zum laufen gebracht. Und letztendlich war es gar nicht so schwer.

Gemäß Tux2000s Tipp habe ich geschaut, ob Sane überhaupt installiert ist. XSane war es zwar, aber die Sane-Pakete nicht. Klingt komisch (für mich), war aber so. Also das erst mal erledigt.

Dann habe ich ins Terminal

sane-find-scanner -v

eingegeben. Am Ende der Ausgabe stand folgendes:

USB scanner (vendor=0x07b3, product=0x0422 [1200dpi USB Scanner], chip=GT-6816?) at libusb:001:004

Anhand der VendorID und der ProductID konnte ich dann in der Scannerliste von Meier-Geinitz.de den richtigen Namen der benötigten Firmware herausfinden: cis3r5b1.fw

Leider gab es die dort nicht zum herunterladen, aber die Seite gibt auch hierzu Rat und so konnte ich die Datei vom Windows-Rechner ziehen, der den Scanner schon installiert hatte. Sie lag im Verzeichnis “C:\Programme\ScannerU\
Anschließend noch die Datei ins Sane-Verzeichnis kopieren (steht dort auch, wo sie genau hinkommt) und die Rechte angepasst. Und schon zuckelt der Scanner 😀
Man kann zwar dem Impuls fast zuschauen, wie er vom Button in den Scanner kommt, aber hauptsache er funktioniert erst mal. Auf der Seite ist noch ein Tipp, was man bei manchen Scannern zum Funktionieren notwendig sein könnte, dem werde ich mich aber erst beim nächsten Mal annehmen. Meine 4 Seiten sind erst mal gescannt 😀

Plustek OpticSlim 1200/2400

Ich brauche dringend Hilfe. Ich krieg den Scanner nicht installiert.
Gemäß der Anleitung von meier-geinitz.de hab ich die Datei “cism216.sw” heruntergeladen, in den Ordner “/usr/share/sane/gt68xx/” verschoben. Außerdem hab ich auch die Zugriffsrechte angepasst.

Und dann?
Die hier und hier angeführten Dateien existieren bei mir nicht

/etc/sane.d/gt68xx.conf
/usr/lib/sane/libsane-gt68xx.a
/usr/lib/sane/libsane-gt68xx.so

Jetzt liegt also die Datei in dem Ordner und dann? oO

[UPDATE] Gelöst: Plustek OpticSlim 1200/2400

Dateien mit Gedit per FTP bearbeiten

Manchmal funktionieren Sachen, manchmal aber auch nicht 😀 Welche Weisheit. So funktionierte unter Ubuntu 8.04 z.B. oben Genanntes nicht. Ich konnte sie zwar öffnen, aber nicht speichern.
Geholfen hat mir dieses hier: Dateien auf einem FTP mit Gedit bearbeiten und speichern. Dort wird beschrieben, wie man im Config-Editor für den Editor einen Schlüsselwert hinzufügt.

(Die Version 8.04 muss ich auf meinem Standrechner nutzen, weil bei 8.10 der Bildschirm nach dem Ladebalken nur die Info “Digitial Aus.Spezifikationf 16.0 kHz / 15 Hz” anzeigt)