Eve Green

It's not easy being green

Betriebssystemwechsel?

Gerade überlege ich ernsthaft, ob ich noch mal einen Feldversuch in Richtung Umstellung zu Linux mache. Ubuntu ist ja immer beim BS erster Wahl und derzeit ist der Rechner im Dualboot. Allerdings hat Ubuntu nur eine sehr kleine Partition, so dass ich mich nicht getraue irgendwas ernsthaft zu machen. Und Dualboot ist eigentlich auch Unsinn.

Nun bleiben aber ein paar Fragen:

Photoshop: Kann ich mir einfach ein Linux-Photoshop runterladen und meine Lizenz dort eintragen? Oder ist das mit größerem Aufwand verbunden?

Codecs: Ich hab mir gestern ein Youtube-Video heruntergeladen. Ob flv oder avi war dabei egal, es flackert. Es liegt an den Codecs, die zwar automatisch nachgeladen wurden, aber trotzdem stimmt damit was nicht.
Was muss ich machen, damit ich das vernünftig anschauen kann?

äh. Ich glaub das sind erst mal meine Fragen ^^
Vielen Dank für eure Hilfe *darauf baut* 🙂

4 responses to “Betriebssystemwechsel?”

  1. BtU says:

    Photoshop gibt es nicht für Linux. Wer unter Linux Graphik bearbeiten will nimmt gimp. Codecs existieren, die installierst du mit deinem Paketmanager. Janz wichtig: Bevor du irgendwas machst, sogar bevor du Kunterbuntu installierst solltest du die Doku lesen, sonst liegt dein Frustpegel ganz schnell bei 100 %. Und noch was, auch wichtig: Linux != Windows
    http://www.felix-schwarz.name/files/opensource/articles/Linux_ist_nicht_Windows/

  2. Latita says:

    Vielen Dank für den Link BtU 🙂 Habs mir auch sofort durchgelesen und kann es jedem anderen auch nur empfehlen.

    Zu Photoshop: Ich war der festen Überzeugung schon mal gelesen zu haben, dass es PS auf für Linux gibt, aber das scheine ich mit Mac verwechselt zu haben. Schade, aber nicht zu ändern.

    Zu den Codecs: Ich hab ja nun den Rechner komplett neu aufgesetzt und wurde beim öffnen der Datei dann auf alle erforderlichen Codecs hingewiesen, die ich dann auch gleich installiert habe. Außerdem hatte ich noch Java installiert, aber dennoch schließen sich Totem und mplayer sofort, während mir der VLC-Player wenigstens schon mal den Ton abspielt. oO
    Habe jetzt im ubuntuusers-forum nachgefragt, mal sehen ob sie einen Tipp für mich haben.

    Ich hab schon sehr oft versucht von Windows auf Ubuntu umzusteigen und bin auch bereit neue Sachen dafür zu lernen 🙂

  3. Tux2000 says:

    Sehr löblich. Zu Gimp-vs.-Photoshop wurde schon alles Nötige gesagt. Die meisten Videos im Internet sind wohl mittlerweile Flash oder Real, die mit dem jeweiligen Player des Herstellers unter Linux funktionieren. Für den Rest würde ich mit VLC anfangen, wenn der nicht mag, wird’s allerdings schwierig.

    Ich hab mir das ganze letzte Jahr einen Selbstversuch in Sachen “Linux auf dem Büro-Desktop” angetan, und habe festgestellt, dass ich für meine Arbeit Windows nur brauche, um Webseiten im Sch…ß-IE zu testen. Für Multimedia-Kram ist Windows leider an manchen Stellen nicht ganz zu vermeiden, auch manche Hardware braucht immer noch Windows. Zum Beispiel ist die Konfigurationssoftware für meine Telefonanlage nur unter Windows zu gebrauchen, und um mein PocketPC-Navi mit Linux zu verheiraten, müßte ich vermutlich ein paar schwarze Kerzen anzünden und mindestens 10 Hühnchen opfern.

    Generell muß man sich, wenn man mit Linux arbeiten will, VOR dem Hardwarekauf GRÜNDLICH informieren, ob die neue Hardware auch mit Linux funktioniert. Standard-Zeugs wie Festplatten, Tastaturen und Mäuse sind kein Problem, aber bei Laptops, Grafikkarten, Scannern und Druckern muß man zweimal hinsehen. Drucker sind am besten Postscript-fähig, dann hat KEIN Betriebssystem mit ihnen Probleme. Der Rest sollte schon etwas “abgehangen” sein oder wenigstens auf bewährten Chips aufsetzen, dann macht auch Linux in aller Regel keine Probleme.

    Es ist abzusehen, dass das letzte uneingeschränkt brauchbare Windows (Win2000) irgendwann nicht mehr mit neuer Hardware zurechtkommen wird (max. 4 GB RAM, max 2 CPU-Kernes, kein SATA, …). XP kann man so gerade eben noch auf 2000er-Verhalten zurückstellen, wenn man die Zwangsaktivierung erledigt hat, Vista lügt, sobald man das Explorer-Fenster öffnet, und über das Grauen von Windows 7 mag ich gar nicht nachdenken. Spätestens der nächste PC wird mehr als 4 GB RAM haben, mindestens 4 CPU-Kerne, SATA und noch einiges mehr an neuem Zeugs. Darauf wird Win2000 nicht mehr ohne Theater laufen. Also werde ich spätestens mit dem nächsten PC komplett unter Linux arbeiten und Win2000 für Notfälle, Navi und Telefonanlage in eine virtuelle Maschine einsperren. Und die gesparten Euros für die Windows-Lizenz investiere ich lieber in Hardware.

    Tux2000

  4. […] 27.März fragte ich, ob ich den Umsteig zu Linux erneut wagen sollte und konnte es dann gar nicht abwarten […]

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