Mit Robert Enkes Tod ist die Krankheit Depression derzeit etwas mehr in den Fokus geraten. Und auch wenn ich die Art und Weise, wie darüber geredet, wie das Thema angegangen wird, nicht benicken kann, finde ich, dass ein Auseinandersetzen damit unerlässlich ist.
Da ich persönlichen Bezug zum Thema hab ,möchte ich gern darüber schreiben, wie man sich einen Tag, an dem man ganz alleine ist, schön machen kann. Ohne die ganze Zeit grübeln im Bett zu liegen und sich in sich selbst hineinzusteigern.
Ihr könnt mir gern helfen diese Liste zu vervollständigen 🙂
– Aufstehen!
– Schön duschen gehen. (Baden deshalb nicht, weil das zu lange dauert und man in Verlegenheit kommt die Gedanken wieder und wieder kreisen zu lassen)
– was “schnelles” kochen. Statt immer wieder zum Kühlschrank zu tigern und die Tür zu öffnen/schließen etwas kochen, dass nicht Unmengen an Zeit verschlinkt. Nudeln mit Tomatensauce eignet sich hervorragend *mampf* Warum der Fokus auf schnell? In solchen Situationen hat man meist keinen Nerv sich noch ewig mit Kleinigkeiten zu beschäftigen. Anders sieht es natürlich aus, wenn man ein absoluter Genussmensch ist und sich damit was gutes tut.
– Nicht in den gleichen Ecken hocken. Mein Notebook steht gerade auf ner umgedrehten Bierkiste (nicht selbst ausgetrunken 😀 *disclaimer* ) und ich sitz auf dem Boden davor. Aber nur grad, weil ich will mich ja ablenken. Auf der Kiste ist ein strategisch günstiger Punkt um den nächsten Punkt zu realisieren
– Livestreamradio mit einem guten Musikmix. Hier laufen ständig 80er abwechselnd mit neuzeitlicher Musik. Das muntert auf. Hab letztens festgestellt, dass meine Playlist auf dem mp3-plaxer durchaus als “depressiv” bezeichnet werden kann: ruhig, sehnsüchtig, fordernd, anklagend usw. Also das heute mal nicht ^^
– Rausgehen wäre noch ein Tipp. Als potenzielle Ziele stehen in HRO gerade der Weihnachtsmarkt zur Verfügung. Dann noch der Zoo, der botanische Garten und die Kunsthalle wäre ganz sicher auch einen Exkurs wert. Super Idee übrigens, ich schau mal, wie ich dahin komme.
Dann wollte ich heute noch ein paar Figuren anmalen, die ich beim letzten Mal aus Bastelton geformt habe.
Was würdet ihr noch machen?
Na ich such mir dann immer ein gutes spannendes Buch, wo man mal abschalten kann eine Weile und mach so zwischendurch kleine Arbeiten, die ich sonst nicht schaffe.
Auf Nudeln kann ich immer. natürlich nur mit Tomatensoße selbstgemacht. Man darf aber nicht vergessen sich mit seiner Depression auseinanderzusetzen.
@Ma das hab ich auch gemacht
@Ecki das stimmt :/ irgendwann ist es unausweichlich