Traum

Wenn man träumt, können diese mitunter sehr real sein. Sind sie bedrückend oder bedrohend, nimmt man das “Erlebte” teilweise mit in den Tag und muss das erst mal verarbeiten.

Mich hat in der vergangenen Nacht ein Traum erschreckt, weil er in mir ein absolut gewaltiges Gefühl ausgelöst hat: Hass. So richtig Hass. Inkl. dem Verlangen demjenigen gleich so richtig weh zu tun.

Das für mich erschreckende daran war eigentlich nicht, dass ich im Traum ein derartiges Gefühl für jemanden entwickeln konnte, sondern die Heftigkeit, mit der sich dieses Gefühl hielt, als ich mich schon längst aus dem Traum hinausgerissen hatte.
Ich war so aufgebracht und voll davon, dass ich mich erst gar nicht wieder beruhigen konnte. Selbst zu wissen, dass es ein Traum war, und derjenige mir hoffentlich nicht mehr unter die Augen kommt hat mich kaum bändigen können. Es hat gefühlt ewig gedauert, bis ich soweit wieder klar war und den Versuch unternehmen konnte weiterzuschlafen, wobei der Traum ironischerweise direkt weiterging. Erst zum Weckerklingeln hin waren alle Wogen wieder geglättet.

Hattet ihr das schon mal, dass ihr ein Gefühl aus einem Traum mit ins wache Leben nahmt? Ein so richtig starkes Gefühl? Kann auch gerne ein positives Erlebnis sein ^^

1 Comment

  1. Ja, sowas gibt’s. Eigentlich sind solche Träume eher in den frühen Morgenstunden, wenn man einen leichteren Schlaf hat. Aber mich hat auch schon mal ein Traum in der ersten Stunde der Nachtruhe aus der selben gerissen. Soll ich sagen, daß ich es faszinierend finde, daß unser Gehirn zu einer Illusion fähig ist, daß man denkt es wäre wirklich passiert?!

Comments are closed.