Category Archives: Kochen/Backen

Rezepte

Sonntagsfrühstück

Gemeinsam mit dem Kind hab ich heute eine neue Darreichungsform unseres geliebten “Bacon&Egg” Frühstücks probiert 🙂

Man nehme vier Scheiben Toastbrot, erwas Bacon, drei Eier, Reibekäse und Salz, Pfeffer, Paprikapulver. Die Eier werden mit den Gewürzen verquirlt und gerecht verteilt.  Dann ne Prise Käse drüber und ab in den Ofen bis sich das Ei nach oben wölbt und fest ist.

Die abgeschnittenen Toastränder müssen aber nicht in die Tonne, sondern sind getoastet mit einem Dip auch suuuper zu genießen.

Der Dip ist aus Creme fraiche, Gefrorenem Bärlauch, Schnittlauch vom Balkon sowie Salz und Pfeffer. 

Wir sind sehr zufrieden heute 🙂

Resteessen

resteessen

Man nehme ein paar Kartoffeln, schneide sie ungekocht in dünne Scheibchen und fange an, sie mit etwas Öl zu braten. Nebenbei lässt man Porreeringe etwas ankochen. Nachdem Schinkenwürfel zu den Bratkartoffeln gegeben wurden (hier schon mal mit dem Salzstreuer rübergehen), der Lauch nun ebenfalls etwas mitbriet (ohne das Lauchwasser), gibt man Schmand dazu, in den man vorher etwas Salz und Peffer eingerührt hat.
Umrühren, warm werden lassen, nom.

Backdisaster

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Hat es schon mal jemand geschafft die Blaubeer-Dickmilch-Torte (S.182) aus dem Dr.Oetker “Backen von A bis Z – A-B” nicht zu ruinieren? Der hohe Gelatineanteil ist ja wohl the evilst thing i can imagine.

Was da oben so hübsch ist, ist leider nur das Bild im Buch. Mein halbflüssiger Unfall wird wohl nur sagen “Please kill me”!

Rezept: Pizza

Och nöööö ein Pizza-Rezept *gähn* ^^
Ist aber gar nicht so. Generell esse ich lieber selbstgemachte Pizza, als im Laden gekaufte. Schon wegen dem Teig – Belagverhältnis. Ne Weile hab ich auch alles raufgehauen was ich gerne mag. Sehr lecker, aber irgendwie auch nicht das wahre und deswegen gabs irgendwann immer seltener Pizza.

Nun hab ich zwei neue Belagvariationen ausprobiert und oha, Pizza ist eine gute Essensalternative. Zumal auch der Teig schnell gemacht ist.

Teig:

300gr Mehl
1/2 Pkg Backpulver
5 EL Milch
6 EL Öl
1 Pr Salz
evtl. Kräuter
150gr Quark

Die Reihenfolge der Zutatenliste ist auch die Reihenfolge der Zutatendreingabe. Den Quark zuletzt reinzumachen ist die Beste Möglichkeit sicherzustellen, dass sich auch alle Zutataten gut miteinander verbinden.
Bei 200° Pizzastufe bzw. Umluft ist der Teig dann fertig, wenn der Belag fertig ist und braucht auch keinerlei Ruhezeit.

Die obene angegebene Menge reicht für eine 28er Pizza mit daumendicken Belag.
Die doppelte Menge reicht dann um in der gleichen Stärke ein Blech auszulegen.

Knoblauchpizza mit Lauch und Schinken

zuunterst dick bestrichen mit Knoblauchbutter
1 Bund Lauchzwiebeln in schmale Ringe geschnitten
1 Pkg magere Schinkenwürfel oder Lachsschinken in schmale Streifen
200gr Käseaufschnittmischung in kleine Würfel geschnitten

Knoblauchbutter

250 gr weiche Butter
6 Zehen Knoblauch fein geschnitten
Salz, Bohnenkraut, Dillspitzen, Bärlauch, Basilikum

Spinatpizza mit Mozarella

1 Pkg Rahmspinat (aufgetaut)
1 großen Mozarella in Würfel

Nach Belieben kann der Teig unter dem Spinat auch mit Knoblauchscheiben belegt werden. Das schmeckt echt gut. Den Teig bei dieser Pizza hab ich ebenfalls mit Kräutern aufgewertet. Um genau zu sein mit Bohnenkraut und Bärlauch.

Ich habs derzeit total mit Knoblauch. :rot:

Ps.: Ich hab jetzt den Artikel ein paar Mal gegengelesen. Je öfter man das Wort “Knoblauch” liest, umso seltsamer wird es

Rezept: Salzgurken

salty pickles

Meine “Gürkchen” (sollten Einlegegurken werden) im Garten sind richtig riesig geworden 🙂 und weil man Einlegegurken ja am Besten auch einlegt, hab ich das getan.
Besonders viele tolle Rezepte im Netz hab ich zwar nicht gefunden aber eines doch: Salzgurken
Bei solchen Rezepten mach ich mir immer wegen der Haltbarkeit Gedanken. Die sollen ja schon eine Weile halten und ich glaube dann kommt man um Salzlake gar nicht herum, wenn man nicht irgendwelche Chemie rangeschafft kriegt.

Nun aber das Rezept.
Zuerst ist es notwendig, die Gurken 24h völlig bedeckt mit Wasser ruhen zu lassen und sie somit zu entwässern. (Versteh ich nicht ganz, habs aber gemacht) Um sie unter Wasser zu halten, bietet es sich an, sie mit einem Teller zu beschweren.

Anschließend kommen sie in einen großen Topf. Wenn man einen Steingut-Topf mit Deckel hat ist das gut, wenn nicht, kann man auch einen großen Kochtopf nehmen. An sich hab ich ja nichts gegen Plastik aber irgendwas in mir wehrt sich dagegen eine Plasteschüssel zu nehmen.
Die Gurken kommen also in den Topf und nach Gutdünken folgende Gewürze:
Knoblauch
Dill
Senfkörner
Piment, ganz

Weinblätter oder Kirschblätter, wie im anderen Rezept angegeben, hatte ich nicht. Auch Gurkenfest hatte ich nicht, aber das ist auch gar nicht so schlimm. Man braucht es nicht zwingend; es lässt einen nur vll. etwas beruhigter an die Sache gehen, da es die Schimmelbildung verhindern soll.

Anschließend wird Wasser gekocht und pro Liter mit 50gr groben Salz versetzt. Das heiße Wasser wird über die Gurken gekippt. Man braucht so viel Wasser das die Gurken wieder vollständig mit Wasser bedeckt sind. Pro Liter braucht es außerdem einen guten Schluck Essig und einen EL Zucker.

Zuletzt legt man einen schweren Teller auf die Gurken um sie auch wirklich unter Wasser zu halten und meinen großen Kochtopf haben wir mit Frischhaltefolie luftdicht verschlossen um ihn anschließend für mind. 1.5 Wochen ins kühlere Schlafzimmer zu stellen.

Ich glaub der Topf stand jetzt 2.5 Wochen im Schlafzimmer und die Gurken sind ja so lecker! Delicious!

Irgendwann überleg ich mal, wie man diesen Dänischen Gurkensalat am besten nachmachen kann.

Liebe Sünde: Pflaumen-Chutney

Neben einer weiteren Pflaumenmuszubereitung, habe ich mich heute an nachfolgendes Chutney gemacht. Das Rezept dazu fand ich auf Chefkoch.de

Das ist so dermaßen gut; reinstes Fresspulver und schmeckt mir momentan sogar besser als das wirklich geile Erdbeer-Chili-Chutney.
Sogar Kindchen konnt heut gar nicht fertig werden mit aaah und oooh und boah ist das lecker.

1,5 kg Plaumen
450gr Zwiebeln
200gr Äpfel
125gr Braunen Zucker
250gr Gelierzucker 1:1
100ml Apfelessig
300ml Pflaumenwein
1 TL gelbe Currypaste (die rot ist
und leichte Schärfe ins Essen bringt)
1 TL mittelscharfer Senf
5 Knoblauchzehen
1 TL gemahlenes Piment
1 TL Salz
1/2 TL Koriander

Die Zwiebeln in feine Halbringe schneiden und mit etwas Olivenöl in einen großen Topf geben und anbraten. Dann benfalls den kleingeschnittenen Knoblauch dazu. Wenn beides schon schön braun und matschig ist, den Curry und den Senf dazu. Anschließend mit dem Apfelessig ablöschen und Pflaumenwein sowie die ganzen Gewürze dazugeben (Salz, Koriander, Piment).
Den Zucker (braun und Gelier~) dazugeben, sowie nun die kleinen Apfelstücken und die Pflaumen.
Das so lange kochen lassen, bis die Pflaumen verkocht sind und es anfängt zu gelieren.
Die Konsistenz von Chutney entspricht eigentlich der von Marmelade.

Das tollste daran ist, dass drei Zutaten aus dem eigenen Garten kommen: Pflaumen, Äpfel und zumindest eine der Zwiebeln 🙂

Pflaumenmus

das so ähnlich schmeckt wie das thüringer Pflaumenmus von Mühlhäuser oder einfach total super lecker ist.

Dies ist der Versuch ein Rezept zu etwas zu erstellen, was man pi×daumen ausprobiert hat.
Die Angaben zu den Gewürzen sind relativ genau, da ich beim ersten Versuch ein Lebkuchengewürzmischtütchen hatte. Beim zweiten Mal wars Augenmaß.
Man braucht:

– 2,6kg entsteinte Pflaumen
-1,5 Tassen braunen (Rohr)Zucker, die Tasse fasst bei mir 400ml. Werden also vll. etwas über 500gr vom Zucker sein
– Großes Glas Wasser (oder zwei)
– 3g Zimt
– 1g Cardamom
– Löffelspitze gemahlenes Piment (auch Nelkenpfeffer genannt)
– 2g gemahlenes Anis (gern auch Sternanis)
– 2g gemahlene Nelken

Die Gewürze findet man fast alle in einer Lebkuchenmischung, sofern man sie nicht einzeln kaufen möchte, was grad bei einem eignen Pflaumenbaum ganz praktisch ist.

Die Pflaumen werden in einen Bräter gegeben und mit dem Wasser übergossen. Man gibt alle weiteren Zutaten hinzu und mischt ordentlich durch. Den Zucker hatte ich beim letzten Mal erst in der Mitte der Kochzeit hinzugegeben, weil ich beim ersten Mal zu viel reingetan hatte (knapp über 1kg) und so besser dosieren wollte.
Gekocht wird das alles so lange, bis die Pflaumen nur noch Mus sind. Das kann durchaus ein paar Stunden dauern. Die Temperatur betrug 220°C. Ab und an wird umgerührt.
Es muss außerdem so lange drin bleiben, bis der Mus dunkel wird, denn normalerweise ist er recht rötlich, soll aber dunkellila aussehen. Dabei muss man aber aufpassen, dass nicht zu viel Flüssigkeit verkocht, also zwischendurch mal den Geliertest machen und ggf. noch etwas Wasser zugeben.
Mein erster Versuch ist zwar auch oberlecker, aber mega süß und man muss ihn wohl aus dem Glas schneiden ^^

Die Menge reicht für zwei große Marmeladengläser und ein kleines halbes.

Wunderbarer zweiter Versuch:
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Pangasius-Filet mit einer leichten Curry-Kokos-Sauce

Immer wenn ich mich vom Denken abhalten muss, muss ich irgendwas handwerkliches machen. Nähen oder Kochen. Irgendetwas, das meine ganze Aufmerksamkeit fordert und vor allem: über die Tätigkeit nachzudenken.
Da was dieses Gericht genau das richtige und ist dazu noch eine echte Offenbarung: es ist einfach, schnell zubereitet und im Geschmack ein Gedicht!

Das Bild kann nur als schneller Schnappschuss angesehen werden :rot:
Ich finde es eigentlich fürchterlich, aber ganz ohne ist auch doof.
pangasius

Rezept:

  • 4 Pangasius-Filet-Stücke
  • Mehl, 2 Eier, 100gr Mandeln
  • 400ml Kokosmilch
  • 1TL gelbe Curry-Paste
  • 2 EL Curry-Sauce, die man allgemeinhin beim Grillen verwendet (wollte es wegen dem Kind nicht so scharf machen)
  • 1 TL Zitronengraspaste
  • 1 TL Palmenzucker

Das Pangasiusfilet hab ich, frisch aus der Tiefkühltruhe, mit Mehl betrichen, im verquirten Ei gewendet und anschließend auf beiden Seiten in die Mandeln gedrückt.
Dann kam es auf ein mit Olivenöl bestrichenes Backblech und wurde bei 180°C Umluft ca 20min gebacken. Es ist fertig, wenn es goldig braun wird. Gewürzt habe ich den Fisch nur, indem ich vorm Backen noch kurz etwas Salz obendrauf gestreut hab.

Während der Backzeit wird die Curry-Kokos-Sauce zubereitet. Dazu macht man etwas Olivenöl in einen Topf und “schmilzt” darin die Curry-Paste. Daraufhin wird die Kokosmilch mit in den Topf gegeben und zusammen mit der Zitronengras-Paste und dem Palmzucker verrührt. Etwas Salz zum Abschmecken und dann so lange weiterköcheln lassen, bis die Sauce etwas eingedickt ist.

Voila! 🙂
Als Beilagen hatten wir Kartoffeln und *Achtung* Erdbeer-Chili-Chutney. Ich sag euch, das hat Teller-Ableck-Qualitäten! Und das sag ich nicht nur, weil ich ohnehin keine Tischmanieren besitze :ja:

Foodporn III: Rhabarber-Walnuss-Marmelade

Zum Schluss noch was richtig richtig leckeres: Rhabarber-Walnuss-Marmelade. Weil ich nämlich grad so drin war, hab ich den Rhabarber auch noch aufgebraucht. Leider war nicht genug da, sonst hätte es außerdem ein Chutney gegeben, aber die Marmelade und als Nebenprodukt Rhabarber-Sirup sind auch nicht zu verachten. Doch los gehts:

Zuerst hab ich den Sirup gekocht. Dazu nehme man 500gr Rhabarber und lasse ihn mit zwei Tassen Wasser im Topf richtig faserig weich kochen. Als es soweit war, hab ich mit einer Kelle immer etwas vom Rhabarber-Faserbrei geschöpft und durch so ein Mehlsieb gedrückt. Das zurückbleibende Fruchtfleisch wurde zur Seite gelegt und für die Marmelade weitergenutzt.
Der Rhabarbersaft kommt anschließend wieder in den Topf und wird mit drei Tassen braunem Zucker ein paar Minuten so richtig schön aufgekocht. Alsbald ist er dann auch abfüllbereit 🙂

Num zum Hauptakt:

Rhabarber-Walnuss-Marmelade

Rhabarber-Walnuss

Rezept:

Ursprungsrezept und auch gleich noch zwei weitere sehr interessante: Susay – Rhabarbersamstag (hey wie passsend)

1kg Rhabarber
1 Orange
1 Zitrone
1 Stange Zimt
1 TL gemahlenes Anis
500gr Gelierzucker
100gr Walnüsse

Vorweg muss ich sagen: da gehört eigentlich noch ein Päckchen Vanillezucker ran, aber das hab ich vergessen. Tut dem Geschmack allerdings keinen Abbruch (denk ich… es schmeckt seeeehr gut).

Rhabarber, Walnüsse, Zimtstange, Anis und Saft+Fruchtfleisch der Zitrusfrüchte habe ich in einen Topf gegeben und aufköcheln lassen. Als ich mir der Flüssigkeit sicher war, hab ich den Zucker untergemischt und dann auf kleiner Flamme köcheln lassen.
Man kann auch versuchen die Temperatur höher zu machen, bei mir hats dann aber angefangen aus dem Topf rauzuspritzen und das war mir nichts. Die Marmelade geht dennoch relativ schnell. Sie war in der Hälfte der Zeit der Erdbeermarmelade fertig.